Herstellung der ersten Dollar-Scheine
Von Julia Weber

Moderne Notenpressen gab es nicht, jeder Schein entstand in mühevoller Handarbeit: Bilder der US-Kongress-Bibliothek zeigen, wie Geldscheine vor hundert Jahren gedruckt wurden. An der Herstellung der ersten Dollar-Noten waren vor allem Frauen beteiligt.

45 Bögen in der Stunde, vier Scheine je Bogen: Ende des 19. Jahrhunderts war die Produktion von Dollar-Noten noch nicht automatisiert, die Arbeiter mussten die Scheine in mühevoller Handarbeit anfertigen. Die US-Kongress-Bibliothek hat jetzt eine Reihe von Fotos veröffentlicht, auf denen die einzelnen Herstellungsschritte zu sehen sind. Auf diesem Bild aus dem Jahr 1890 mahlen Arbeiter des Bureau of Printing and Engraving (BPE), das amerikanische Äquivalent zur Bundesdruckerei, die Zutaten für eine nicht lösliche grüne Tinte, mit der die Dollar-Scheine bedruckt wurden. Die Wahl der Tintenfarbe fiel auf grün, weil diese Farbe schwerer zu fälschen war als andere.

Bild: Library of Congress (alle Bilder)

26. August 2012, 15:44 2012-08-26 15:44:39  © Süddeutsche.de/webj/bero/luk

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