Meilenstein? Schlingerkurs? Oder gar eine Kriegserklärung an die Ehe? Das positive Statement des US-Präsidenten Barack Obama zur gleichgeschlechtlichen Ehe vertieft die Kluft zwischen den politischen Lagern in Amerika. Während die einen ihm jetzt den Wahlerfolg prognostizieren, glauben die anderen, Obamas Achillesferse entdeckt zu haben.
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Noch liegt Mitt Romney bei den US-Vorwahlen der Republikaner vorne. Aber eine Woche vor der Abstimmung in South Carolina setzen Amerikas Christen ein deutliches Zeichen, das den Mormonen Romney beunruhigen könnte: Mehrere christliche Wortführer sprachen sich gegen ihn - und für den ultrakonservativen Rick Santorum aus.
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Als konservative Alternative zum eher moderaten Favoriten Mitt Romney hatte er sich präsentiert, jetzt hat sich Rick Santorum aus dem Kampf um die republikanische Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen.
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Mit Getöse und Pathos beendet der erzkonservative Rick Santorum seine Kandidatur für das Weiße Haus und macht so den Weg frei für Mitt Romney. Der Favorit des republikanischen Establishments kann sich nun auf das Duell mit dem US-Präsident konzentrieren. Barack Obama kann sich über zahlreiche Pleiten und Pannen Romneys aus den Vorwahlen freuen, die ihm viel Material für den Wahlkampf liefern.
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Matthias Kolbmehr...
Auch unter den größten Eiferern gegen Schwule und Lesben gibt es Menschen, die selbst homosexuell sind - das belegen prominente Fälle wie der des evangelikalen US-Predigers Ted Haggard. Psychologen in Großbritannien und den USA haben untersucht, wieso manche Schwule zu den größten Kritikern ihrer eigenen Neigung werden.
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Markus C. Schulte von Drachmehr...
Hat Barack Obama eine neue Pastor-Affäre am Hals? Dass er den konservativen Geistlichen Rick Warren gebeten hat, bei seiner Amtseinführung zu sprechen, irritiert.
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Christian Wernickemehr...
Evangelikale Christen wollen den Koran verbrennen - am 11. September. Muslime laufen weltweit Sturm. Die Aktion gefährde die Soldaten in Afghanistan, warnt Isaf-Kommandeur Petraeus.
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Laura Martinmehr...
Rick Santorum gewinnt weiterhin Vorwahlen in den Südstaaten der USA, dabei ist er vor allem bei den evangelikalen Christen beliebt. Seine katholischen Glaubensbrüder fremdeln mit dem ehemaligen Senator. Was Santorums Erfolge über Politik und Religion in Amerika verraten.
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Jan-Werner Müllermehr...
Romney gewinnt den Super Tuesday, ohne zu überzeugen. Santorum ist viel zu weit gekommen, um jetzt aufzugeben. Gingrich rettet sich mit seinem Sieg in Georgia - und selbst der glücklose Ron Paul will bis zum Ende kämpfen. Der Vorwahlkampf der Republikaner nützt derzeit vor allem einem: Amtsinhaber Obama.
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Matthias Kolb, Atlantamehr...
Alle Augen auf Ohio: Obwohl in zehn Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden, konzentriert sich die mediale Aufmerksamkeit und das Geld der Favoriten auf den "Rosskastanien-Staat". Dies liegt am Wahlsystem und an der Geschichte: Seit hundert Jahren kann kein Republikaner Präsident werden, der nicht die Gunst der Bewohner Ohios für sich gewonnen hat.
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Matthias Kolb, Columbusmehr...
Rick Santorum bleibt auf der Überholspur: Obwohl er anders als Newt Gingrich keinen Heimvorteil hatte und weniger Geld als Mitt Romney ausgeben konnte, hat der Ex-Senator weitere Vorwahlen gewonnen. Welche Konsequenzen zieht Noch-immer-Favorit Romney nun?
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Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Mit heftigen persönlichen Attacken kämpfen Rick Santorum und Mitt Romney um die Gunst der republikanischen Wähler. Eine Niederlage in Michigan wäre für den Favoriten Romney eine Katastrophe. Doch Santorums erzkonservative Sprüche gegen Abtreibung, Klimawandel und die "Bedrohung der Religion" erfreuen die Basis - und wohl auch den amtierenden Präsidenten.
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Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Kurz vor dem wichtigen Super Tuesday versucht US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney, mit Jeans und kariertem Hemd Volksnähe herzustellen. Denn der frühere Hedgefondsmanager tut sich schwer damit, die weiße Arbeiterschicht zu überzeugen. Entscheidend wird Ohio sein. Doch da liegt Rick Santorum laut Umfragen noch knapp vor dem Multimillionär.
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Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Viele Jugendliche suchen ihr Heil in evangelikalen Gruppen. Hinter der betont lockeren Hülle der Alternativkirchen steckt jedoch oft ein fundamentalistischer Kern.
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Laura Weißmüllermehr...
Das konservative Lager der US-Republikaner macht mobil für seinen Lieblingskandidaten im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Doch noch liegt Rick Santorum hinter Mitt Romney auf Platz 2 - bei der nächsten Vorwahl in South Carolina muss er dringend punkten.
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Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Schwarzer Abend für Mitt Romney: Rick Santorum deklassiert den bisherigen Favoriten und fährt bei den Vorwahlen der US-Republikaner drei fulminante Siege in Minnesota, Colorado und Missouri ein. Für viele Konservative ist der Abtreibungsgegner Santorum die wahre Alternative zu US-Präsident Obama. Dem Romney-Lager gehen wichtige Argumente verloren.
Eine Analyse von
Matthias Kolb, Washingtonmehr...
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Das Bewerberfeld der US-Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur hat sich bereits gelichtet: Von ursprünglich sieben Bewerbern sind noch vier übrig geblieben. Von Radikalen über Manager bis hin zu Polit-Veteranen - die Kandidaten im Kurzporträt.
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Am Ende lagen acht Stimmen zwischen dem Favoriten und dem Außenseiter. Der erzkonservative Rick Santorum ist nach der ersten Vorwahl der Republikaner in Iowa der Hauptkonkurrent von Mitt Romney um die Präsidentschaftskandidatur. Doch auch das enfant terrible der Republikaner konnte ein Zeichen setzten. Eine Analyse des Wahlergebnisses.
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Matthias Kolbmehr...
Die Kandidatenkür der Republikaner ist wieder offen: Die Vorwahl in South Carolina leitet einen Zweikampf zwischen Newt Gingrich und Mitt Romney ein. Nur einer wird Präsident Obama herausfordern. Gingrich überzeugt viele Wähler mit guter Rhetorik und Leidenschaft. Romney muss in den nächsten TV-Debatten eine bessere Figur machen, sonst kann er trotz voller Wahlkampfkasse verlieren.
Eine Analyse von
Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Mitt Romney kann sich nach seinem klaren Sieg in Florida wieder als Favorit im Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur fühlen. Der Multimillionär hat alte Stärken geschickt genutzt, seine guten Manieren vergessen und sich in einigen Punkten verbessert. Allerdings ist Romney noch nicht ganz am Ziel. Fünf Lehren aus der Florida-Vorwahl.
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Matthias Kolb, Tampamehr...
46 Prozent für den Favoriten des Establishments: Mitt Romney präsentiert sich nach seinem klaren Sieg bei der Vorwahl der Republikaner in Florida staatsmännisch mit Familie und Fans. Er wirbt um Geschlossenheit in seiner Partei, um Barack Obama schlagen zu können. Die Zeit des US-Präsidenten sei abgelaufen. Doch Romneys Verfolger Newt Gingrich macht nicht den Eindruck, die Schmutzkampagne beenden zu wollen - im Gegenteil.
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Matthias Kolb, Tampamehr...
Nun hat auch Mitt Romney seinen Oops-Moment: Der republikanische Präsidentschaftsbewerber will vor laufender Kamera um 10.000 Dollar wetten - und löst eine Debatte um seinen Reichtum aus. Rivale Newt Gingrich muss sich derweil für Tiraden gegen Palästinenser verteidigen. Der Polit-Veteran führt in Umfragen - doch selbst konservative Kommentatoren warnen vor dem Raubein.
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Meinung
Verhütungsmittel sind ungesund, Homosexualität ist eine Sünde und Präsident Obama verfolgt eine "falsche Theologie": Rick Santorum buhlt auf niedrigem Niveau um die erzkonservative Klientel der Republikaner. Um sich als Präsidentschaftskandidat durchzusetzen, spielt er den Blödmann. Taktisch mag das schlau sein - aber es fördert die Verdummung einer einst großen Partei.
Ein Kommentar von
Christian Wernickemehr...
Unablässig touren Mitt Romney und Newt Gingrich durch Florida und werben um die Stimmen der republikanischen Wähler. Der "Sunshine State" unterscheidet sich nicht nur in seiner Größe von Staaten wie Iowa oder New Hampshire - es ist Amerika im Mini-Format. Romney und Gingrich wissen: Wer die anstehende Vorwahl in Florida gewinnt, dem ist die Nominierung kaum mehr zu nehmen.
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Matthias Kolb, Miamimehr...
Die Vorwahl in South Carolina könnte entscheidend für das Präsidentschaftsrennen der Republikaner sein. Pünktlich zur Wahl zeigen die beiden Favoriten Nerven. Romneys Schwäche ist Reichtum, die von Gingrich: Frauen.
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Reymer Klüver, Washingtonmehr...
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