Am höchsten ist das Risiko in solchen Bächen, Flüssen und Seen, in die Abwässer oder Tierfäkalien fließen können. Kläranlagen reduzieren zwar die Zahl der Keime im Abwasser, vernichten aber häufig nicht alle Erreger. Gewässer werden allerdings routinemäßig mikrobiologisch untersucht. "In Gegenden, in denen sich sehr viele an Ehec erkrankte Menschen aufhalten und baden, ist eine Übertragung von Mensch zu Mensch in einem Badegewässer denkbar", teilt das Uba mit. Dieses Risiko sei aber nicht höher als bei anderen Kontakten zwischen Menschen. In Schwimmbädern sei das Ansteckungsrisiko hingegen sehr gering.

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In Gewässern, in denen sehr viele an Ehec erkrankte Menschen baden, kann der Keim übertragen werden. (© dpa)

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Haben wir jetzt ein dauerhaftes Ehec-Problem in der Umwelt?

Theoretisch kann der gefährliche Stamm Husec041 einfach wieder verschwinden - weil er mutiert und so ungefährlich wird. Wahrscheinlicher ist, dass er ein Begleiter des Menschen bleibt. "Diese Ehec-Bakterien sind auf den Menschen angewiesen, um sich zu vermehren. In der Umwelt können sie überleben, aber sie vermehren sich nicht stark", sagt Helge Karch, Ehec-Experte an der Uni Münster. Allerdings ist zu vermuten, dass die Bevölkerung einen Immunschutz gegen Husec041 entwickelt, je mehr Personen damit in Berührung kommen.

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