Der Mensch verändert das Klima auf gefährliche Weise. Industrie und Verkehr, Landwirtschaft und Haushalte stören den Wärmehaushalt der Erde empfindlich.
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Single Awareness Day
Vielen Dank für die aktuelle Aufbereitung des Themas. Nein, nein, machen Sie sich keine Mühe, ich finde mich schon zurecht.
Die solare Strahlung kommt wegen ihres Spektrums mit einem Maximum im sichtbaren Bereich (Grün/Gelb) fast ungehindert durch die Erdatmosphäre. Die Strahlung wird auf der Erdoberfläche absorbiert und mit ihr die transportierte Energie. Dies führt zu einer Erwärmung der Erdoberfläche. Eine Akkumulation der Energie würde die Erdoberfläche immer weiter aufheizen. Zum Glück strahlen warme Körper im infraroten Bereich ( Emission von elektromagnetischer Strahlung, die man mit einer Infrarotkamera sehen kann) die Energie wieder ab. Die Erde wird also die Energie letzlich über Infrarotstrahlung in den Weltraum zurückschicken, damit sich ein stationärer Zustand konstanter Energie auf der Erdoberfläche einstellen kann. Nun gibt es eine Komplikation: Das funktioniert nur bei Planeten ohne Atmosphäre. Die Erdatmosphäre ist für Infrarotstrahlung nur schwach durchlässig ähnlich wie Glas in einem Gewächshaus. Das "atmosphärische Glas" ist das Gas CO2, aber auch der Wasserdampf. Die Strahlung wird absorbiert und zurück zur Erde geschickt. So funktioniert die Kühlung nicht. Das geht nur über eine globale Dampfmaschine: Die Meere werden durch Verdampfen von Wasser gekühlt, der Dampf nimmt die Verdampfungswärme auf, steigt mit ihr nach oben bis zur Kondensationsgrenze. Dort gibt der Dampf die Wärme als Kondensationswärme wieder ab. Das Wasser fällt als Regen zurück zur Erde. In großer Höhe ca 7-11 km funktioniert die weitere Entsorgung der Wärme über Infrarotstrahlung in den Weltraum, weil die Atmosphäre nun genügend dünn ist. Das Wetter und das Klima werden bestimmt durch den konvektiven Energietransport von Luft und Wasserdampf durch die Atmosphäre. Im Kühlschrank finden wir dasselbe Prinzip: Ein Kühlgas verdampft in die Kühlleitungen im Innern des Kühlschranks und nimmt dabei die Wärme aus dem Kühlgut auf. Danach wird das Gas durch Kompression verflüssigt, es gibt die aufgenommenen Wärme als Kondensationswärme über das Gitter an der Rückwand des Kühlschranks wieder ab. So funktioniert der Wärmetransport über eine Verdampfungsmaschine. Für Fachleute: Wärme ist hier gleich Entropie.
Verstopfen wird den restlichen IR-Strahlungskanal durch die Atmosphäre weiter durch Emission von Treibhausgasen, wird der konvektive Transport zunehmen, zwingend! weil es das Prinzip der Energieerhaltung fordert. Daher werden neben einer Erhöhung der mittleren Temperatur auch die Wetterextrema zunehmen, mehr Konvektion, mehr Sturm.
Ich behaupte immer noch: Herr Thieme erzählt Uns
Nur zur Beruhigung: Mittlerweile ist es sogar bei der MPG angekommen, dass die Treibhausgase, also auch CO2, die Atmosphäre kühlen. Unter Atmosphäre Ozon Abkühlung zu finden und nachzulesen.
Zugegeben, die Vorgänge in der Atmosphäre sind sehr komplex. Sie auch nur näherungsweise und grob zu verstehen, setzt einige Kenntnisse der Thermodynamik voraus. Und Thermodynamik ist sozusagen das, was Klimasimulierern (und Otto Normalverbraucher ebenfalls, ebenso wie dem üblichen Physiker) nahezu völlig unbekannt ist. Wen wundert es dann, was die Simulationen so als Ergebnisse generieren.
Nur, wenn sich mittlerweile eine kältere Periode andeutet (2005/06 war es auch schon recht kalt), und jene Stimmen, wie z.B. Malberg, der eine Kälteperiode bis etwa 2050 (auf Grund von Zyklen der Sonnenaktivität) erwartet, recht behalten sollten, dann werden die CO2-Verteufeler nunmehr in der Kühlwirkung des CO2 die Ursache der aktuellen Abkühlung sehen, und wieder CO2-Reduktion verlangen.
Im übrigen beschreibt der Wetterbericht in diesen Tagen genau das, was wirksam bezüglich des Wärmehaushaltes der Atmosphäre ist: Bewölkung. Dort, wo Wolken auftreten, kühlt es nachts nicht so stark aus.
Nach der Treibhaus-Vorstellung soll CO2 (seit 1957 lt. Messungen auf Hawaii um ca. 20% angestiegen) in der Luft dieselbe Wirkung wie Bewölkung haben, und zwar überall und ständig. Allein die Tatsache, dass wir gelegentlich neue Kälterekorde feststellen, beweist, dass die Treibhaus-Vorstellungen und die behaupteten CO2-Wirkungen nicht mit der Realität kompatibel sind.
@H. Thieme: Ihr Beitrag ist eher ein Zeichen von Kohlenähe. RWE hätte das nicht schöner formulieren können...
Lars: Kondensation wärmt, nur die Ursache der Kondensation ist häufig eine Abkühlung.
Verdunstung kühlt, und Kondensation bewirkt das Gegenteil.
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