1. Castor-Transport nach Gorleben — Atommüll-Transport rollt weiter in Richtung Dannenberg

    18 Stunden später: Nachdem Tausende Castor-Gegner seit Samstagnacht die Strecke zwischen dem Güterbahnhof Maschen und dem Zwischenlager in Gorleben blockiert hatten, setzt der Transport seine Fahrt seit 13 Uhr wieder fort. Die Polizei spricht von "exzessiver Gewaltbereitschaft" in Teilen der Protestszene - Grünen-Politikerin Roth kritisiert ihrerseits den "überzogenen" Polizeieinsatz.

  2. Atommüll — Castorzug erreicht Dannenberg ohne größere Zwischenfälle

    Mit fünfstündiger Verspätung hat der Castortransport am Dienstagnachmittag den Verladebahnhof in Dannenberg erreicht. Auf den letzten Bahnkilometern kam es lediglich zu einem unplanmäßigen Stopp. Von Von Arne Boecker

  3. Atommüll-Zug nach Gorleben — Greenpeace-Aktivisten blockieren Castor-Strecke

    20 Kilometer sind es noch bis nach Gorleben: Im Verladebahnhof Dannenberg werden derzeit die Castoren auf Lastwagen umgeladen. Für den letzten Streckenabschnitt haben die Atomkraftgegner massive Proteste angekündigt - auf den Straßen rund um Gorleben kommt es zu ersten Blockaden.

  4. Proteste gegen Castor-Transport — Stop-and-go auf dem Weg nach Gorleben

    Brennende Autos, Blockaden, Böller: Immer wieder kommt der Castor-Transport auf dem Weg zum Verladebahnhof Dannenberg zum stehen. Der Ort bereitet sich auf eine Großdemonstration vor. Bei Ausschreitungen in der Nacht wurden zahlreiche Personen verletzt. Polizei und Atomkraftgegner beschuldigen sich gegenseitig, die Gewalt ausgelöst zu haben.

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  6. Proteste gegen Castor-Transport — Letzte schwierige Kilometer

    Der Castor-Transport mit hochradioaktiven Atommüll steht kurz vor seinem Ziel - doch die letzten Kilometer könnten mühsam werden. Atomkraftgegner bringen sich zu Tausenden in Position, versperren Straßen und bereiten am Ziel Gorleben eine Sitzblockade vor.

  7. Atommüll-Transport nach Gorleben — Mehr als 1000 Castor-Gegner blockieren Gleise

    "Unsere Ausdauer ist gigantisch": Kurz vor dem Eintreffen des Castor-Transports an seinem Ziel kündigen die Demonstranten massiven Widerstand an. Mindestens 1200 Atomkraftgegner blockieren die Gleise, um den Zug zu stoppen. Fast 150 Menschen sollen bei Auseindersetzungen mit der Polizei verletzt worden sein. Aber auch wegen des starken Windes könnte sich die Ankunft in Gorleben noch weiter verzögern.

  8. Proteste im Wendland — Polizei geht mit Wasserwerfern gegen Castor-Gegner vor

    Der Castor ist noch gar nicht da, doch die Proteste gegen den Atommüll-Transport eskalieren: Im Wendland setzt die Polizei Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke gegen Demonstranten ein. Die Aktivisten hatten eine Kreuzung besetzt - und offenbar mit Feuerwerkskörpern geworfen.

  9. Proteste gegen Atommüll-Transport — Castor-Transport in Gorleben angekommen

    Die letzte Etappe ist geschafft: Der bisher längste und teuerste Castor-Transport ist in Gorleben angekommen. Bis zum Schluss haben Atomkraftgegner erbitterten Widerstand geleistet - zwei Demonstranten war es gelungen, die Behälter kurz vor ihrem Ziel nochmals aufzuhalten. Der Polizeieinsatz war massiv, Hunderte wurden verletzt.

  10. Proteste gegen Atommüll-Transport — Wendland rüstet sich zum letzten Castor-Widerstand

    Der Castor-Transport mit hochradioaktivem Müll ist wieder in Deutschland unterwegs. Tausende Atomkraftgegner bereiten sich im Wendland auf seine Ankunft vor. Bereits jetzt setzt die Polizei Wasserwerfer gegen gewaltbereite Demonstranten ein, Steine und Molotowcocktails fliegen. Nur mit einem Großaufgebot kann sie eine Besetzung der Gleise verhindern.

  11. Worte der Woche — "Zutiefst beschämt"

    Die Opposition ärgert sich über die Kanzlerin, CDU-Mann Gröhe über Alt-Grüne im Protest-Rolli und Verkehrsminister Ramsauer findet, dass sich alle Grünen mal schämen sollen. Doch es gibt auch einen seltenen Moment der Einigkeit. Die Worte der Woche. In Bildern

  12. Atomkraft-Gegner blockieren Transport — Castor kriecht auf den letzten Kilometern

    Der Castor ist kurz vor seinem Ziel - doch Atomkraft-Gegner blockieren hartnäckig die Gleise und zwingen den Zug immer wieder zum Anhalten. Der bisher langwierigste Atommüll-Transport wird voraussichtlich erst am Montag in Gorleben eintreffen. Auf der letzten Etappe planen die Demonstranten weitere Aktionen.

  13. Castor-Transport nach Gorleben  — Französische Atomkraftgegner legen sich mit Polizei an

    Der Castor-Transport ist in Frankreich noch nicht einmal in Richtung Gorleben losgerollt, schon kommt es zu ersten Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Sicherheitskräfte versuchen, französische Atomkraftgegner mit Tränengas von den Gleisen fernzuhalten.

  14. Atommüll-Transport nach Gorleben — Castor-Zug rollt weiter - Autonome greifen Polizei an

    Der Castor-Transport rollt weiter - doch Atomkraft-Gegner zwingen den Zug immer wieder zu Zwischenstopps. Die Polizei spricht von "exzessiver Gewaltbereitschaft" unter den Demonstranten, während Grünen-Chefin Roth den Einsatz der Polizei als "Anschlag auf die Demokratie" bezeichnet. 1000 Aktivisten sollen nun zu einer Sitzblockade am Zielort Gorleben zusammenkommen.

  15. Momentaufnahmen 01.11. - 30.11.2011 — Bilder des Tages

    Bilder Von wichtig bis witzig oder einfach nur schön: Hier finden Sie die interessantesten und bewegendsten Bilder aus dem aktuellen Tagesgeschehen.

  16. Atomendlager Gorleben — Ergebnis politischer Mauschelei?

    Seit 30 Jahren wird um Gorleben gestritten wie um kein zweites Bauprojekt. Und seit anderthalb Jahren erforschen Abgeordnete, wie es zur Entscheidung für den Standort kam. Was sie feststellen, ist ernüchternd. Von Michael Bauchmüller

  17. Alice Schwarzer kritisiert Roche — Niedergezischt

    "Du hast nicht die Lösung, du hast das Problem": Alice Schwarzer, bekennende Feministin, attackiert Charlotte Roche, die gerade ihren neuen Roman "Schoßgebete" veröffentlicht hat. Es geht dabei aber nicht um Literatur, sondern um etwas ganz anderes. Von Thomas Steinfeld

  18. Röttgen-Berater facht Debatte über Atommüll-Endlager an — Gesucht: Fünf Alternativen zu Gorleben

    "In Gorleben wurden arrogante Entscheidungen getroffen": Der oberste Regierungsberater für die Entsorgung von Atommüll fordert, bis 2015 fünf alternative Standorte zum Salzstock in Gorleben zu bestimmen. Er empfiehlt Umweltminister Röttgen, die betroffenen Bürger rechtzeitig einzubeziehen - vier Punkte sollen ein Szenario à la Stuttgart 21 zu vermeiden.

  19. Politik kompakt — Italienische Polizei sucht Randalierer

    Razzien in ganz Italien: Am Rande der "Occupy"-Proteste gegen die Macht der Finanzmärkte war es zu schweren Krawallen mit mehr als hundert Verletzten gekommen. Nun sucht die Polizei nach den Tätern. Sie werden in anarchistischen Kreisen vermutet. Meldungen im Überblick

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