Nach fast 17 Jahren an der Spitze von Porsche tritt Wendelin Wiedeking ab - und erhält eine Abfindung von 50 Millionen Euro. Was der Manager mit dem Geld vorhat, teilte er in einer persönlichen Erklärung mit. Im Wortlaut.
Vor seinem Aus als Porsche-Chef hat es heftigste Diskussionen über die Höhe der Abfindung für Wendelin Wiedeking gegeben. Spekuliert wurde erst über eine Summe von 100 Millionen Euro, zuletzt war sogar eine gigantische Rekordabfindung von 250 Millionen Euro im Gespräch. Das wäre mehr gewesen, als bislang jemals an einen gescheiterten Manager gezahlt wurde. Der Aufsichtsrat des Sportwagenbauers zahlt nun 50 Millionen Euro an Wiedeking. Die Hälfte der Summe fließt in eine soziale Stiftung. In einer persönlichen Erklärung erläutert der 56-Jährige die Gründe dafür:
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"Persönliche Gründe, aber auch meine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, veranlassen mich, einen erheblichen Betrag für soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen.
Als Zeichen der besonderen Verbundenheit mit meinen langjährigen Mitarbeitern und Weggefährten beabsichtige ich, am Stammsitz der Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen eine gemeinnützige/mildtätige Stiftung zu gründen. Unter maßgeblicher Einbeziehung der Porsche-Betriebsräte soll die Stiftung, die mit Barmitteln in Höhe von 25 Millionen Euro ausgestattet werden soll, auch zukünftig eine sozial gerechte Entwicklung an allen Porsche-Standorten unterstützen.
Darüber hinaus werde ich dem Sozialfonds der Landespresse Baden-Württemberg e.V., der Stiftung der Hamburger Presse und dem Verein Kollegenhilfe niedersächsischer Journalisten e.V. je 500.000 Euro zukommen lassen. Die Spenden sollen entsprechend den jeweiligen Satzungszwecken der Unterstützung notleidender Journalisten im Alter dienen.
Des Weiteren werde ich in Projekte investieren, mit denen in Deutschland Arbeitsplätze geschaffen werden. Ich bin in Deutschland voll steuerpflichtig, so dass die Hälfte meiner Einkünfte als Steuer an den Staat geht.
Die Stiftung in Zuffenhausen soll meine beiden bereits bestehenden Stiftungen für soziale Zwecke in Beckum/Westfalen und Bietigheim-Bissingen mit einer Stiftungssumme von insgesamt 10 Millionen Euro ergänzen."
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(sueddeutsche.de/dpa/tob)
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Und die Porsche-Piech`s hat er um viele Milliarden reicher gemacht, denn diese Sippe hat bei VW eine Beteiligung von über 50%, die selbst dann viele Milliarden wert ist, falls das unmögliche "VW-Gesetz" nicht gekippt werden sollte!
Wiedeking ist gescheitert mit dem "grössten Rad", das er -für Porsche und dessen Eigener!-drehen wollte, auch weil die grössten Spekulanten in Wallstreet und anderswo ein noch viel grösseres Rad, beruhend auf Werte- und Bilanz-Fälschung(!!) drehten und den Kapitalismus damit an die Wand fuhren!
Die VW-Eigner, auch der Hauptnutzniesser Niedersachsen, wären gut beraten, diesen hervorragenden Top-Manager -statt des Egemanen Piech- zum obersten Aufseher zu machen!
Aber auch jedem anderen Unternehmen von Weltrang, ja sogar der deutschen Politik, würde ein Wendelin Wiedeking vorzüglich "zu Gesicht stehen" - falls dieser sich sowas noch einmal antun wollte!
Wer hat denn Hr. Wiedeking kaputtgeschrieben.Das waren doch die Neider der Deutschen Presse.Nochmal sei gesagt,ohne Einwilligung der Eigentümerfamilien hätte Hr. Wiedeking das niemals durchführen können.Der Piech hat dadurch ca. 1,2 Milliarden mehr auf seinem Konto.Abe wenn Hr.Wiedeking geblieben wäre hätte Piech jemand neben sich gehabt der cleverer ist.
Es stört gewaltig, dass in dem Artikel " von dem gescheiterten Manger Wiedeking" gesprochen wird. Das ist unangemessen. Wenn dann und wann von Größenwahn gesprochen wird, ist das zwar nachzuvollziehen, dabei wird indes all zu leicht vergessen, dass die Eigentümerfamilien schlicht und ergreifend ihr placet dazu gegeben haben! Immerhin hat er in der Vergangenheit immer wieder seine überragenden Fähigkeiten auch gegenüber anderen Branchen unter Beweis gestellt. Sein Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und seinem Unternehmen sind schon seit längerem bekannt.
Es zeugt ebenfalls von Weitsicht, dass ihm schon länger klar war, dass Porsche in Zeiten zurückgehender Ressourcen und zunehmendem Umweltbewusstsein wahrscheinlich langfristig nicht überleben kann. Insofern war seine Strategie nicht grundsätzlich falsch. Damit hat er sich allerdings zum Spielball von intriganten Machtinteressen gemacht. Auch sein Auftreten in Hannover bei VW passt nicht so ganz zur Person Wiedeking. Allerdings darf man behaupten, dass es mach anderem - auch DAX-Unternehmen - gut zu Gesicht stehen würde, einen derartigen Kopf zu haben!
Bemerkenswert wie Wiedeking in den Kommentaren hier nun gelobhudelt wird. Besonders bemerkenswert ist, wie ihm hier nun viele besonderes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeitern andichten wollen.
Wiedeking hat jahrelang einen hervorragenden Job gemacht hat. Vor 2-3 Jahren ist er dann aber schlicht größenwahnsinnig geworden. Wenn man eine Firma übernehmen will, die 10-20 mal größer als der eigene Laden ist, dann spielt man höchstes Risiko. Wenn man das über komplexeste Finanzmarkttransaktionen stemmen will und zwischenzeitlich als Industrieunternehmen mehr Gewinn als Umsatz macht, dann ist das nichts anderes als Monopoly mit allerhöchstem Einsatz und Risiko. Da von besonderem Verantwortungsbewusstsein zu sprechen, ist schlicht naiv. Wiedeking hat das Unternehmen Porsche am Ende fast wieder da gehabt, wo er es am Anfang übernommen: Am Rand des Ruins. Wiedeking, der jahrelang immer gegen staatliche Subventionen gewettert hat, musste sich am Ende sogar der Peinlichkeit hingeben, die staatliche KfW-Bank um Milliardenkredite anzubetteln.
Wenn Wiedeking nun die Hälfte seiner 50 Millionen Abfindung spendet, dann ist das besser als bei anderen Managern. 2 Punkte darf man aber nicht vergessen: 50 Millionen sind immer noch die mit Abstand höchste Abfindung, die ein deutscher Manager je bekommen hat. Wofür eigentlich? Für gute Leistungen in der Vergangenheit wurde Wiedeking bereits exorbitant entlohnt. Zuletzt hat er schlicht großen Mist gebaut und in den nächsten Jahren keinen Bonus verdient gehabt.
Wiedeking wäre übrigens eventuell der richtige Mann, um Opel für 5 Jahre zu übernehmen und eine echte Perspektive zu geben.
stimme 100% mit Ihnen überein,
denn er war ZU gut der Herr WiedeKING, er war ein Dorn im Auge des Herrn Piech.
Herr Piech ist ein guter Techniker, aber ein schlechter Führer, arrogant, Machthaberisch, einer der ein EGOTripper ist, der aus Neid und Angst, Herr Wiedeking gemobbed Intern und auch Extern ( falsche Presseberichte zum Beispiel) oder einen "Wansche" in seinem hotelschlafzimmer platzieren.............hat bis zum geht nicht mehr.
Als Antwort bekommt er einen Denkzettel von Herr wiedeKING, hat er es aufgenommen, warten wir es ab...
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