Er war der Außenseiter - und ist jetzt Chef der britischen Labour-Partei: Ed Miliband besiegte sensationell bei der Wahl seinen älteren Bruder David. Die Gewerkschaften und die Linken freuen sich mit.
mehr...
Manche Bürger feierten den Tod von Margaret Thatcher mit Tänzen und Schaumwein. Doch die Debatte um das Erbe der Premierministerin wurde mit Respekt geführt: Im sonst so rabiaten Unterhaus hält Premier Cameron eine glänzende Rede. Und die Opposition schweigt.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Die Nachricht vom Tod Margaret Thatchers ruft große Anteilnahme hervor. Die Queen und zahlreiche Politiker würdigen die legendäre Premierministerin. Auch Helmut Kohl, der mit Thatcher ein "Wechselbad der Gefühle" erlebte, nimmt respektvoll Abschied.
mehr...
Gegenwind für den britischen Premier Cameron: Bundesaußenminister Westerwelle fordert nicht weniger, sondern mehr Integration in Europa. Auch der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hält nichts von der britischen Initiative zum Umbau der EU. Von Frankreichs Außenminister erntet Cameron sogar beißenden Spott - und selbst in Großbritannien sind nicht alle begeistert.
mehr...
Treten die Briten aus der EU aus? Ihr Premier David Cameron will darüber abstimmen lassen, eine Mehrheit wäre heute dafür. Der Premierminister will sein Volk zwar vom Gegenteil überzeugen - aber nur, wenn Brüssel ihm große Zugeständnisse macht. Er erpresst Merkel und Hollande, um seine eigene Wiederwahl zu retten.
Von Michael Königmehr...
Sie sei eine Gebärmaschine und eine Marionette mit Plastik-Lächeln: Die Briten ereifern sich über die Worte, mit der Schriftstellerin Hilary Mantel in einer Rede Herzogin Catherine bedacht hat. Wohl auch, weil die Kritik in Wahrheit gegen die Untertanen selbst gerichtet war.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Mehr als zwei Drittel der Briten wollen die Presse staatlich regulieren. Nachdem Journalisten der "News of the World" jahrelang Telefone von Prominenten und Bürgern abgehört haben, stellt Lordrichter Leveson seinen Untersuchungsbericht vor.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Der Hacking-Skandal um Rupert Murdochs "News of the World" hatte seinen Einsatz nötig gemacht, nun liegen die mit Spannung erwarteten Vorschläge zur Presseregulierung des britischen Richters Brian Leveson vor. Die sind moderater als vermutet. Trotzdem sind die Zeitungen nicht glücklich.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Es war das Duell der Brüder, das mit einer Überraschung zu Ende ging: Ed Miliband setzte sich gegen seinen älteren Bruder David durch und steht nun an der Spitze der Labour-Partei.
mehr...
Meinung
Straßenschlachten, randalierende Jugendliche und rauchende Trümmer zeigten die Bilder aus London noch vor einem Jahr. Die vergangenen 17 Tage haben nun neue Motive voller Symbolik geliefert. Das Vermächtnis dieser Spiele weist weit über die Tagespolitik hinaus. Großbritannien hat sich neu kennengelernt: leistungsfähig, stolz, fröhlich - und ein bisschen irre.
Ein Kommentar von Christian Zaschkemehr...
Seine Pläne gingen auch Abgeordneten aus den eigenen Reihen nicht weit genug: Weil Großbritanniens Premierminister Cameron die Höhe des EU-Haushaltsbudgets nur einfrieren, nicht aber kürzen wollte, wechselten EU-Kritiker aus Camerons konservativer Partei auf die Seite der Opposition. Jetzt droht ein Veto Großbritanniens beim nächsten EU-Gipfel.
mehr...
"Riesige Verdienste" werden ihm noch heute bescheinigt: Mitt Romney organisierte den reibungslosen Ablauf der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City. Im Wahlkampf führt der Republikaner das damals gewonnene Image als Sanierer als Beleg für seine Management-Qualitäten an.
Von Matthias Kolb, Salt Lake Citymehr...
Mitt Romney wollte in der Heimat als gewiefter Außenpolitiker glänzen, doch auf der ersten Station seiner Reise leistet er sich gleich mehrere Fehltritte. Der Obama-Herausforderer kränkt in London die Gastgeber der Olympischen Spiele - und statt zu glänzen, muss er sich jetzt um Schadensbegrenzung bemühen.
mehr...
Chuck Norris, Jesus, Mitt Romney und zuletzt auch Google-Chef Larry Page: Bei Twitter hat sich eine Parodie-Kultur entwickelt, die viele Personen der Zeit- und Weltgeschichte aufs Korn nimmt. Eine Auswahl der besten Parodie-Accounts.
mehr...
Wie viele Patzer verträgt ein Präsidentschaftskandidat? Mitt Romney leistet sich in der Olympia-Stadt London so einige. Manchen Tea-Party-Anhänger wird der hemdsärmelige Auftritt vielleicht gefreut haben. Trotzdem muss Romney außenpolitisch dringend weitere Peinlichkeiten vermeiden - denn der Durchschnittswähler will einen Präsidenten mit Grandezza.
Von Michael Königmehr...
Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will es den Amerikanern zeigen: Im Ausland glänzen, das ist ein Ritual des Wahlkampfs. Doch der Republikaner hat eine außergewöhnliche Route geplant. Er will Amerikas enge Freunde besuchen, anders als Obama.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
"Ich habe mir nichts vorzuwerfen": Bei seiner Anhörung bestreitet Banker Paul Tucker die Vorwürfe, dass Barclays mit der damaligen Labour-Regierung gekungelt habe. Doch aufgetauchte Dokumente deuten darauf hin, dass die Partei in die Affäre verwickelt sein könnte.
Von Andreas Oldagmehr...
Vier Monate nach der Wahlniederlage von Gordon Brown sucht die britische Labour-Partei einen neuen Chef. Die Entscheidung fällt erstmals zwischen zwei Brüdern: David und Ed Miliband.
Von Wolfgang Koydlmehr...
Auf dem Weg zur Wahlurne strahlte er bereits, nach den ersten Ergebnissen ist er endgültig in Feierlaune: Labour-Chef Ed Miliband kann sich über ordentliche Gewinne bei den britischen Kommunalwahlen freuen. Doch in London steht die Entscheidung noch aus.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Es läuft derzeit gut für David Cameron: Die britischen Konservativen glänzen mit guten Umfragewerten, während die anderen Parteien mit sich selbst beschäftigt sind. Doch auf dem bevorstehenden Parteitag droht den Tories ein Richtungsstreit - viele Mitglieder würden die Partei gerne weiter rechts sehen.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
In Großbritannien eskaliert die Gewalt - Ursachen sind soziale Ausgrenzung und die Sparpolitik der Regierung. Darin scheinen sich alle einig zu sein. Außer jene, die ganz genau wissen wollen, dass ein paar verrückte Kriminelle dafür verantwortlich sind. Warum kracht es im Königreich? Der Kampf um die Deutungshoheit ist entbrannt.
Von Matthias Kolbmehr...
Camerons Entscheidung, den vormaligen Murdoch-Mann Andy Coulson zum Kommunikationschef zu machen, könnte den britischen Regierungschef weiter in Bedrängnis bringen: Laut Guardian soll Coulson bei seiner Anstellung in Camerons Büro weniger streng als üblich auf seinen persönlichen Hintergrund überprüft worden sein. Liberalen-Chef Nick Clegg geht öffentlich auf Distanz zum Premier.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Bei seinem Statement wurde er mehrmals von wütenden Zwischenrufen unterbrochen: Großbritanniens Premier Cameron hat im Unterhaus Stellung zum Abhörskandal bezogen - und sich ein hitziges Wortgefecht mit den Parlamentariern geliefert. Zwar erklärt er, dass er es bedauere, seinen früheren Kommunikationschef Coulson engagiert zu haben. Eine Entschuldigung aber lehnt er ab - und schiebt der Opposition eine Mitschuld zu.
mehr...
Gestern gab er sich demütig, heute betreibt er Mitarbeiter-Motivation: Rupert Murdoch versichert seinen Angestellten, die Abhöraffäre um "News of the World" werde seinen Konzern stärker machen. Abermals bestreitet er, illegale Praktiken seiner Reporter toleriert zu haben. An diesem Mittwoch äußert sich David Cameron zu dem Skandal - ein parlamentarischer Bericht, der im Vorfeld des Termins veröffentlicht wurde, könnte den Druck auf den Premier erhöhen.
mehr...
Auftritt des britischen Premierministers vor dem Unterhaus: David Cameron erklärt, dass er "rückblickend" den früheren "News of the World"-Chefredakteur Coulson nicht mehr engagieren würde. Dass er mit Murdoch-Leuten über das BSkyB-Angebot gesprochen habe, leugnet er nicht. Doch die Gespräche seien angemessen gewesen. Auch der Opposition wirft er Fehler vor.
Die Entwicklungen in der Tickernachlese.mehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.