Neonazis spielen bei einem Umzug in München jenes Lied, mit dem das Zwickauer Terror-Trio sein zynisches Video über die Mordserie unterlegt hat: "Paulchen Panther". Die Polizei schreitet ein. Politiker reagieren empört auf die Verhöhnung der Opfer.
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Thomas Anlauf und Andres Salch
Nachdem Neonazis bei einem Umzug in München die "Paulchen Panther"-Melodie gespielt haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Doch die bewusste Provokation ist strafrechtlich nur schwer zu fassen. Politiker reagieren empört, die Polizei verteidigt hingegen ihr Vorgehen.
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Annette Ramelsberger und Bernd Kastner
An diesem Mittwoch soll ein weiterer Grünen-Politiker einen Karrieresprung hinlegen: Boris Schwartz soll Kommunalreferent werden - das empört die CSU. Dabei hat sie früher auch eigene Leute in Ämter gebracht.
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Dominik Hutter und Silke Lode
Bei der Vereidigung zeigte er den Hitlergruß: Seit 2008 sitzt der Rechtsextremist Karl Richter im Münchner Rathaus. Jetzt will sich der Stadtrat dafür einsetzen, Richters rechtsextreme Bürgerinitiative Ausländerstopp zu verbieten.
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Dominik Hutter
Wer wird Kandidat der Grünen bei der OB-Wahl in München? In der Partei gibt es Streit um das Bewerbungsverfahren. Am Abend soll sich diese Frage klären - und damit möglicherweise auch die Zukunft des dritten Bürgermeisters Hep Monatzeder.
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Dominik Hutter und Silke Lode
Am Samstag haben sich Neonazis in München zu einer Demonstration angemeldet. Aber es gibt auch zwei Gegendemonstrationen. Die Polizei rechnet mit "viel Arbeit".
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Florian Fuchs und Silke Lode
Der bayerische Verfassungsschutz hat eine erneute Niederlage vor Gericht einstecken müssen: Das im Jahresbericht 2010 von ihm als linksextremistisch bezeichnete Aida-Archiv muss zum Teil geschwärzt werden.
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Bernd Kastner
Ganz Bayern soll über die umstrittene dritte Startbahn des Münchner Flughafens abstimmen - das möchte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Die Startbahn-Gegner wittern "taktische Spielchen".
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Frank Müller, Kerstin Vogel und Dominik Hutter
1,0-Abitur, Studium und Promotion mit Bestnoten: Der frühere Juso-Vorsitzende Florian Bieberbach wird Nachfolger von Kurt Mühlhäuser bei den Stadtwerken - darauf hat sich der Aufsichtsrat nun geeinigt. Das war erwartbar, die Frage ist jedoch: Warum schon jetzt? Der Vertrag seines Vorgängers läuft noch bis 2013.
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Michael Tibudd
Nationalistische Gruppen haben seit Jahren aktiv an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag in München teilgenommen. Lange gaben sich die Politiker ahnungslos. Erst jetzt - nach Bekanntwerden der neonazistischen Mordserie - zeigen sie sich peinlich berührt.
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Bernd Kastner
2012 wird für die Grünen im Münchner Rathaus ein Jahr der Entscheidungen: Bei der OB-Kandidatenkür ist noch alles offen, die Entwicklung des Wahlprogramms soll ein Experiment werden.
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Dominik Hutter und Silke Lode
Ein hartes Vorgehen gegen Neonazis fordern Politiker seit jeher. Doch in München geht der Staat mit ungewöhnlicher Schärfe gegen die Neonazi-Gegner vor. Wer sich gegen Rechtsextremismus engagiert, gerät schnell in die Fänge von Polizei und Justiz. Eine Auswahl an Fällen der vergangenen Jahre.
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Bernd Kastner
Irmtrud Wojak vom NS-Dokumentationszentrum hat sich lange gegen ihre Entlassung gewehrt und ist einfach weiter im Büro erschienen, nun tritt sie doch ab. Angeblich hat es genug juristisch verwertbare Belege für Wojaks vielfach kritisierten Führungsstil gegeben. Der Kulturausschuss reagiert erleichtert.
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Franziska Brüning
Neonazis wollten am Samstag am Münchner Heimeranplatz aufmarschieren - nur wenige hundert Meter von dem Tatort entfernt, an dem eines der Opfer der Zwickauer Terrorzelle ermordet wurde. Die Demonstration ist nun verboten worden, weil es sich um "eine nicht hinnehmbare Provokation" handle.
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Dominik Hutter und Bernd Kastner
13 Menschen wurden beim Oktoberfest-Attentat im Jahr 1980 getötet, 211 schwer verletzt. Die These, wonach ein rechtsradikaler Einzeltäter das Attentat auf eigene Faust verübt hat, ist bis heute umstritten. Nun drängt der Münchner Stadtrat auf neue Ermittlungen. Doch die Bundesanwaltschaft sieht keinen Anlass.
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Silke Lode
Bei der Vereidigung zeigte er den Hitlergruß: Seit 2008 sitzt der Rechtsextremist Karl Richter im Münchner Stadtrat. Die anderen Parteien versuchen, seine ausländer- und judenfeindlichen Vorstöße ins Leere laufen zu lassen. Doch der Umgang mit demokratisch gewählten Rechtsextremisten ist manchmal nicht einfach.
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Dominik Hutter
Werden die Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat neu aufgerollt? Immer wieder ist dieser Versuch gescheitert. Doch die Grünen im Stadtrat geben nicht auf und fordern dies erneut. Dabei setzen die Politiker ihre Hoffnungen auf den neuen Generalbundesanwalt.
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Silke Lode
Abschied vom Bürgerentscheid: Die Rathausfraktionen wollen wieder Hochhäuser erlauben, die höher als 100 Meter sind. Viele Investoren dürften sich nun freuen.
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Dominik Hutter
Soll sie auf die Münchner OB-Kandidatur verzichten? Die grüne Landeschefin denkt offenbar darüber nach, doch nicht zur Wahl für die Ude-Nachfolge anzutreten. Denn unter Umständen könnte sie dann die Chefin ihres Mannes werden.
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Silke Lode
Die CSU will die umstrittene Extremismusklausel auch auf München anwenden - und hat vor allem das linksalternative "Kafe Marat" im Visier. Heftiger Streit im Stadtrat ist programmiert.
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Dominik Hutter
Der Münchner SPD-Fraktionschef Alexander Reissl hat vorgeschlagen, 2014 ohne klares Bekenntnis zur rot-grünen Koalition in den Wahlkampf zu ziehen. Doch damit können seine Parteigenossen - allen voran Oberbürgermeister Christian Ude - wenig anfangen.
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Dominik Hutter
Das Champions-League-Finale gibt es nicht zum Nulltarif. Bevor im Mai 2012 in München die große Fußball-Party steigt, muss die Stadt eine Menge Geld zahlen. Eine Beteiligung in Höhe von etwa einer Million Euro verlangt die Uefa - unter anderem für einen Empfang der Ehrengäste. Vor allem Sonderkosten fürs Frauen-Endspiel verärgern den Stadtrat.
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Melanie Staudinger
Ein Aktivist in der linken Szene hat offenbar über Jahre Berichte an den Verfassungsschutz geliefert - nach seinem Tod tauchten die Tonbänder im Nachlass auf .In seinen Berichten tauchen auch Personen auf, die nicht in Verdacht stehen, Verfassungsfeinde zu sein.
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Bernd Kastner
Keine Kommune in Bayern hat bisher ihre eisernen Reserven angetastet, um den Wohnungsbau zu fördern. Doch die Münchner SPD plant, rund 300 Millionen Euro Rücklagen in Immobilien zu investieren - der Kämmerer prüft die Pläne.
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Silke Lode und Michael Tibudd