Ihre Kolonien finden sich im Darm, aber auch auf Stirn und Fingerspitzen: Wo sich Bakterien auf dem menschlichen Körper am wohlsten fühlen, haben US-Forscher herausgefunden.
Kein Mensch ist je allein. Mehr als 100 Billionen Bakterien beherbergt ein gesunder Mensch auf seiner Haut und in den Organen. Besonders beliebt bei den Mikroben ist der Dickdarm, dort findet man die höchste Bakteriendichte.
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Coli-Bakterien: Mehr als 100 Billionen Bakterien wohnen im und auf dem menschlichen Körper. Coli-Bakterien leben im Darm. (© Foto: iStock)
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Auf der Haut schwankt die Anzahl der Keime je nach Feuchtigkeit zwischen einigen hundert und Hunderttausenden Bakterien pro Quadratzentimeter. Und die Keime sind keineswegs nur passive Mitbewohner, sondern unterstützen den menschlichen Körper auf vielerlei Weise: Sie helfen, Nahrung zu verdauen, wehren andere, krankmachende Bakterien ab und trainieren das Immunsystem.
Oft sind die hilfreichen Mikroben sogar eng verwandt mit Keimen, die schwere Krankheiten verursachen. Doch wer gehört alles zu den winzigen Dauergästen des menschlichen Körpers, und welcher Keim wohnt an welcher Stelle?
Mit dieser Frage im Kopf machte sich ein Team um den Biochemiker Rob Knight von der University of Colorado daran, eine Art Mikroben-Atlas des menschlichen Körpers anzufertigen.
Erste Ergebnisse haben sie nun im Fachblatt Science veröffentlicht. Jede der 27 untersuchten Körperstellen hat demnach ihre typischen Bewohner. So würde das Propionibacterium, das auf der talgreichen Stirn heimisch ist, unter den Fußsohlen nicht lange überleben, während sich Staphylococcus epidermis ebendort wohler fühlt als an anderen Hautstellen. Und einige Körperregionen wie der Darm können ohne die Mikroben gar nicht funktionieren.
Dicht besiedelte Zeigefinger
Aber nicht nur die Körperregion entscheidet darüber, welcher Keim sich ansiedelt, sondern auch die Lebensweise des menschlichen Wirts. Für ihre Mikroben-Inventur haben Knight und seine Kollegen neun Testpersonen untersucht.
Als die Forscher die Proben analysierten, die sie an Unterarmen, Handflächen und vor allem Zeigefingern genommen hatten, bemerkten sie: An diesen Stellen trägt jeder Mensch seinen ganz individuellen Bakterienzoo mit sich herum.
Dieser unterscheidet sich je nach Lebensstil und Umgebung stark von dem anderer Menschen. Zugleich leben an Händen und Armen besonders viele verschiedene Bakterien zusammen. Sogar Cyanobakterien, die eigentlich Pflanzen besiedeln, fand Knights Team dort. Indem er und seine Kollegen die Proben über drei Monate hinweg nahmen, stellten sie fest, dass sich die Mischung der Bakterienarten, die auf einem Menschen leben, mit der Zeit kaum ändert.
Vollständig ist der Besiedelungsatlas jedoch noch nicht. Einige Keime konnten die Wissenschaftler nur grob bestimmen, von anderen nahmen sie zwar Proben, konnten sie im Labor jedoch nicht zu einer Population heranzüchten, wie sie nötig ist, um die Bakterien korrekt zu identifizieren.
Der Lebensraum Mensch ist offenbar größer als die Wissenschaft es bislang weiß. "Unser Ziel war, herauszufinden, was für eine gesunde Person normal ist", sagt Knight. "Jetzt haben wir Referenzwerte für weitere Studien, in denen wir erkrankte Menschen untersuchen." Viele der Bakterien eines gesunden Menschen, können in einem geschwächten Körper zum Teil tödliche Krankheiten verursachen.
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(SZ vom 06.11.2009/joku)
Mubarak-Prozess in Ägypten
und seinen kleinen Zoo. Dann sind sie auch gut zu einem. Alles eine Frage der Toleranz und persönlichen Einstellung. Seid gut zu Ihnen - und sie sind auch gut zu Ihrem Wirt. Wie immer ist auch Hysterie hier der falsche Ratgeber. Mal sehen, mit welchen Keulen die Amis auf diese Erkenntnisse reagieren:--)
An diesen Stellen trägt jeder Mensch seinen ganz individuellen Bakterienzoo mit sich herum. Dieser unterscheidet sich je nach Lebensstil und Umgebung stark von dem anderer Menschen.
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Und Du weißt, Du hast es geschafft, wenn eine unheilbare, immer tödliche Krankheit nach Dir benannt worden ist. :-)
"Wo sich Bakterien auf dem menschlichen Körper am wohlsten fühlen, haben US-Forscher herausgefunden. "
Da kann man schon aufhören zu lesen, der Artikel ist unwissenschaftlich, der Autor hat scheinbar nie etwas von Anpassung an die Umwelt gehört.