Forscher auf AbwegenWodka-Fußbad und Hundedepression

Im Dienste der Wissenschaft schicken Forscher Versuchspersonen in Socken aufs Eis, lassen Mäuse an Hühnern riechen, Hunde Bier trinken und entmannen Kaninchen. Eine Auswahl der außergewöhnlichsten Projekte.

Mit Pfennigabsätzen sollte man Glätte generell meiden. Geht das nicht, ist man gut beraten, sich an innovative Lösungen wie diese Kreation der portugiesischen Designerin Sonia Pratas zu halten. Denn Wissenschaftler um Lianne Parkin von der Universität Otago in Neuseeland haben festgestellt, dass Passanten mit Socken über den Schuhen auf Glatteis seltener hinfallen. Die Methode hat nur einen einzigen Nachteil, schreiben die Forscher im New Zealand Medical Journal (Bd. 122, 2009): kurze Perioden der Erniedrigung.

Für diese außergewöhnliche Forschungsleistung erhielt die Gruppe im vergangenen Jahr den Ig-Nobel-Preis in der Kategorie Physik. Mit der Auszeichnung würdigt die Harvard-Universität in Cambridge (USA) besonders skurrile wissenschaftliche Studien.

Bild: picture-alliance/dpa 20. Januar 2011, 08:052011-01-20 08:05:00 © sueddeutsche.de/mcs