Wann kommt die nächste Eiszeit? Wohl später als eigentlich erwartet. Treibhausgase verschieben die Kaltphase um 8500 Jahre, rechnen britische Forscher vor - und halten dies für keine gute Nachricht.
Das Spiel "Was wäre gewesen, wenn?" belebt nicht nur manche öde Party, sondern auch Debatten in der Wissenschaft. Im jüngsten Fall geht es um die Frage, wann ohne die vom Menschen freigesetzten Treibhausgase die nächste Eiszeit anfangen würde. Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, weil das Klima von Details der Erdbahn und der Leuchtkraft der Sonne, von Meeresströmungen und Treibhausgasen abhängt.
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Ein Team um Chronis Tzedakis vom University College London hat nun diese Parameter über frühere Erwärmungszyklen verglichen (Nature Geoscience, online). Am ehesten stimmt die geologische Gegenwart demnach mit der Situation vor 780.000 Jahren überein.
Die Forscher schließen daraus, dass auf einer nicht vom Menschen beherrschten Erde die nächste Eiszeit in spätestens 1500 Jahren begonnen hätte. Der Planet besäße dann wohl wie beim historischen Vorbild einen CO2-Spiegel um 240 ppm (Teile pro Million Luftmoleküle); tatsächlich hat die Menschheit den Wert seit 1850 von 280 auf fast 390 ppm gesteigert.
Unter diesen Bedingungen dürfte die nächste Eiszeit mindestens 10.000 Jahre auf sich warten lassen, sagt Jim Channell, Koautor der Studie von der University of Florida. Er hält das für keine gute Nachricht. In der verlängerten Warmzeit dürfte der Eispanzer der Antarktis schmelzen und den Meeresspiegel hochtreiben.
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(SZ vom 10.01.2012/beu)
Riexinger und Kipping führen die Linke
Ein Blogeintrag von 2008 als wissenschaftliche Referenz, anstatt das Originalpaper anzugeben. War wohl nicht reißerisch genug? Entsprechende Reaktionen haben den Humbug ja auch angemessen widerlegt.
Nicht der hohe CO2-Gehalt, sondern der hohe Gasdruck
am Venus-Boden ist die Ursache für die hohe Bodentemperatur auf der Venus.
http://community.zeit.de/user/observator/beitrag/2008/02/07/venusatmosphaere-widerlegt-treibhaushypothese
Ich nehme mal den Vergleich mit dem Zyankali auf: Bei einem lebenden Organismus (ca.75 Kg) dürfte der Schaden nach einer Einnahme von 1mg Z. wohl irreparabel sein- Eine Metapher auf den "Organismus" KLIMA, ich versteh schon... kippt man aber die selben 1mg Z. in 75 Liter Wasser und testen dann mal seine physikalischen Eigenschaften, wird man feststellen, dass diese sich nicht verändert haben...
Das CO2 nicht relevant ist, sagen sie mal der Venus-Atmosphäre. Die Atmosphäre der Venus reflektiert ganze 98% der Sonneneinstrahlung, so das gerade mal 2% der Sonneneinstrahlung in der Atmosphäre überhaupt ankommen. Die entsprechende Gleichgewichtstemperatur auf der Venus läge dann bei -44 °C. Wie wir aber wissen, beträgt die Temperatur der Venus im Mittel ca. 480°C. Und das alles, obwohl CO2 ein harmloses Spurengäschen ist ? Wasserdampf kondensiert und regnet sich ab. Was macht CO2 ?
Ich empfehle Ihnen mal, 1 mg Zyankali zu konsumieren. Hat ja bei solch verschwinden geringen Mengen sicher keinen Einfluss auf ihren Organismus, nicht? Oder etwa doch? Warum nur?
CO2 zieht im Übrigen nicht der Temperatur nach, sondern amplifiziert, also verstärkt den Einfluss der Temperaturänderung. Die Milankovichzyklen sind der entscheidende erste Impuls, erklären aber nicht die Stärke der klimatischen Schwankungen. Kühlt sich die Erde aufgrund der Verringerung der Sonneneinstrahlung durch die MZ ab, wird mehr CO2 im Ozean gespeichert, weswegen sich der Gehalt in der Atmosphäre verringert und die Abkühlung verstärkt. Das ist alles Standardwissen, das Nachhinken des CO2-Gehalts ist ein altes, längst widerlegtes Märchen. Erklären sie mir doch mal, aufgrund welches Temperaturpeaks der CO2-Gehalt so hoch wie aktuell sein soll?
Dass das CO2 in der Atmosphäre nur einer Schraube am rechten Hinterrad eines Autos entspricht möchte ich den Blickwinkel mal auf das Auto als Ganzes lenken - oder besser: mal speziell auf den "Motor" --> dem Wasserdampf in der Atmosphäre. Dieser ist zu mehr als 98% für den sog. "Treibhauseffekt" verantwortlich. Auch ohne menschliches zutun. Co2-Gehalt "kritisch" ohne menschliches Zutun hin oder her - Co2 ist nicht relevant, zumal der CO2-Gehalt der Atmosphäre stets den Erwärmungen/Abkühlungen hinterher hinkt und nicht primäre Ursache ist.
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