Erst Cahuzac, jetzt Fabius? Einem Medienbericht zufolge soll Frankreichs Außenminister ein Schwarzgeldkonto in der Schweiz besitzen. Fabius dementiert, doch die sich ausweitende Vertrauenskrise der französischen Regierung bringt Präsident Hollande in Bedrängnis.
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"Eine Beleidigung der Republik": Als Konsequenz aus der Schwarzgeld-Affäre wollen Frankreichs Sozialisten den ehemaligen Haushaltsminister Jérôme Cahuzac ausschließen. Präsident Hollande kündigte ein strenges Vorgehen bei ähnlichen Vorfällen an.
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Für seine Rolle in der CDU-Schwarzgeldaffäre ist Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther zu einer Geldstrafe von 54.000 Euro verurteilt worden. Der mitangeklagte Finanzberater Horst Weyrauch soll 45.000 Euro zahlen.
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Alles gar nicht wahr? Die Buchhalterin von Milliardärin Bettencourt entlastet Nicolas Sarkozy - von regelmäßig übergebenen Geldumschlägen habe sie nie etwas gesagt.
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Er gilt als Hoffnungsträger der spanischen Volkspartei, als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Rajoy. Doch nun bringen alte Fotos den galicischen Regierungschef Feijóo in Erklärungsnot. Darauf ist er an Bord einer Yacht zu sehen - mit einem inzwischen verurteilten Dealer.
Von Barbara Galaktionowmehr...
Der frühere Bundesinnenminister Manfred Kanther, 64, muss sich vom 17. August 2004 an wegen der CDU-Schwarzgeld-Affäre vor dem Landgericht Wiesbaden verantworten. Dem Ex-Vorsitzenden der hessischen CDU wird vorgeworfen, 20,8 Millionen Mark Parteivermögen 1983 in die Schweiz geschleust zu haben.
Von Von Detlef Esslinger und Bernd Oswaldmehr...
Es wird eng für den französischen Staatschef: Trotz Hinweisen auf ein Schwarzgeld-Konto ließ Hollande seinen Budgetminister Cahuzac monatelang im Amt, sein früherer Wahlkampfmanager steht nun auch im Verdacht zwielichtiger Finanzgeschäfte. Nur noch 27 Prozent der Franzosen haben Vertrauen in Hollande.
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"Ich war in einer Lügenspirale gefangen": Nach monatelangen Spekulationen hat Frankreichs zurückgetretener Haushaltsminister Cahuzac zugegeben, ein heimliches Konto im Ausland geführt haben - über 600.000 Euro. Staatspräsident Hollande griff seinen Parteikollegen heftig an.
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François und Peer, ein tolles Team? Mit einem Besuch in Paris will SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück Nähe zum französischen Präsidenten demonstrieren. Doch der steckt selbst so tief in der Krise, dass er seinem angeschlagenen Genossen keine Unterstützung leisten kann.
Von Martin Anetzbergermehr...
Exklusiv
"Ich habe nichts zu verheimlichen": Gustl Mollath erklärt sich zu einem neuerlichen Gutachten bereit, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" richtet er auch eine Bitte an Ministerpräsident Seehofer.
Von Olaf Przybilla, Bayreuthmehr...
"Verbrecher, die die Bürger bestehlen": Spaniens Regierungschef Rajoy steht wegen Schwarzgeldvorwürfen unter Druck, Demonstranten fordern den Rücktritt des Premiers. Jetzt wehrt sich Rajoy. Kommende Woche will er seine Steuererklärungen öffentlich machen.
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Paranoides Gedankensystem? Im Fall Mollath gerät Bayerns CSU-Justizministerin Merk immer stärker unter Druck. Im Landtag hatte sie dessen Vorwürfe als "abstrus" bezeichnet. Die Freien Wähler wittern einen "Justizskandal ungeheuren Ausmaßes".
Von Olaf Przybilla und Uwe Ritzer, Nürnbergmehr...
Er passt auf Bahnhöfe, Banken, Regierungen und Atomkraftwerke: der Stresstest. Jetzt ist der Begriff zum Wort des Jahres gewählt worden. Auf den nächsten Plätzen landeten "Hebeln" und "Arabellion".
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Falsche Daten, einseitige Beweise und fehlende Objektivität: Der Strafrechtsprofessor Henning Ernst Müller nimmt das Verfahren in der Causa Mollath vor dem Nürnberger Landgericht förmlich auseinander. Der Justizministerin empfiehlt er, den Fall noch mal überprüfen zu lassen - von einer unabhängigen Seite.
Von Olaf Przybilla, Nürnbergmehr...
FDP-Chef Guido Westerwelle stellt im sueddeutsche.de-Gespräch in den Raum, dass die frühere Bundesregierung den Bundesnachrichtendienst zur Aufdeckung der CDU-Spendenaffäre 1999/2000 missbraucht haben könnte.
Von Thorsten Denkler und Bernd Oswaldmehr...
Das nächtliche Alkohol-Verkaufsverbot in Baden-Württemberg ist rechtens: Um Jugendlichen das Komasaufen zu erschweren, müssen auch Erwachsene zurückstecken, entschied das Bundesverfassungsgericht.
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Nur mühsam erholt sich die CDU von der Schwarzgeldaffäre. Die Spendenbereitschaft der Mitglieder und Gönner ist nicht so hoch, wie sich der Schatzmeister das wünschen würde.
Von Von Susanne Höllmehr...
Die Schwarzgeldaffäre der hessischen CDU soll nun doch vor Gericht aufgearbeitet werden. Das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) entschied, dass sich Ex-Innenminister Kanther (CDU), 64, der frühere hessische CDU-Schatzmeister Prinz Sayn-Wittgenstein, 86, und der ehemalige CDU-Finanzberater Weyrauch, 71, wegen Untreue verantworten müssen.
Von Von Hans Leyendeckermehr...
Seit fünf Jahren ist die Schauspielerin Corinna Duhr, 47, im Nockherberg-Singspiel als Angela Merkel zu sehen. Mit der SZ sprach sie über Mundwinkel, die kleine Schwurhand und eine Begegnung mit der echten Merkel.
Von Tanja Restmehr...
Zum ersten Mal hat Deutschland eine Bundeskanzlerin - Grund genug für die Gesellschaft für deutsche Sprache das Wort zu küren. Interessant sind auch die anderen vorgeschlagenen Begriffe.
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Der Sieger-Begriff spiegelt wie kein anderes Wort den Zeitgeist 2004 wider: Immer montags protestierten die Deutschen, weil sie mit diesem Gesetz nicht leben wollen.
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... "Das alte Europa": US-Verteidigungsminister Rumsfeld hatte den Ausdruck nicht als Kompliment gemeint. Inzwischen stehe er aber für ein neu gewonnenes Selbstverständnis Europas, sagt die Jury.
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