Weil sie sich auch mal was leisten wollte, fing Dany an, sich zu prostituieren. Doch dann schloss die Stadt Dortmund den Straßenstrich und verdrängte sie und ihre Kolleginnen in Hinterhöfe und Internetcafés. Oder an den Stadtrand, auf einen Wanderparkplatz, wo Vögel zwitschern und Freier rar sind.
Eine Multimedia-Reportage von
Caroline Biallas und Alexander Spelsberg, Dortmundmehr...
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Seit der Schließung des Straßenstrichs ist die Prostitution nicht verschwunden, sondern hat sich in die Wohngebiete der Nordstadt verlagert ? aus dem Blickfeld von Polizei und Hilfsorganisationen heraus.
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Als die Stadt Dortmund den Strich an der Ravensberger Straße schloss, musste auch der Container der Beratungsstelle Kober schließen. Dort konnten die Prostituierten sich austauschen, sich Beratung und ärztliche Hilfe holen.
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Weil sie sich auch mal was leisten wollte, fing Dany an, sich zu prostituieren. Über eine Bekannte kam sie auf den Strich und sei dort irgendwie hängengeblieben, sagt sie.
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sdemehr...
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In der Hansastraße liegen ganz verschiedene Welten direkt nebeneinander. Das Bordell und das ADAC-Hochhaus, ein Dorado für Glücksspieler und ein Turm für Wissenschaftler - eine Ortserkundung in Bildern.
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Florian Fuchsmehr...
Wer auf dem Straßenstrich anschaffen geht, ist mit den Finessen lokaler Steuergesetze nicht immer vertraut. Bonner Beamte haben deshalb kurzerhand einen Park-Automaten umgerüstet:Prostituierte müssen nun vor der Arbeit ein Ticket kaufen - sechs Euro Sex-Steuer pro Nacht.
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Nostalgische Melancholie und harter Kontrast: Bertrand Bornellos "Haus der Sünde" erzählt vom Ende der Pariser Bordelle und zeigt, wie sehr diese Gefängnisse waren. Im tiefsten Inneren ist der Film dabei auch eine Parabel auf das Showbiz und die Verteilung von Macht und Ohnmacht.
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Susan Vahabzadehmehr...
Zu viele Regeln für die freie Liebe: Automaten sollen auf dem Bonner Straßenstrich für Steuergerechtigkeit unter den Prostituierten sorgen - und der klammen Rheinmetropole Geld in die Kasse spülen. Doch das Konzept geht nicht auf.
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Bernd Dörries, Bonnmehr...
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Ausgelassene Stimmung, ein abwechslungsreiches Programm und richtig gute Musik: Das 15. Kneipenfestival in der Dachauer Altstadt ist ein Erfolg gewesen. Nur im Schloßcafé offenbart sich ein kleiner Planungsfehler.
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Melanie Staudingermehr...
Wirtschaftsflaute, wenige Freier, rigide Vorschriften: Auf dem Münchner Straßenstrich läuft nichts mehr, die Prostituierten klagen.
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Tanja Restmehr...
Schweden, Island, Norwegen waren Vorbild: Frankreich will das älteste Gewerbe der Welt abschaffen und plant harte Maßnahmen gegen die Prostitution - vor allem Freier müssen künftig Strafen befürchten. Doch wie soll das funktionieren? Zumal im Land der Libertinage?
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Stefan Ulrich, Parismehr...
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Straßenstrich, Zentrum der Münchner Schwulenszene, Partymeile. Die Müllerstraße hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Die Spuren sind auch heute noch im Straßenbild zu erkennen. Ehrgeizige Bauprojekte werden das Gesicht der Straße jedoch massiv verändern. Ein Spaziergang in Bildern.
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Simon Leonhardtmehr...
Es darf gezockt werden: Die Stadt München verzichtet auf weitere Rechtsmittel gegen den geplanten Glücksspiel-Komplex an der Hansastraße. Das größte Zockerparadies Deutschlands soll nun entstehen - doch ein Hintertürchen hat die Stadt noch.
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Dominik Huttermehr...
"Frei von Zwang ist letztlich keine": Mit dem 2002 in Kraft getretenen Prostitutionsgesetz wollte die damalige Bundesregierung die Situation der Frauen im Rotlichtmilieu verbessern. Das angeblich älteste Gewerbe der Welt sollte raus aus der rechtlichen Grauzone und rein in die Sozialversicherung. Doch viele Hoffnungen wurden enttäuscht.
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Ronen Steinke und Katja Riedelmehr...
In der "Gruam" trafen sich früher Fernfahrer, Prostituierte, Zuhälter und Milieuliebhaber. Am Samstag eröffnet die seit 1934 existierende Kneipe wieder - mit neuem Wirt und altem Charme. Das leicht heruntergekommene Flair soll bleiben.
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Jan Knoblochmehr...
Klub für Kerle: Der Ochsengarten in der Müllerstraße hat seit Jahrzehnten einen bundesweiten Ruf in der Schwulenszene. Er war das erste Fetischlokal Deutschlands, Mottonächte gibt es auch heute noch.
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Sabrina Ebitschmehr...
Im Tresznjewski treffen heutzutage Studenten, Geschäftsleute und Wissenschaftler aufeinander, wo noch vor zwanzig Jahren die Münchner Zuhälter ihren Champagner schlürften. Berühmt wurde die Brasserie vor allem durch die Freizügigkeit einer jungen Kellnerin: Playmate Victoria Lauterbach.
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Stephan Handelmehr...
Die Dortmunder "Verrichtungsboxen" galten als Modell für geregelte Prostitution, bis sie auch von Banden aus Osteuropa genutzt wurden. Nun ist es vorbei mit dem Dortmunder Modell - und viele Prostituierte fürchten um ihre Sicherheit.
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Bernd Dörries, Dortmundmehr...
Laim - das ist nicht nur grauer Asphalt und Autolärm. Wer genauer hinsieht, entdeckt ein charmantes Viertel. Ein Rundgang in Bildern.
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Sara Zinneckermehr...
Ein Schüler hat eine Prostituierte am Straßenstrich begrapscht. Diese rächte sich gemeinsam mit ihren Kolleginnen und dem Clubbetreiber - sie schlugen den Grapscher krankenhausreif.
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Eine Stadt in Tschechien stellt Bilder vom Straßenstrich ins Internet, um Freier abzuschrecken: Doch solche Maßnahmen helfen niemandem, sagt Sozialarbeiterin Christine Noll.
Interview:
Birgit Lutz-Temschmehr...
Babydoll will um jeden Preis aus dem Irrenhaus fliehen - und braucht dafür vier Freundinnen und vier Hilfsmittel: "Sucker Punch" ist faszinierend anzuschauen - doch die Bilder erzählen von nichts.
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Susan Vahabzadehmehr...
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