Auf ins Gefecht: Auf dem hart umkämpften US-Markt will sich Nokia Siemens Networks besser gegen Billigkonkurrenz aus Asien positionieren - und kauft deswegen bei Motorola ein.
Nokia Siemens Networks (NSN) will auf dem US-Markt richtig Fuß fassen. Mit dem Kauf eines Großteils der Ausrüstungssparte für drahtlose Netzwerke des US-Handyherstellers Motorola, könnte dies gelingen. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf "eingeweihte Kreise" berichtete, sind beide Seiten über den Preis von 1,2 Milliarden Dollar (930 Mio Euro) für Motorola-Aktivitäten bei der Ausrüstung von Funk-Netzwerken einig. Mit Ausrüstungsteilen der Sparte werden Sprach- und Videodaten drahtlos über die weltweit genutzten Technologien CDMA und GSM übertragen.
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Hand in Hand auf dem US-Markt: Nokia Siemens Networks kauft bei Motorola ein, um sich gegen billige Konkurrenz aus Fernost zu wappnen. (© ag.dpa)
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NSN ist eine Kooperation zu gleichen Teilen zwischen dem weltweit größten Handy-Hersteller Nokia sowie dem deutschen Siemens-Konzern. Unter der ausschließlich bei Nokia in Finnland angesiedelten operativen Führung hat NSN seit längerem das Ziel verfolgt, auf dem US-Markt stärker Fuß zu fassen. Motorola solle nach dem Verkauf völlig neu strukturiert werden, hieß es.
Im US-Geschäft mit Handy-, Telefon- und Datennetzen tobt ein scharfer Verdrängungswettbewerb. Der Markt stagniert und den etablierten Anbietern des Westens macht die Billigkonkurrenz aus Fernost schwer zu schaffen.
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(sueddeutsche.de/Reuters/dpa/stl/pak)
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