Das müssen Sie sehen: Die SZ-Redakteure Fritz Göttler, Tobias Kniebe und Susan Vahabzadeh stellen im Wechsel den Kinofilm der Woche vor - mit Ausschnitten und fachkundiger Einschätzung.
Drogendealer schnappen, Verfolgungsjagden, Häuser aufbrechen - so sieht der Arbeitsalltag der beiden Polizisten-Kumpel Brian und Miguel aus. Der Job in L.A. ist hart und dank wackeliger Handkamera erlebt der Zuschauer von "End of Watch" die Gefahren nahe wie selten.
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Waisenjunge Pip ist verliebt in Estella, doch die Dame verkehrt in anderen Kreisen als der junge Schmied. Da ermöglicht ihm plötzlich ein unbekannter Gönner den gesellschaftlichen Aufstieg - mit weitreichenden Folgen. Charles Dickens' Roman ganz konventionell verfilmt, und gerade deswegen empfehlenswert.
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Moskau im Jahr 1874: Anna, die Frau eines hohen Regierungsbeamten, stürzt sich in eine Affäre mit Kavallerie-Oberst Vronskij. Ihre Liebe ist eine Mischung aus Anziehung und Zurückhaltung, irre, sprachlos und verzehrend. Und Keira Knightley in der Tolstoi-Verfilmung die schönste Anna, die man sich denken kann.
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Claude schwärmt für die Mutter seines besten Freundes und bringt seine Phantasien im Schulaufsatz poetisch zu Papier. Sein Lehrer erkennt schriftstellerisches Talent, fördert den Jungen - und steckt schon bald mittendrin in einem erotischen, gefährlichen Spiel.
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Tagsüber einsam, nachts von Albträumen geplagt - Politiker Saint-Jean leidet an seinem Leben. "Der Aufsteiger" ist ein Film über Machtmechanismen und rückt einen Mann in den Mittelpunkt, der mehr Zufallsgewinner ist als echter Siegertyp. Eine traurige Geschichte.
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Wuchtig und schwerfällig: Mit ihrem neuesten Werk wollen sich Tom Tykwer und Lana und Andy Wachowsky gegen den risikolosen Blockbuster-Betrieb in Hollywood wenden. "Cloud Atlas" will mehr sein als Actionkino, sagen die Filmemacher. Ob das gelungen ist? Eine Videorezension.
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Wie befreit man sechs flüchtige Amerikaner aus Teheran? Eine fiktive Filmcrew aus Hollywood ist die perfekte Tarnung, zumindest, wenn es nach Ben Affleck geht. Sein neuer Kinofilm "Argo" spielt in Iran Anfang der 80er Jahre, zur Zeit der Machtübernahme von Ajatollah Chomeini. Was nach Himmelfahrtskommando klingt, beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Rezension im Video.
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Zwischen verhaltensgestörter Zicke und geliebter Radiotante pendelt Karin Viard in "Sag, dass Du mich liebst". Regisseur und Drehbuchautor Pierre Pinaud hat einen Film geschaffen, der Neurosenkomödie und Drama gleichermaßen ist. Eine Rezension im Video.
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"Cornflakes sind ungesund. Ich habe sie weggeschmissen." Solche Bevormundungen muss sich Rentner Frank täglich von seinem Roboter-Butler gefallen lassen. Doch dann entdeckt der ehemalige Profi-Dieb, dass sein mechanischer Helfer noch andere Fähigkeiten hat, die nicht ganz legal sind.
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Jährlich verschwinden aus den schottischen Whisky-Fässern zwei Prozent des Alkohols, einfach so. "Angels' Share" wird das genannt. Im gleichnamigen Film bringt das den Protagonisten Robbie auf eine geniale Idee - nur ganz legal ist sie nicht.
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Alle Ausbruchsversuche scheitern: Unvermittelt sieht sich eine Frau in den Bergen von einer unsichtbaren Wand gefangen. Ohne eine Menschenseele, nur ein Hund ist bei ihr. Die Romanadaption "Die Wand" mit Martina Gedeck erzählt eine befremdliche Geschichte - und schleicht einem nach und nach ins Gemüt.
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Die Looper sind die Hipster des Jahres 2044. Eine eingeschworene Clique, Auftragskiller, die Menschen aus dem Weg räumen, die aus der Zukunft in die Vergangenheit geschickt werden. Saubere Entsorgung. Was aber, wenn man plötzlich das eigene Ich töten soll? Zoom - die Kinopremiere.
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Wie kriegt man nach 31 Jahren wieder Schwung in eine Ehe? Meryl Streep und Tommy Lee Jones stellen sich im Kinofilm "Wie beim ersten Mal" dieser Herausforderung - schonungslos und echt. Besondere Hilfe erhalten sie dabei von einem Paartherapeuten, gespielt von Steve Carell. Eine Rezension im Video.
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Der Cannes-Gewinner 2012 kommt ins Kino: Michael Hanekes Film erzählt die bewegende Geschichte von George und Anne, die sich fast ein ganzes Leben lang geliebt haben. Dann erleidet sie einen Schlaganfall. Kein Grund für ihn, sie zu verlassen.
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Rostock in den 80er Jahren: Matrosenmütze auf und hinaus auf die freien Ozeane - das ist der Traum von Conny und Andi im Film "Wir wollten aufs Meer." Doch den Job bei der Handelsmarine bekommen nur die Zuverlässigsten - und nur für eine Kooperation mit der Stasi.
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Als Ehemann gescheitert, als Buchautor erfolglos. Marco will seinem Alltag entfliehen und für einen Familienbesuch in die heimische Idylle zurückkehren. Dort muss er jedoch erkennen, dass von dieser Idylle nicht mehr viel übrig ist. Seine manisch-depressive Mutter will ihre Medikamente absetzen und teilt damit die Familie in zwei Lager. Eine Video-Rezension.
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Eine Geschichte wie aus dem Buena Vista Social Club: In dem Oscar-nominierten Zeichentrickfilm "Chico & Rita" geht es um Liebe, Schmerz und ganz viel Jazz in den fünfziger Jahren in Havanna und New York. Die Ästhetik der Zeit wird dabei so stilecht nachgeahmt, dass man auf echte Schauspieler gerne verzichtet. Zoom - die Videorezension.
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Was aussieht wie eine Animation, besteht in Wahrheit aus echten Figuren: Das Horrormärchen "ParaNorman" ist mit Stop-Motion-Technik gedreht worden. Das kleine Trickfilmstudio Laika hat sich bereits mit dem Film "Coraline" gegen die große Konkurrenz behaupten können. Jetzt gibt es die Fortsetzung.
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Ein 16-jähriger Schüler läuft Amok, er tötet seine Mitschüler. Die Mutter quält sich mit der Frage: Habe ich ein Monster erzogen? "We need to talk about Kevin" ist ein eindrucksvoller Film, der unter die Haut geht, mit einer grandiosen Tilda Swinton in der Hauptrolle.
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Wo liegen die Ursprünge unseres Lebens? Davon handelt der überaus düstere Film "Prometheus". An Bord eines gleichnamigen Raumschiffes und unter den Anweisungen einer Eiskönigin, herrlich kühl gespielt von Charlize Theron, macht sich eine Gruppe von Wissenschaftlern auf, dieses Rätsel zu lösen.
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Eine Tote in einem Niemandsland, die Todesumstände sind merkwürdig. Da kommt zufällig ein abgehalfterter Krimiautor in die Stadt, auf der Suche nach neuen Ideen. "Who killed Marilyn?" ist ein trauriger kleiner Film über die Sehnsucht nach Leben.
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Eigentlich wollen Mutter und Sohn ihre Beziehung retten. Doch ihre Reise im Film "Miss Kicki" wird kompliziert. Für die Schweden ist Taiwan kulturelles Neuland. Der Sohn entdeckt seine homosexuellen Neigungen. Und die Mutter hat einen geheimen Hintergedanken.
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Die Ehe, die Enttäuschung, die Scheidung - all das verarbeitet Marc in einem Buch. Ein Bestseller. Doch dass er der Autor dieses pessimistischen Werks ist, muss er seiner neuen Liebe unbedingt verschweigen. Und macht sich damit unfreiwillig zum rührend komischen Clown. Eine Rezension zu "Das verflixte 3. Jahr".
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Nur "Fast verheiratet" ist ein Paar im gleichnamigen neuen Film, denn vor der Hochzeit warten fünf lange Jahre Verlobung. Zeit, um sich noch besser kennen zu lernen oder aber sich zu entfremden. Die typisch amerikanische Inszenierung einer leidenschaftlichen Liebe, die gegen allerlei Widrigkeiten zu kämpfen hat.
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Schon als Schüler verdiente Woody Allen sein Geld mit dem Schreiben von Witzen für berühmte Talkmaster. Heute noch sammelt er seine Ideen auf losen Zetteln, sortiert auf dem Bett seine Drehbuch-Seiten - diese und weitere spannende Einblicke in das Leben der Regie-Größe liefert der neue Film "Woody Allen - A Documentary".
Von Tobias Kniebemehr...
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