Spurred By Rising Prices, Phoenix Undergoes A New Housing Boom

Häusergerippe zeugen vom Wahn der Spekulanten und der Leere danach: Als die Immobilienblase in den USA platzte, knallte es in der Wüstenstadt Phoenix am lautesten. Während die Krise über die Börsen fegte, verkamen die neuen Bezirke zur Ödnis. Jetzt bauen sie wieder in Phoenix, wieder heißt die Frage: Ist der Boom für die einen die Blase der anderen?

Mit billigen Haus-Krediten fing alles an: Als die Immobilienblase in den USA im Jahr 2007 platzte, riss sie die Finanz-, Banken- und Wirtschaftswelt gleich mit in die Krise. In Phoenix, der Hauptstadt Arizonas, hatten Bauherren ganze Siedlungen auf dem Wüstensand hochgezogen - in der Hoffnung auf ewig steigende Hauspreise. Hunderte Bauten, aufgereiht wie auf einem Reißbrett entworfen, entstanden und warteten auf Käufer. Doch die kamen nicht. Als viele Menschen ihre Hypotheken nicht zurückzahlen konnten - weil sie nie welche hätten bekommen dürfen - platzte die Blase. Die Menschen verließen die Gegenden, die eben noch wie Boomtowns schienen. Nun wird in Phoenix wieder gebaut. Der Beginn einer neuen Blase? Wohnraum gibt es zuhauf zu kaufen in Phoenix, zum Beispiel diese drei einsamen Häuser.

Bild: AFP

27. März 2013, 16:13 2013-03-27 16:13:08  © Süddeutsche.de/AFP/ale/jab/kjan

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