Starkes Comeback: Zum Jahresbeginn ging den deutschen Exporteuren die Puste aus, doch nun feierten sie den stärksten Zuwachs seit knapp einem Jahr.
Nach einem Dämpfer im Januar haben die deutschen Exporte im Februar wieder kräftig zugelegt. Die Ausfuhren lagen um 9,6 Prozent über dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Container im Mainzer Rheinhafen: Der Überschuss der Handelsbilanz legte vor allem wegen der gestiegenen Exporte zu. (© Foto: dpa)
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Das ist der größte Zuwachs seit April 2008. Die Einfuhren waren um 4,2 höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Januar 2010 stiegen die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 5,1 Prozent und die Einfuhren um 0,2 Prozent.
Im Februar wurden Waren im Gesamtwert von 70,0 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt und Waren für 57,3 Milliarden Euro eingeführt. Der Überschuss der Handelsbilanz legte vor allem wegen der gestiegenen Exporte zu: Der Saldo betrug rund 12,6 Milliarden Euro nach 8,0 Milliarden Euro im Vormonat.
"Das ist ein starker Anstieg"
Der Zuwachs bei den Ausfuhren lag auch deutlich über den Erwartungen. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem kalender- und saisonbereinigten Plus von 4,4 Prozent gerechnet.
Dementsprechend erfreut zeigte sich Jürgen Michels von der Citigroup: "Das ist ein starker Anstieg." Allerdings seien die Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Im Januar habe es wegen des kalten Wetters Probleme beim Transport gegeben, so dass einige Güter nicht ausgeliefert worden seien. "Auch im Februar war das Wetter noch schlecht, so dass wir eine volle Auflösung des Wetterstaus erst im März sehen", so der Experte.
Die wachsende Weltwirtschaft und die weitere Entwicklung der Wechselkurse deuteten aber darauf hin, dass die Exporte eine Triebfeder des deutschen Aufschwungs werden könnten.
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(suedddeutsche.de/dpa/Reuters/pak/tob)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Wenn unsere Zentralbanken weiter munter Geld in die Welt setzen - werden die Umsätze noch weiter steigen - selbst wenn kein Container zusätzlich über einen deutschen Hafen in die weite Welt mit deutschen Waren aufbricht.
Auf diese Weise werden wir uns zuguterletzt auch wieder über zweistellige Lohnzuwächse "erfreuen" dürfen.
Der Weg der Inflation ist immer der Selbe: Zuerst reagiert der Goldpreis - dann steigen die Aktien - dann steigen die Rohstoff/Energiepreise - dann die Preise in den Läden und ganz zuletzt dann die Löhne.
Momentan befinden wir uns kurz vor den steigenden Preisen in den Läden. Den Rest können Sie bereits seit 2009 an den Kurstafeln ablesen.