Bisher hielt die Staatsbank KfW gut 25 Prozent der Anteile an der Post und konnte damit wichtige Entscheidungen blockieren. Jetzt endet auch dieser Rest staatlicher Kontrolle über das Unternehmen.
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Exklusiv
Tatort Stellwerk: Laut SZ-Informationen wurden im vergangenen Jahr 17.000 Züge aufgehalten, weil Unbekannte zuvor Kupferkabel geklaut hatten. Europaweit soll der Schaden bei mehreren Milliarden Euro liegen. Auch Energiekonzerne und Internetnutzer leiden unter den Diebstählen.
Von Daniela Kuhr, Berlinmehr...
55 Millionen Euro investiert ein Shanghaier Unternehmen in den italienischen Erstligisten Inter Mailand. Die Chinesen wollen dadurch ihr Image pflegen und sich als Marke positionieren. In Mailand gibt es keine Berührungsängste.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Der russische Staatskonzern Rosneft steht davor, zum größten Erdölförderer der Welt aufzusteigen. Drahtzieher ist Präsident Putin im Kreml, er will einen Milliarden-Deal mit BP. Damit wird der Stratege im Hintergrund zum Weltwirtschafts-Player.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Der Milliarden-Deal ist perfekt: Das russische Ölunternehmen Rosneft übernimmt den Konkurrenten TNK-BP vollständig. Das freut vor allem den russischen Präsidenten Wladimir Putin.
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Der Autohersteller Nanjing Automobile Corp. hat den im April Bankrott gegangenen britischen Autobauer Rover nun doch gekauft. Ein Teil der Produktion soll von Birmingham nach China verlagert werden.
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Bei ihrer Suche fanden die Sonderermittler manches nicht, denn es wurde vernichtet. Doch was sie fanden, reicht für weitere Ermittlungen - durch Staatsanwälte.
Von Michael Bauchmüller und Klaus Ottmehr...
Datenschützer sind empört: Vielfahrer bei der Deutschen Bahn sollen einem Medienbericht zufolge künftig passgenaue Werbung erhalten. Dazu plane der Konzern, detaillierte Reisedaten seiner Kunden an Kooperationspartner wie Banken, Versicherungen oder Fastfood-Ketten zu verkaufen. Doch die Bahn dementiert den Bericht.
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Exklusiv
Defekte Züge, verspätete Lieferungen - die Bahn hat jede Menge Ärger mit ihrem Fuhrpark. Schuld daran seien die Hersteller, heißt es immer wieder beim Staatskonzern. Jetzt verklagt Bahn-Chef Grube den Zulieferer Bombardier auf Schadenersatz. Es geht um 350 Millionen Euro.
Von Klaus Ottmehr...
Erster Halt in Moskau: Chinas neuer Staatschef Xi besucht wenige Wochen nach seiner Wahl Russland. Beide Länder betonen dabei ihre "strategische Partnerschaft". Die die Beziehung bleibt zweckorientiert.
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Alles unter Kontrolle: Der Bahn-Aufsichtsrat soll dem Bahn-Vorstand die Hoheit über das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 entziehen. Auch für das Problem der Mehrkosten hat das Kontrollgremium offenbar eine Lösung: Es will die Bahn verpflichten, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart zu verklagen.
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Immer weniger Menschen verschicken Briefe - und immer mehr bestellen im Internet. Die Deutsche Post profitiert wie kaum ein anderer von den wachsenden Umsätzen im Internethandel. Und auch die Erhöhung des Briefportos soll bis zu 100 Millionen Euro zusätzlich in die Kasse bringen. Trotzdem könnte der Aufwärtstrend bald ein Ende haben.
Von Stefan Webermehr...
Meinung
Bei der Bahn musste er gehen, bei Air Berlin musste er gehen - vernünftigere 70-Jährige würden jetzt in ihrem Haus in Südfrankreich den Frühling genießen. Anders Hartmut Mehdorn, für ihn ist der Flughafen von Berlin die letzte Chance, sich als Sanierer zu beweisen. Die Ironie der neuesten Wendung: Für das Bauprojekt könnte die Methode Mehdorn die letzte Rettung sein.
Ein Kommentar von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Intern zweifelt die Bundesregierung an der Finanzierbarkeit von Stuttgart 21. Jetzt setzt sie sich im Aufsichtsrat doch für den Weiterbau des umstrittenen Bahnhofs von März an ein. Kanzlerin Merkel fürchtet, das Aufreger-Thema könnte ihr im Wahlkampf schaden.
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Trotz erheblicher Zweifel an dem umstrittenen Milliardenprojekt will der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn den Bau nicht stoppen. Stuttgart 21 soll nun bis zu zwei Milliarden Euro mehr kosten als zuletzt geplant. Die ersten Züge können frühestens Ende 2022 in dem unterirdischen Bahnhof halten.
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Globalisierung auf russisch: Der Energiekonzern Gazprom will Deutschland mit einem Netz von Gas-Tankstellen überziehen. Das sei eine echte Alternative zum Erdöl, schwärmt Gazprom-Chef Miller.
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Gut ausgebildete, hilfsbereite Busfahrer, günstige Strecken - das alles erwartet Kunden von Fernbussen im nächsten Jahr. Trotzdem will die Deutsche Bahn nicht in das Geschäft investieren: 150 bis 300 Millionen Euro pro Jahr sind zu wenig, sagt der Staatskonzern.
Von Daniela Kuhr, Berlinmehr...
Die Deutsche Bahn will mehr Videoüberwachung an Bahnhöfen, damit reagiert der Staatskonzern auf den Bombenfund in Bonn. Allzu hohe Erwartungen hat man aber nicht. Kameras könnten zwar bei der Aufklärung von helfen, seien aber kein geeignetes Mittel, um Stafttaten zu verhindern.
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Mit Dumpingpreisen, Strecken, die die Bahn nicht anfährt und W-Lan locken Fernbus-Anbieter seit diesem Monat. Damit sind sie nicht nur eine Alternative zum Schienenverkehr. Die wichtigsten Fragen, Antworten und Preise im Überblick.
Von Carolin Gasteigermehr...
Die Zweifel der Bundesregierung am Stuttgarter Bahnhofsprojekt wachsen. Medienberichten zufolge lehnt es der Bund ab, weitere Milliarden Euro für das umstrittene Projekt auszugeben. Stattdessen sollen Alternativen geprüft werden. Verkehrsminister Peter Ramsauer soll die Berichte dementiert haben.
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Sie erlitten Schnittverletzungen von Scherben geborstener Fensterscheiben oder wurden von umherfliegenden Trümmerteilen getroffen: Fast 1000 Menschen sind durch einen Meteoriteneinschlag in Russland verletzt worden. Die Armee sucht nach Überresten des Meteoriten.
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Es geht um fünf Millionen Euro: Diese Summe verlangt der Post-Konkurrent Pin Mail von der Bundesrepublik. Sie habe mit der Einführung eines Mindestlohns für die Branche viele Unternehmen in den Ruin getrieben und den Wettbewerb entscheidend behindert.
Von Thomas Öchsner, Berlinmehr...
Fahrscheine im Postamt, gelbe Busse im ganzen Land: Die Post will 2014 zusammen mit dem ADAC ein flächendeckendes Fernbus-Netz anbieten, um der Deutschen Bahn Konkurrenz zu machen. Doch damit könnte die Post zu spät dran sein.
Von Michael Bauchmüller und Stefan Webermehr...
René Obermann kündigt überraschend seinen Rückzug aus der Telekom-Führungsriege an. Er will wieder Zeit für Dinge haben, zu denen ein Konzernchef nicht kommt. Seine Bilanz fällt gemischt aus, Nachfolger Höttges übernimmt das Unternehmen in turbulenten Zeiten - und hat bereits große Pläne.
Von Varinia Bernau und Björn Finkemehr...
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