Die neue App ist da: Ab sofort erscheint die "Süddeutsche Zeitung" vollständig digitalisiert für das iPad. Tablet-Nutzer können die Zeitung von morgen bereits am Vortag von 19 Uhr an lesen und multimedial erfahren. Interaktive Grafiken erklären auf Knopfdruck komplexe Zusammenhänge, die Texte sind um Bildergalerien und Videos erweitert. Und wenn die Kanzlerin mal wieder bis spät in die Nacht hinein tagt, erfahren Sie das auch - denn die digitale SZ wird zwischen 23 und 24 Uhr aktualisiert.
Von nun an gibt es die Süddeutsche Zeitung auch als App für das iPad. Damit erscheint die SZ erstmals vollständig digitalisiert für einen Tablet-Computer. Als iPad-Leser kann man die Zeitung von morgen bereits am Vortag von 19 Uhr an lesen - und zwar weltweit. Auch wenn die Kanzlerin in Brüssel bis spät in die Nacht hinein tagt oder wenn Fußballspiele in die Verlängerung gehen, sind die Leser stets aktuell informiert: Die digitale SZ wird zwischen 23 und 24 Uhr aktualisiert.
Die Süddeutsche Zeitung gibt es nun auch als App für das iPad. (© SZ)
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Die iPad-Version der SZ enthält die Texte der gedruckten Zeitung, auch Artikel wie das "Streiflicht" oder die Reportagen der Seite Drei, die es sonst nirgends im Netz zu lesen gibt. Die digitale Ausgabe ist aber multimedial, das heißt zum Beispiel: um Bildergalerien erweitert. Sie enthält Videos, die den jeweiligen Text ergänzen, außerdem interaktive Grafiken, die komplexe Zusammenhänge auf Knopfdruck verständlich darstellen. Darüber hinaus gibt es Audio-Dateien: So kann man sich das "Streiflicht" vorlesen lassen. All diese multimedialen Ergänzungen sind an kleinen Symbolen zu erkennen, die den Texten vorangestellt sind.
Guter Journalismus auf dem iPad - als einzelne Ausgabe oder im Abo
Zu sehen und zu hören sind künftig auch namhafte SZ-Autoren: In Video-Kolumnen äußern sich Heribert Prantl, Stefan Kornelius oder Hans Leyendecker zu den wichtigsten Themen der Woche und zu aktuellen Recherchen. Wissenschaftsredakteur Werner Bartens informiert regelmäßig über medizinische Fragen. Fritz Göttler aus dem SZ-Feuilleton bespricht die neuesten Filme.
Auf dem iPad werden SZ-Redakteure und -Autoren in einem Kurzprofil vorgestellt, das über ein Symbol am Beginn der Artikel aufrufbar ist. Jedes dieser Profile hat eine E-Mail-Funktion, über die der jeweilige Autor direkt zu erreichen ist.
Die Hierarchie der Texte, ihre Anordnung und journalistische Gewichtung in der Süddeutschen Zeitung bleibt auf dem iPad erhalten. Denn zu gutem Journalismus gehören nicht nur Recherche und Schreiben, sondern auch die Einordnung und Präsentation der Themen. Damit sich der Leser jederzeit zurechtfindet, hat die digitale Ausgabe ein Inhaltsverzeichnis, das per Knopfdruck oder durch Drehen des iPads ins Querformat jederzeit eingeblendet werden kann. Wer einen Artikel besonders lesenswert findet, kann ihn abspeichern. Einmal gekaufte Ausgaben bleiben, falls gewünscht, auf dem iPad dauerhaft verfügbar. Die SZ-App gibt es kostenlos im iTunes-Store, der auf jedem iPad vorinstalliert ist. Innerhalb der App kann man die aktuelle Ausgabe der Zeitung kaufen oder ein Abo abschließen. Für Abonnenten der Süddeutschen Zeitung ist dieses Digital-Abo bis Ende des Jahres kostenfrei.
Das iPad-Team der SZ freut sich auf Kommentare und auf Kritik. Gerne per Mail an ipad@sueddeutsche.de oder bei Twitter an @johannesboie und @fheckenberger.
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(SZ/bön)
Streit um Parteispitze bei der Linken
Wann wird die iPad App mal auf einen aktuellen Stand gebracht?
Eine Newsstand-Integration vermisse ich seit Beginn. Das erspart das lästige manuelle Downloaden der Zeitung am Morgen. Bei der Größe dauert das ja auch immer ein Weilchen. So würde die neueste Ausgaben jeden Morgen schon auf mich warten.
Und eine Aktualisierung für das Retina Display wäre auch mal angebracht. Der Text wird zwar automatisch skaliert, aber die Bilder und Icons sehen schon sehr häßlich aus.
Hallo SZ,
es gibt nicht nur iPhone und iPad sondern u.a. auch Android.
Ich kann es nicht mehr hören/lesen, welche Apps es von SZ für Apples Geräte gibt.
Bald werde ich mein Print-Abo kündigen, wenn es so weiter geht.
Die Qualität ist ziemlich gesunken.
Habt Ihr Euch dem iGod verschrieben oder gar dem iDevil?
Na prima, wenn ich mein Papierabo kündige und ein iPad kaufe (zusätzlich zu meinem Netbook und dem Laptop), dann bin ich schon in ca. 2 1/2 Jahren finanziell im Plus.
Aber immerhin würde ich meine Mitmenschen im Zug von Anfang an nicht mehr mit der aufgeklappten SZ nerven.
SZ App hat ja viele schöne Ideen, aber noch mehr Verbesserungspotenzial.
Der Download-Horror für Menschen ohne Glasfaseranbindung (wie mich): heutige Stadtausgabe als PDF 17MB, App-Version 86MB (zipped).
Muss das sein?
Die meisten scheinen die iPad Ausgabe noch nicht gelesen haben, deshalb ein paar Anmerkungen:
Werbung habe ich bisher noch keine gefunden, epapier gibt es weiterhin, es wird die gesamte SZ (ohne Werbung) dargestellt, Apple verdient an der z.Zt. Für Abonnenten kostenlosen Ausgabe nix, wo sind die Androide Tablets (ich hab noch keines in freier Wildbahn gesehen)
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