Fotoprojekt "China 2050"Wenn Europäer die Billig-Jobs machen

Wir schreiben das Jahr 2050: China ist die führende Wirtschaftsmacht, fast alle Chinesen leben im Wohlstand. Europäer und Amerikaner reisen auf der Suche nach Arbeit ins Land. Mit dieser Vision provoziert der französische Fotograf Benoît Cézard.

Wir schreiben das Jahr 2050: China ist die führende Wirtschaftsmacht, fast alle Chinesen leben im Wohlstand. Europäer und Amerikaner reisen auf der Suche nach Arbeit ins Land. Mit dieser Vision provoziert der französische Fotograf Benoît Cézard.

Nachhilfelehrer bieten ihre Dienste auf der Straße an - ob Kochen, Fremdsprachen oder Musikunterricht. Diese Weißen posieren als arme Chinesen. Heute wird diese Rolle von chinesischen Wanderarbeitern ausgefüllt, die aus dem Hinterland in die Städte und Industrieregionen ziehen. Doch wenn sich die globalen Gleichgewichte weiter verschieben, könnten bald Menschen aus dem Westen auf der Suche nach Arbeit Richtung Osten ziehen - dieses Bild zeichnet Benoît Cézard in der Fotoserie China 2050. Der französische Fotograf lebt seit sechs Jahren in Wuhan, China. In seiner Bilderserie zeigt Cézard die dortige Arbeitswelt so, wie er sie sich für die Zukunft vorstellt.

16. August 2012, 13:202012-08-16 13:20:29 © Süddeutsche.de/webj/jab/rus