1. Jonathan Littell: "Die Wohlgesinnten" — Ein schlauer Pornograph

    SS, Homosexualität, Inzest, Durchfall und Erbrechen - Pornographie will die ultimative Überschreitung: Jonathan Littells jetzt auf Deutsch erscheinender Roman "Die Wohlgesinnten" ernennt den Leser zum Voyeur. Von Thomas Steinfeld

  2. Jonathan Littell in Berlin — Im Versteck des Wissens

    "Die Leiche ist eine grammatische Form, wenn man schreibt": Daniel Cohn-Bendit und der Autor des Romans "Die Wohlgesinnten" Jonathan Littell sprachen über Literatur und Massenmord. Von Lothar Müller

  3. Jonathan Littell: "Die Wohlgesinnten" — Eine Geographie des Grauens

    Jonathan Littell weckt mit seinem Roman "Die Wohlgesinnten" heftige Gefühle: Abscheu, Ekel, Mitleid. Aus Orten werden Schauplätze des deutschen Massenmords. Von Kurt Kister

  4. Jonathan Littell — Ahoi Britney!

    "Absichtlich sensationalistisch und bewusst abstoßend": Jonathan Littells Geschichtsepos "Die Wohlgesinnten" floppt in der amerikanischen Literaturkritik. Von Jörg Häntzschel

  5. Anzeige

  6. Tomas Harlan: "Veit" — Veitstanz

    In der Psyche eines Nazikünstlers: Thomas Harlan, Sohn des Propaganda-Regisseurs von "Jud Süß", schreibt mit "Veit" einen verzweifelten Brief an seinen Vater. Von Helmut Böttiger

  7. Bildergalerie — Der Wohlinformierte: Schauplätze des Massenmords

    Bei der Recherchearbeit griff Jonathan Littell auf eine immense Zahl an historischen Materialien zurück. Unsere Bildergalerie zeigt Fotos und Grafiken, die den Autor beim Schreiben des Romans "Die Wohlgesinnten" zu Rate zog.

  8. Angeben für Anfänger — Die Zungenspitze macht drei Sprünge den Gaumen hinab

    Sex in der Kutsche und Vierbuchstabenwörter: Über was unterhält man sich auf der Buchmesse? Am besten über ein paar gepflegte Literatur-Skandale. Die Bilder. Von Lena Schilder

  9. Jahresrückblick: Literatur — Im Ekel steckt viel Kitsch

    Charlotte Roche lädt den Leser zu einer Reise in ihre Körperöffnungen ein. Jonathan Littell erkundet das Gehirn eines schwulen SS-Offiziers. Kurzum: ein sehr langweiliges Jahr. Von Andrian Kreye

  10. Bad Sex in Fiction Awards — Coitus ergo sum

    Der schlüpfrigste Preis der Literaturgeschichte: Der "Bad Sex in Fiction Award" zeichnet die schlechteste Sexszene in einer literarischen Neuerscheinung aus. Gewinner 2009: Jonathan Littell. Von Tomasz Kurianowicz

  11. Neuer Essay von Littell — Phantasierende Männer in schwarzen Uniformen

    Auch ohne das Fronterlebnis des Ersten Weltkrieges und ohne Deutscher zu sein, kann man zum Faschisten werden: Jonathan Littell ergänzt seinen Roman "Die Wohlgesinnten" um einen Essay über die Pathologie von Faschisten. Von Johannes Willms

  12. Überlegungen zur Judenverfolgung — Schule des Zweifels

    Alaska statt Israel? Ein fiktiver Roman über einen Judenstaat in Alaska sät Zweifel an der objektiven Geschichtsschreibung - dazu ist er ein witziges, virtuoses und sehr unterhaltsames Produkt amerikanischer Erzählliteratur. Von Christoph Bartmann

  13. Ideen, die uns bleiben — Guten Tag, auf Wiedersehen!

    Kalkulierter Tabu-Bruch, ökologische Schuldgefühle, Kukident-Talk im TV und Klassik, die jetzt sexy sein muss: Welche Ideen aus dem alten Jahr begleiten uns ins neue? Die Bilder.

  14. Jonathan Littells Roman: "Die Wohlmeinenden" — Die Bosheit der Toten

    Ein SS-Mann reflektiert über das Töten in großem Ausmaß. Denn für jede Abscheulichkeit gibt es eine Schublade: Mord und Massenmord in Jonathan Littells Roman "Die Wohlmeinenden". Von Georg Klein

  15. Literatur und Moral — Ihr Handy klingelte im Sarg

    Darf ein Sachbuchautor so etwas erfinden? Und kann man über Hitler einen Roman schreiben? Italien diskutiert über den literarischen Umgang mit Tatsachen. Von Henning Klüver