Er war der Außenseiter - und ist jetzt Chef der britischen Labour-Partei: Ed Miliband besiegte sensationell bei der Wahl seinen älteren Bruder David. Die Gewerkschaften und die Linken freuen sich mit.
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Auf dem Weg zur Wahlurne strahlte er bereits, nach den ersten Ergebnissen ist er endgültig in Feierlaune: Labour-Chef Ed Miliband kann sich über ordentliche Gewinne bei den britischen Kommunalwahlen freuen. Doch in London steht die Entscheidung noch aus.
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Christian Zaschke, Londonmehr...
Was hat er gewusst und wann? James Murdoch muss vor dem Untersuchungsausschuss zum Abhörskandal aussagen. Der ehemalige Chef von News International und Sohn von Medienmogul Rupert verfolgt dabei eine klare Strategie. Was am Ende bleibt, sind widersprüchliche Aussagen.
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Christian Zaschke, Londonmehr...
"Ich habe niemals einen Premierminister um irgendetwas gebeten": Medienmogul Rupert Murdoch verteidigt sich vor einem Untersuchungsausschuss in London gegen neue Korruptionsvorwürfe. Tags zuvor hatte die Affäre neuen Zündstoff erhalten - es waren E-Mails aufgetaucht, aus denen eine sehr enge Verbindung der britischen Regierung mit Murdochs Imperium hervorging.
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Wie ändert sich die EU-Politik unter François Hollande? Nach der Wahl des Sozialisten zu Frankreichs neuem Präsidenten lehnt Kanzlerin Merkel Änderungen am Fiskalpakt vorauseilend ab, betont aber, sie wolle Hollande "mit offenen Armen" empfangen. Die Opposition erhofft sich "eine neue Richtung" für Europa.
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Die Londoner Bürger haben den Konservativen Boris Johnson im Amt des Bürgermeisters bestätigt. Entgegen dem Trend bei den landesweiten Kommunalwahlen, siegte der Amtsinhaber vor seinem Herausforderer Ken Livingstone von der Labour Party. Der Abstand zwischen den Kandidaten fiel überraschend klein aus.
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"Rezession plus Sparmaßnahmen gleich Machtverlust": Bei den Kommunalwahlen haben die Briten mit ihrer konservativ-liberalen Regierungskoalition abgerechnet, die Tories büßten Hunderte Parlamentssitze ein. Groß ist die Freude hingegen bei der oppositionellen Labour-Partei - und auch die Euroskeptiker dürften triumphieren.
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Es war das Duell der Brüder, das mit einer Überraschung zu Ende ging: Ed Miliband setzte sich gegen seinen älteren Bruder David durch und steht nun an der Spitze der Labour-Partei.
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Showdown im Unterhaus: Der britische Premier David Cameron rechtfertigt sein umstrittenes Nein beim EU-Gipfel und sieht sein Land nach wie vor in einer Schlüsselrolle in Europa. Die oppositionelle Labour-Party spricht von einem "diplomatischen Desaster" - und betont schadenfroh, dass bei der Sitzung der europafreundliche Vizepremier Clegg fehlt.
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Vier Monate nach der Wahlniederlage von Gordon Brown sucht die britische Labour-Partei einen neuen Chef. Die Entscheidung fällt erstmals zwischen zwei Brüdern: David und Ed Miliband.
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Wolfgang Koydlmehr...
Weiterer Skandal in einer langen Reihe von Pannen britischer Politiker und Behörden: Oliver Letwin, Amtschef von Premier Cameron, erledigte seine Korrespondenz im St. James's Park - und entsorgte dann selbst sensible Dokumente über die Geheimdienste und al-Qaida in öffentlichen Abfallkörben. Nicht nur für die Opposition ist das "wirklich dämlich".
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Markus C. Schulte von Drachmehr...
Wegen des Skandals um Rupert Murdochs Boulevardblätter und illegal abgehörte Mailboxen muss nun Rebekah Brooks um ihren Chefposten bei "News of the World" bangen.
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Andreas Oldagmehr...
Camerons Entscheidung, den vormaligen Murdoch-Mann Andy Coulson zum Kommunikationschef zu machen, könnte den britischen Regierungschef weiter in Bedrängnis bringen: Laut Guardian soll Coulson bei seiner Anstellung in Camerons Büro weniger streng als üblich auf seinen persönlichen Hintergrund überprüft worden sein. Liberalen-Chef Nick Clegg geht öffentlich auf Distanz zum Premier.
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Christian Zaschke, Londonmehr...
Kaum ist die allerletzte Ausgabe der Skandal-Zeitung "News of the World" erschienen, wartet neuer Ärger auf Rupert Murdoch: Die Opposition will die Gunst der Stunde nutzen und jetzt Murdochs geplante Übernahme des britischen Bezahl-TV-Senders BSkyB verhindern. Und auch die "News of the World"-Affäre ist noch lange nicht ausgestanden.
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Andreas Oldag, Londonmehr...
England feiert ihn als "Held von Birmingham": Tarik Jahan muss mit ansehen, wie sein Sohn von Plünderern totgefahren wird. Anwohner und Nachbarn fordern Rache. Doch der trauernde Vater verhindert mit einem bewegenden Appell eine Eskalation der Gewalt.
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"Wir lassen nicht zu, dass auf unseren Straßen ein Klima der Angst existiert": Der britische Premier Cameron will Recht und Ordnung wiederherstellen - mit allen nötigen Mitteln. In London setzt er weiter auf massive Polizeipräsenz. Cameron denkt sogar laut über einen Einsatz der Armee im Inneren nach. Potentiellen Randalierern droht er mit einer Twitter-Blockade.
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Die Abhör-Affäre und ihre politische Dimension: Der frühere Chefredakteur des Boulevardblatts "News of the World" arbeitete später für Englands Premier. Damit gerät nun auch David Cameron unter Druck. Welche Rolle die britische Polizei in dem Medien-Skandal spielte, ist noch unklar.
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Alexander Menden, Londonmehr...
"Danke und auf Wiedersehen" heißt die schlichte Schlagzeile, mit der sich die "News of the World" von ihren Lesern verabschiedet. Nach dem spektakulären Abhörskandal trennt sich Rupert Murdoch von dem Revolverblatt - an wichtigen Personen aus dem Management will der Medienmogul dagegen festhalten.
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Es läuft derzeit gut für David Cameron: Die britischen Konservativen glänzen mit guten Umfragewerten, während die anderen Parteien mit sich selbst beschäftigt sind. Doch auf dem bevorstehenden Parteitag droht den Tories ein Richtungsstreit - viele Mitglieder würden die Partei gerne weiter rechts sehen.
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Christian Zaschke, Londonmehr...
Kampf gegen "pure Kriminalität": Premier Cameron behauptet, die Unruhen in London und anderen britischen Städten offenbare einen "moralischen Kollaps" und nicht etwa Armut. Die Regierung setzt auf Härte und Einsparungen - Polizei und Labour-Party widersprechen.
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Eine ganze Zeitung plattmachen, um den Konzern zu retten: Murdochs Plan nach dem Skandal um das Revolverblatt "News of the World" scheint nicht aufzugehen. Denn die Politik will nun die eigentlich schon sicher geglaubte Übernahme von BSkyB vereiteln.
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Wegen des Abhörskandals in Großbritannien ist Medienberichten zufolge die zurückgetretene Chefin der Zeitungsgruppe News International, Rebekah Brooks, festgenommen worden. Die 43-Jährige steht offenbar unter Korruptionsverdacht. Und auch Großbritanniens ranghöchster Polizist gerät ins Zwielicht.
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Der oberste britische Polizist reicht seinen Rücktritt ein: Wegen "Spekulationen und Anschuldigungen" über Verbindungen seiner Behörde zu News International stellt Scotland-Yard-Chef Paul Stephenson sein Amt zur Verfügung. Die Murdoch-Vertraute Rebekah Brooks ist in der Nacht gegen Kaution freigelassen worden.
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Auftritt des britischen Premierministers vor dem Unterhaus: David Cameron erklärt, dass er "rückblickend" den früheren "News of the World"-Chefredakteur Coulson nicht mehr engagieren würde. Dass er mit Murdoch-Leuten über das BSkyB-Angebot gesprochen habe, leugnet er nicht. Doch die Gespräche seien angemessen gewesen. Auch der Opposition wirft er Fehler vor.
Die Entwicklungen in der
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Gestern gab er sich demütig, heute betreibt er Mitarbeiter-Motivation: Rupert Murdoch versichert seinen Angestellten, die Abhöraffäre um "News of the World" werde seinen Konzern stärker machen. Abermals bestreitet er, illegale Praktiken seiner Reporter toleriert zu haben. An diesem Mittwoch äußert sich David Cameron zu dem Skandal - ein parlamentarischer Bericht, der im Vorfeld des Termins veröffentlicht wurde, könnte den Druck auf den Premier erhöhen.
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