1. Neonazi-Demo in München — Rechtsradikale spielen "Paulchen Panther"

    Neonazis spielen bei einem Umzug in München jenes Lied, mit dem das Zwickauer Terror-Trio sein zynisches Video über die Mordserie unterlegt hat: "Paulchen Panther". Die Polizei schreitet ein. Politiker reagieren empört auf die Verhöhnung der Opfer. Von Thomas Anlauf und Andres Salch

  2. Bürgerinitiative Ausländerstopp  — Stadtrat ist für ein BIA-Verbot

    Der Stadtrat hat einem Verbot der rechtsextrememn "Bürgerinitiative Ausländerstopp" zugestimmt. Streit gab es dann dennoch. Von Dominik Hutter

  3. Rechtsradikale spielen "Paulchen Panther" — Empörend, aber nur schwer zu bestrafen

    Nachdem Neonazis bei einem Umzug in München die "Paulchen Panther"-Melodie gespielt haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Doch die bewusste Provokation ist strafrechtlich nur schwer zu fassen. Politiker reagieren empört, die Polizei verteidigt hingegen ihr Vorgehen. Von Annette Ramelsberger und Bernd Kastner

  4. Zwei Grüne machen Karriere — Parteibuch? Hat noch nie geschadet

    An diesem Mittwoch soll ein weiterer Grünen-Politiker einen Karrieresprung hinlegen: Boris Schwartz soll Kommunalreferent werden - das empört die CSU. Dabei hat sie früher auch eigene Leute in Ämter gebracht. Von Dominik Hutter und Silke Lode

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  6. München — Stadtrat will rechtsradikale BIA verbieten lassen

    Bei der Vereidigung zeigte er den Hitlergruß: Seit 2008 sitzt der Rechtsextremist Karl Richter im Münchner Rathaus. Jetzt will sich der Stadtrat dafür einsetzen, Richters rechtsextreme Bürgerinitiative Ausländerstopp zu verbieten. Von Dominik Hutter

  7. Grüne: Suche nach OB-Kandidat — Schicksalstag für Hep Monatzeder

    Wer wird Kandidat der Grünen bei der OB-Wahl in München? In der Partei gibt es Streit um das Bewerbungsverfahren. Am Abend soll sich diese Frage klären - und damit möglicherweise auch die Zukunft des dritten Bürgermeisters Hep Monatzeder. Von Dominik Hutter und Silke Lode

  8. Protest gegen Neonazi-Aufmarsch in München — Rote Karte gegen Braun

    Am Samstag haben sich Neonazis in München zu einer Demonstration angemeldet. Aber es gibt auch zwei Gegendemonstrationen. Die Polizei rechnet mit "viel Arbeit". Von Florian Fuchs und Silke Lode

  9. Streit um linksextremen Verein Aida — Gericht rüffelt Verfassungsschützer

    Der bayerische Verfassungsschutz hat eine erneute Niederlage vor Gericht einstecken müssen: Das im Jahresbericht 2010 von ihm als linksextremistisch bezeichnete Aida-Archiv muss zum Teil geschwärzt werden. Von Bernd Kastner

  10. Dritte Startbahn für den Flughafen — Seehofer will Votum von ganz Bayern

    Ganz Bayern soll über die umstrittene dritte Startbahn des Münchner Flughafens abstimmen - das möchte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Die Startbahn-Gegner wittern "taktische Spielchen". Von Frank Müller, Kerstin Vogel und Dominik Hutter

  11. Nachfolger von Kurt Mühlhäuser — Bieberbach wird Chef der Stadtwerke

    1,0-Abitur, Studium und Promotion mit Bestnoten: Der frühere Juso-Vorsitzende Florian Bieberbach wird Nachfolger von Kurt Mühlhäuser bei den Stadtwerken - darauf hat sich der Aufsichtsrat nun geeinigt. Das war erwartbar, die Frage ist jedoch: Warum schon jetzt? Der Vertrag seines Vorgängers läuft noch bis 2013. Von Michael Tibudd

  12. Nationalistische Gruppen beim Volkstrauertag — Gäste vom rechten Rand

    Nationalistische Gruppen haben seit Jahren aktiv an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag in München teilgenommen. Lange gaben sich die Politiker ahnungslos. Erst jetzt - nach Bekanntwerden der neonazistischen Mordserie - zeigen sie sich peinlich berührt. Von Bernd Kastner

  13. OB-Kandidatenkür — Grünes Personalkarussell

    2012 wird für die Grünen im Münchner Rathaus ein Jahr der Entscheidungen: Bei der OB-Kandidatenkür ist noch alles offen, die Entwicklung des Wahlprogramms soll ein Experiment werden. Von Dominik Hutter und Silke Lode

  14. Staat und Zivilcourage — Neonazi-Gegner im Visier

    Ein hartes Vorgehen gegen Neonazis fordern Politiker seit jeher. Doch in München geht der Staat mit ungewöhnlicher Schärfe gegen die Neonazi-Gegner vor. Wer sich gegen Rechtsextremismus engagiert, gerät schnell in die Fänge von Polizei und Justiz. Eine Auswahl an Fällen der vergangenen Jahre. Von Bernd Kastner

  15. NS-Dokumentationszentrum — Die Direktorin geht von Bord

    Irmtrud Wojak vom NS-Dokumentationszentrum hat sich lange gegen ihre Entlassung gewehrt und ist einfach weiter im Büro erschienen, nun tritt sie doch ab. Angeblich hat es genug juristisch verwertbare Belege für Wojaks vielfach kritisierten Führungsstil gegeben. Der Kulturausschuss reagiert erleichtert. Von Franziska Brüning

  16. Aufmarsch unweit des Tatorts  — Stadt verbietet Neonazi-Kundgebung

    Neonazis wollten am Samstag am Münchner Heimeranplatz aufmarschieren - nur wenige hundert Meter von dem Tatort entfernt, an dem eines der Opfer der Zwickauer Terrorzelle ermordet wurde. Die Demonstration ist nun verboten worden, weil es sich um "eine nicht hinnehmbare Provokation" handle. Von Dominik Hutter und Bernd Kastner

  17. Vorstoß des Stadtrats — Wiesn-Attentat soll neu untersucht werden

    13 Menschen wurden beim Oktoberfest-Attentat im Jahr 1980 getötet, 211 schwer verletzt. Die These, wonach ein rechtsradikaler Einzeltäter das Attentat auf eigene Faust verübt hat, ist bis heute umstritten. Nun drängt der Münchner Stadtrat auf neue Ermittlungen. Doch die Bundesanwaltschaft sieht keinen Anlass. Von Silke Lode

  18. Rechtsextremist Karl Richter in München — Rechts, perfide, erfolglos

    Bei der Vereidigung zeigte er den Hitlergruß: Seit 2008 sitzt der Rechtsextremist Karl Richter im Münchner Stadtrat. Die anderen Parteien versuchen, seine ausländer- und judenfeindlichen Vorstöße ins Leere laufen zu lassen. Doch der Umgang mit demokratisch gewählten Rechtsextremisten ist manchmal nicht einfach. Von Dominik Hutter

  19. Oktoberfest-Attentat — Stadtrat fordert neue Ermittlungen

    Werden die Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat neu aufgerollt? Immer wieder ist dieser Versuch gescheitert. Doch die Grünen im Stadtrat geben nicht auf und fordern dies erneut. Dabei setzen die Politiker ihre Hoffnungen auf den neuen Generalbundesanwalt. Von Silke Lode

  20. Doch Hochhäuser in München — Nach oben offen

    Abschied vom Bürgerentscheid: Die Rathausfraktionen wollen wieder Hochhäuser erlauben, die höher als 100 Meter sind. Viele Investoren dürften sich nun freuen. Von Dominik Hutter

  21. Münchner OB-Kandidatur — Schopper denkt über Rückzug nach

    Soll sie auf die Münchner OB-Kandidatur verzichten? Die grüne Landeschefin denkt offenbar darüber nach, doch nicht zur Wahl für die Ude-Nachfolge anzutreten. Denn unter Umständen könnte sie dann die Chefin ihres Mannes werden. Von Silke Lode

  22. Umstrittene Extremismusklausel  — Freiraum oder rechtsfreier Raum

    Die CSU will die umstrittene Extremismusklausel auch auf München anwenden - und hat vor allem das linksalternative "Kafe Marat" im Visier. Heftiger Streit im Stadtrat ist programmiert. Von Dominik Hutter

  23. SPD im Kommunalwahlkampf 2014  — Ude pfeift Fraktionschef zurück

    Der Münchner SPD-Fraktionschef Alexander Reissl hat vorgeschlagen, 2014 ohne klares Bekenntnis zur rot-grünen Koalition in den Wahlkampf zu ziehen. Doch damit können seine Parteigenossen - allen voran Oberbürgermeister Christian Ude - wenig anfangen. Von Dominik Hutter

  24. Champions-League-Finale in München — Wenn die Uefa zur Kasse bittet

    Das Champions-League-Finale gibt es nicht zum Nulltarif. Bevor im Mai 2012 in München die große Fußball-Party steigt, muss die Stadt eine Menge Geld zahlen. Eine Beteiligung in Höhe von etwa einer Million Euro verlangt die Uefa - unter anderem für einen Empfang der Ehrengäste. Vor allem Sonderkosten fürs Frauen-Endspiel verärgern den Stadtrat. Von Melanie Staudinger

  25. V-Mann in Münchens linker Szene — In geheimer Mission

    Ein Aktivist in der linken Szene hat offenbar über Jahre Berichte an den Verfassungsschutz geliefert - nach seinem Tod tauchten die Tonbänder im Nachlass auf .In seinen Berichten tauchen auch Personen auf, die nicht in Verdacht stehen, Verfassungsfeinde zu sein. Von Bernd Kastner

  26. Pläne der SPD-Rathausfraktion — Wohnungen statt Staatsanleihen

    Keine Kommune in Bayern hat bisher ihre eisernen Reserven angetastet, um den Wohnungsbau zu fördern. Doch die Münchner SPD plant, rund 300 Millionen Euro Rücklagen in Immobilien zu investieren - der Kämmerer prüft die Pläne. Von Silke Lode und Michael Tibudd

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