Echte Besserung oder Polit-PR? Die mexikanische Regierung erklärt, dass unter dem dem neuen Präsidenten Peña Nieto die Zahl der Toten im Drogenkrieg gesunken sei. Doch die Statistik ist nicht unumstritten - und schon am Tag der Erfolgsmeldung sterben 14 Menschen bei Schießereien zwischen Polizei und Kartellen.
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Regelmäßige Leistungskontrollen und befristete Arbeitsverhältnisse: Seit Wochen gehen Mexikos Lehrer gegen eine umstrittene Bildungsreform auf die Straße. Im Südwesten des Landes sind die Proteste jetzt eskaliert.
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Journalismus ist lebensgefährlich in Mexiko. Immer wieder werden Reporter getötet, die über die Drogenkartelle und ihre dunklen Verbindungen in die Politik berichten. Eine Zeitung reagiert nun auf die Gefahr.
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Mindestens 82 Journalisten wurden in Mexiko seit dem Jahr 2000 von Drogenkartellen umgebracht. Manche Zeitungen haben vor dem Terror kapituliert - und das Land wird eine recherchefreie Zone.
Von Peter Burghardtmehr...
Felipe Calderón wird in wenigen Tagen nicht mehr Mexikos Präsident sein. Davor hat er noch ein wichtiges Anliegen: Er will die "Vereinigten Staaten" aus Mexiko entfernen - wenn auch nur aus dem Namen. Im spanischsprachigen Internet sorgt die Idee für Spott.
Von Felicitas Kockmehr...
Auftragskiller beschossen María Santos Gorrostieta wegen ihres Engagements gegen die Drogenkriminalität. Anstatt sich dadurch einschüchtern zu lassen, veröffentlichte die Bürgermeisterin einer mexikanischen Kleinstadt Bilder der Wunden. Nun ist die Mutter von drei Kindern entführt und ermordet worden.
Von Peter Burghardtmehr...
Die Drogenpolitik der USA ist eine irrwitzige Forsetzung der Prohibition. Lateinamerikanische Länder liefern den Stoff und die Toten - die USA die Waffen und das Geld. Einen Ausweg gibt es nur, wenn diese Waffen und dieses Geld besser kontrolliert werden - durch legale statt illegale Geschäfte. Eine Legalisierung von zunächst Marihuana ist überfällig.
Ein Kommentar von Peter Burghardtmehr...
Er hat das berüchtigte Zeta-Kartell mitbegründet und soll für Hunderte Morde verantwortlich sein. Jetzt ist Heriberto Lazcano wahrscheinlich tot. Vieles deutet darauf hin, dass er bei einem Schusswechsel mit Soldaten ums Leben kam.
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Dieser Geheimgang in 15 Metern Tiefe verfügt sogar über ein eigenes Belüftungssystem: Mexikanische und amerikanische Behörden sind im Grenzgebiet auf eine Schmuggelroute gestoßen. Die Ermittler zeigen sich beeindruckt von der Konstruktion - und vermuten, dass die Kriminellen mehr als eine Million Euro investiert und Hilfe von Ingenieuren angeworben haben.
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Der Unterlegene gibt sich nicht geschlagen. Andrés López Obrador ficht die Präsidenten- und Parlamentswahlen in Mexiko an - wie schon vor sechs Jahren. Jetzt hat die Wahlbehörde eine Neuauszählung von 54,4 Prozent der Stimmen angeordnet.
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Heriberto Lazcano, Kopf des Zetas-Kartells und einer der meistgesuchten Kriminellen Mexikos, starb in einem Schusswechsel mit Soldaten. Nun ist der Leichnam des Drogenbosses entführt worden.
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Skepsis im Weißen Haus: Die USA beobachten Enrique Peña Nieto, den neuen Präsidenten Mexikos, mit Argusaugen. Vor allem sein Vorgehen im Kampf gegen die übermächtigen Drogenkartelle.
Von Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Er ist jung, ein telegener Schönling - aber seine Partei gilt als Inbegriff von Betrug und Korruption: Dennoch will Mexikos neuer Präsident Enrique Peña Nieto mit der Institutionellen Partei der Revolution (PRI) eine demokratische Ära im Land einläuten. Kritiker sind von der Wahl entsetzt. Der Partei werden gute Kontakte zu Drogenbossen nachgesagt.
Von Peter Burghardt, Mexiko-Stadtmehr...
"Wir können kein betrügerisches Ergebnis anerkennen", sagt der unterlegene Linkskandidat Andrés Manuel López Obrador. Die Wahl sei von Unregelmäßigkeiten geprägt gewesen.
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"Ein überwältigender Triumph": Mit großem Vorsprung hat Enrique Peña Nieto die Präsidentschaftswahl in Mexiko gewonnen. Damit löst die einst jahrzehntelang autoritär regierende Staatspartei PRI die konservative PAN des scheidenden Staatspräsidenten Calderon ab.
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Meinung
60.000 Menschen sind Mexikos Krieg gegen die Drogenbanden schon zum Opfer gefallen, doch die Kartelle wachsen weiter. Sie erschießen, enthaupten, entführen, erpressen, bestechen. Der Krieg ist der falsche Weg im Kampf gegen den Drogenhandel.
Ein Kommenar von Peter Burghardtmehr...
Entführt, gefoltert und unter Wahlplakaten begraben: Die Bürgermeisterin der mexikanischen Stadt Tlacojalpan ist ermordet worden. In den vergangenen Jahren wurden schon mehr als 20 Bürgermeister in Mexiko Opfer von Verbrechen - vermutlich weil sie sich den Drogenkartellen entgegenstellten.
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Kein Durchbruch im Kampf gegen die Krise: Beim G-20-Gipfel in Los Cabos können sich die Staats- und Regierungschefs nur auf einen Minimalkompromiss einigen. Ein Vertreter der Bundesregierung dementiert einen Bericht des "Guardian", wonach Mittel aus EFSF und ESM künftig im großen Stil zum Kauf von Krisenstaaten-Anleihen verwendet werden sollen.
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Griechenland ist knapp an der Katastrophe vorbeigeschrammt - die Erleichterung darüber macht sich auch auf dem G-20-Gipfel bemerkbar. Dennoch wird die Kritik am europäischen Krisenmanagement lauter. Pasok-Chef Venizelos will, dass bis Dienstagabend die Regierung steht.
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Live
In Griechenland läuft der Koalitionspoker: Antonis Samaras, Vorsitzender der siegreichen Nea Dimokratia, will möglichst viele Parteien an seiner Regierung beteiligen. Doch Syriza, die radikale Linke, erteilt ihm eine Absage. Und der Chef der Sozialisten hat eine klare Zeitvorstellung.
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Mexiko ist ein Land der Hingerichteten, Enthaupteten, Zerstückelten, Gehäuteten und Erhängten. Vor mehr als fünf Jahren hat Präsident Calderón den Krieg gegen die Drogenmafia ausgerufen. 88.361 Menschen, darunter mehr als 1000 Kinder, sind seitdem einem sinnlosen wie blutigen Kampf zum Opfer gefallen. Und die Kartelle werden immer mächtiger.
Ein Gastbeitrag von Ana Lilia Pérezmehr...
Er wird "el Taliban" genannt oder "Z-50": In Mexiko haben die Streitkräfte ein führendes Mitglied des brutalen Zeta-Kartells festgenommen. Damit könnte ein interner Machtkampf vorerst beendet sein - was Hoffnung auf einen Rückgang der Gewalt macht.
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Die Opfer waren gefesselt und wiesen Verstümmelungen auf: Im Westen Mexikos sind an einer Straße die Leichen von 17 Männern gefunden worden. Die Behörden hatten nach den Festnahmen von zwei Drogenbossen vor einer Zunahme der Gewalt gewarnt.
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