Was hat Ihr Ticket gekostet? Null Euro! Dutzende Prominente durften nach Medienberichten gratis mit Air Berlin fliegen - wann immer und wohin immer sie wollten. Der neue Unternehmenschef Hartmut Mehdorn streicht jetzt diese Privilegien. Das bisherige Programm hat wohl auch ein konzerninternes Nachspiel.
Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn übernimmt Air Berlin, weil er als Sparexperte gilt - und kaum im Amt, legt er mit dem Sparen auch richtig los. Die Fluggesellschaft zum Jahresende ihr langjähriges Sonder-Flugprogramm für Prominente. Wie die Bild am Sonntag berichtet, konnten mit diesem Programm mehr als 100 ausgewählte Personen aus Wirtschaft, Sport, Kultur und Unterhaltung samt Familie jederzeit kostenlos mit Air Berlin reisen. Das einzige, was sie dafür brauchten, war die goldfarbene "Counter Card Premium Plus".
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Airline auf Sparkurs: Das vierte Jahr in Folge steuert Air Berlin auf einen Verlust zu - nun fallen die Privilegien der Promis dem Sparprogramm zum Opfer. (© dapd)
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Doch die gibt's jetzt nicht mehr bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft. Nach dem Abgang des langjährigen Air-Berlin-Chef Joachim Hunold geriet das seit Jahren laufende Gratisflug-Programm offenkundig ins Visier der neuen Konzernaufsicht. Hunold war zum 1. September zurückgetreten, Interims-Nachfolger wurde Mehdorn. Laut BamS soll nun die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG klären, ob durch das Programm die Fluggesellschaft und damit deren Aktionäre geschädigt worden seien.
Die Entscheidung, das Programm einzustellen, sei vor dem Hintergrund der Neuausrichtung des Unternehmens gefasst worden, bestätigte Air Berlin-Sprecher Uwe Berlinghoff - zu Details wollte er sich nicht äußern. Nach seinen Angaben hatte Air Berlin sogenannten Markenbotschaftern "günstige Konditionen" eingeräumt, wenn sie mit dem Unternehmen fliegen. "Aus Sicht von Air Berlin unterstützen diese Beziehungen eine erfolgreiche Positionierung" des Unternehmens, betonte er in einer Mitteilung.
Air Berlin steuert das vierte Jahr in Folge einen Verlust an. Drei Wochen nach seinem Amtsantritt hatte der frühere Bahnchef Mehdorn deshalb dem Unternehmen ein drastisches Schrumpf- und Sparprogramm verordnet.
Unter anderem kündigte das Unternehmen eine Verkleinerung der Flotte und Streckenstreichungen an. Ziel ist es, das Betriebsergebnis (Ebit) um 200 Millionen Euro zu verbessern. Die Verwaltung soll verschlankt werden, die Passagiere sollen stärker über das Internet buchen und einchecken.
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(dapd/AFP/hai)
Milliarden-Umverteilung zwischen den Bundesländern
so, die A_B_C_D Promies hatten mal wieder einen Bonus? Diesen Vorteil müßen die deke ich mal doch noch zurückzahlen, dass ist Einkommen, "Bezahlte Reisen", die armen Promies, die Gier fliegt herum........
... würde ich gern als Markenbotschafter arbeiten - wenn man mich nur liesse...
http://blog.telefacts.tv/2011/10/04/offen-fur-neue-aufgaben/
so ist dies schon seit Jahrhunderten! Wieso hat dies die Wirtschafts
Prüfungs Gesellschaft nicht bemerkt. Die Sache ist doch nun ganz einfach zu handhaben: Welches Gremium war und ist für dieses
Programm verantwortlich und somit des Steuer Betruges, denn es ist
ja Steuer Hinterziehung, haftbar?
Wer ist wann kostenlos geflogen und hat dies nicht als steurpflichtigen
Nutzen bei seiner Steuererklärung angegeben ?
Dem Finanzamt Berlin und sonstwo können somit mit horrenden
Einnahmen rechnen.
Träumen darf man ja noch, denn es wird wohl wieder das MEISTE unter
den Gabentisch gefegt!!!
... denen hier Vergünstigungen eingeräumt wurden, ist eher das Klientel, welches ohnehin Geld hat. Die anderen "Normaloflieger" sind, ggf. abgesehen von Firmenkunden, eher diejenigen, die nicht so viel Geld haben. Letztlich haben also diejenigen, die nicht so viel Geld haben, jedoch ihr Ticket zahlen müssen, mehr bezahlt, damit diejenigen, die ohnehin Geld haben, kostenlos mitfliegen können.
Es ist richtig, dass Air Berlin diese Praxis einstellt. Da ich aber offenbar in der Vergangenheit zu hohe Preise bezahlt habe, honoriere ich diese Praxis damit, dass ich künftig nicht mehr Air Berlin fliege. Klar, ich war kein Vielflieger, aber das ein oder andere mal war ich doch mit denen geflogen.