Merck-Chef Oschmann "Unsere Medikamenten-Pipeline ist gut gefüllt"

Merck-Chef Stefan Oschmann hat den Auftrag, den Konzern "anständig, konservativ und erfolgreich" zu führen. In dieser Reihenfolge.

(Foto: Matthias Ferdinand Döring)

Merck-Chef Oschmann über die Zukunft des Pharmakonzerns, warum Medikamente so teuer sind und über den schlechten Ruf der Branche.

Interview von Caspar Busseund Elisabeth Dostert

Ein Name kommt Merck-Chef Stefan Oschmann nicht über die Lippen. Der von US-Präsident Donald Trump, der die Pharmaindustrie heftig kritisiert hat. Oschmann ist ein vorsichtiger Mann. Das Familienunternehmen mit gut 15 Milliarden Euro Umsatz und 50 000 Beschäftigten, davon einige Tausend in den USA, stellt Medikamente her, rüstet Labors aus und produziert Flüssigkristalle für Displays. Es ist börsennotiert, die Mehrheit gehört aber immer noch Nachfahren von Friedrich Jacob Merck, der die Firma 1668 in Darmstadt gründete.

SZ: Herr Oschmann, der ...