Die Telekom macht ernst: Erneut trennt sich das Unternehmen von fünf seiner Callcenter - betroffen sind 550 Mitarbeiter der Konzerntochter Vivento.
Der Ausverkauf bei den Callcentern der Deutschen Telekom wird fortgesetzt. Erneut hat sich der Konzern von Standorten getrennt, dieses Mal traf es die Callcenter in Berlin, Gera, Göttingen, Leipzig und Rottweil.
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Die Telekom verkauft erneut fünf ihrer Callcenter. (© Foto:)
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Sie gehören ab Dezember nicht mehr zur Telekom-Tochter Vivento, sondern zur Unternehmensgruppe D+S Europe.
Nach Telekom-Angaben betrifft der Wechsel alle 550 Vivento-Beschäftigten an den genannten Standorten. Die Trennung sei endgültig, sagte ein Telekom-Sprecher. Für eine Dauer von fünf Jahren erhalte D+S für die Callcenter noch Auftragszusagen. Zusammen mit einer Anschubfinanzierung belaufe sich der Wert des Geschäfts somit auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.
Verdi fordert Verkaufsschutz
In den vergangenen zwei Jahren hatte die Telekom bereits Callcenter an die Bertelsmann-Tochter Arvato und die Walter TeleMedien-Gruppe veräußert. Nach dem Verkauf an D+S fordert die Gewerkschaft Verdi für die verbleibenden Standorte einen Verkaufsschutz, wie der Telekom-Sprecher sagte. Sollte dieser Verkaufsschutz zeitlich befristet sein, sei dies für den Konzern durchaus vorstellbar, ergänzte er.
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(sueddeutsche.de/Reuters/tob/mel)
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