Neue Töne aus Iran: Der neu gewählte Präsident deutet seine Wahl als "Ruf der Mehrheit nach Mäßigung und Respekt gegen den Extremismus". Er strebe eine "konstruktive Zusammenarbeit" mit der internationalen Gemeinschaft an - einen Stopp der Urananreicherung lehnt Hassan Rohani aber kategorisch ab.
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Die iranische Justiz hat den früheren Generalstaatsanwalt der Hauptstadt Teheran, Said Mortasawi, festgenommen. Mortasawi ist ein enger Vertrauter des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und war von diesem zum Leiter der Sozialversicherungsbehörde ernannt worden.
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Meinung
Am Ende bestimmt nur einer über das Schicksal des iranischen Volkes: Ayatollah Ali Chamenei, sein oberster religiöser Führer. Wenn er jetzt weitere Verhandlungen im Atomstreit mit den USA ausschließt, bedeutet das aber kein endgültiges Nein. Doch im Moment fürchtet er nur eines: die kulturelle Invasion durch den Westen.
Ein Kommentar von Rudolph Chimellimehr...
Der Bürgerkrieg in Syrien geht in die entscheidende Phase: 20.000 Soldaten haben die umkämpfte Wirtschaftsmetropole Aleppo abgeriegelt, Panzer feuern, Flugzeuge werfen ihre Bomben ab. Was den Rebellen bevorsteht, lassen die geharnischten Kommentare regierungstreuer Medien erahnen.
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Schwindender Rückhalt für Ahmadinedschad: Die iranischen Parlamentsabgeordneten stimmten mit großer Mehrheit für die Amtsenthebung von Verkehrsminister Hamid Behbahani.
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Mit Ali Laridschani hat das neue iranische Parlament erneut einen Kritiker von Präsident Ahmadinedschad zu seinem Präsidenten gewählt.
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Ein konservatives Bündnis um Parlamentspräsident Ali Laridschani hat Irans Präsident Ahmadinedschad bei der Stichwahl um Dutzende Parlamentssitze eine klare Niederlage zugefügt. In seinem letzten Jahr wird es für den Amtsinhaber deswegen schwierig, innenpolitische und wirtschaftliche Inhalte durchzusetzen.
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Irans bisheriger Machthaber Mahmut Ahmadinedschad muss bei der Parlamentswahl eine deutliche Niederlage hinnehmen: Laut Staats-TV haben drei Viertel der Wähler für die Opposition gestimmt. Gute Nachrichten für den Westen sind das aber nicht.
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Irans Präsident ist angezählt - das Volk hat Ahmadinedschad bei der Parlamentswahl abgestraft. Sieger ist sein Erzrivale Ali Laridschani und das religiöse Lager. Der Westen wird die veränderten Mehrheitsverhältnisse in Teheran zunächst nicht wirklich spüren, beruhigend ist das Ergebnis aber nicht.
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Die USA reagieren mit kaum verhüllten Drohungen auf Irans Provokationen. Es sind diplomatische Signale, die nahelegen, dass Washington ernsthaft mit militärischen Störfeuern des Landes rechnet. Zu einer neuen Kraftprobe dürfte es bald kommen: Für Februar hat Iran ein Manöver im Golf avisiert.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Der Konflikt zwischen USA und Iran verschärft sich: Nach Medienberichten ließ US-Präsident Obama Ayatollah Chamenei über geheime Kanäle eine Nachricht zukommen. Er warnt Irans geistlichen Führer davor, die "rote Linie" zu überschreiten. Blockiert Iran die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus, müssten die USA reagieren.
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Bei einer Explosion starb im November der Chef des iranischen Raketenprogramms. Es gibt Indizien dafür, dass dies kein Unfall, sondern ein gezielter Angriff war. Experten vermuten, dass der israelische Geheimdienst Mossad dahinterstecken könnte.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Zehn Millionen legale Waffen soll es in Deutschland geben - sie sollen jetzt in einer bundesweiten Waffendatei erfasst werden. Die Bundesregierung reagiert mit dem Gesetzentwurf auch auf Forderungen, die nach dem Amoklauf von Winnenden laut geworden waren.
Kurzmeldungen im Überblickmehr...
Die EU bereitet nach dem Sturm auf die britische Botschaft in Teheran ein Öl-Embargo gegen Iran vor - dort nimmt man die Botschaftsbesetzer unbeirrt in Schutz. Sämtliche Festgenommenen wurden nach einer Nacht wieder entlassen, iranische Politiker lobten die sogenannten Studenten. Doch handelte es sich tatsächlich um Studenten? Manche Iraner haben einen Verdacht.
Von Rudolph Chimellimehr...
Umstrittenes Atomprogramm, Sturm auf die britische Botschaft, mögliche Anschlagspläne: Iran steht weltweit in der Kritik. Nun bemüht sich US-Vizepräsident Joe Biden um Deeskalation: Es gebe keine Informationen, dass Irans Führung hinter dem Angriff auf die Botschaft stecke. Zuvor hatte der US-Senat Sanktionen gegen die iranische Zentralbank beschlossen.
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Die Stürmung der britischen Botschaft in Iran erzürnt die internationale Gemeinschaft. Auch US-Präsident Obama kritisiert Teheran scharf und fordert Konsequenzen. Doch die iranischen Aktivisten geben sich unbeeindruckt.
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Der IAEA-Bericht nur Propaganda, Israels Angriffspläne nichts als Säbelrasseln: Iran spielt den Konflikt mit dem Westen herunter. Teheran sei auf alle Szenarien vorbereitet. Die Einschätzung von Militärexperten dürfte die Iraner bestärken: Israel sei gar nicht in der Lage, durch einen Angriff das Atomprogramm lahmzulegen.
Von Rudolph Chimellimehr...
Iran unterstützt die libyschen Rebellen mit Glückwünschen, Lebensmitteln und Medikamenten. Teheran hat Gaddafi von Anfang an verabscheut - und noch eine Rechnung mit seinem Regime offen.
Von Rudolph Chimellimehr...
Der Streit um Irans Nuklearprogramm wird immer heikler. Teheran will neue Zentrifugen installieren und ein Atomkraftwerk bauen - für die IAEO "inakzeptabel".
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Bei der Parlamentswahl im Iran holen die Konservativen die klare Mehrheit. Doch in ihrem Lager sind auch etliche Kritiker von Präsident Ahmadinedschad.
Von Rudolph Chimellimehr...
Auch für die Sicherheitskonferenz 2008 haben sich Spitzenpolitiker angekündigt: Der türkische Regierungschef Erdogan wird ebenso erwartet wie der russische Vizepremier Iwanow. Auch aus den USA wird prominenter Besuch erwartet.
Von Christina Maria Berrmehr...
Aus der Parlamentswahl in Iran gehen die Reformgegner offenbar als Sieger hervor - doch auch die konservativen Kritiker Ahmadinedschads haben nach den ersten Auszählungen zugelegt.
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Video
Jagdszenen in Teheran: Mit aller Härte geht das Mullah-Regime gegen Demonstranten vor. Abgeordnete fordern den Tod für die Oppositionsführer. US-Außenministerin Clinton spricht den Demonstranten Mut zu - und attackiert die iranische Führung.
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"Sie werden ihren Teil zur Entstehung eines islamischen Nahen Ostens beitragen": Irans Regime erklärt die Proteste in Ägypten kühn als Fortsetzung der islamischen Revolution von 1979. Die Opposition ist da anderer Meinung.
Von Rudolph Chimellimehr...
Europa und die USA zeigen sich besorgt ob der jüngsten Forschungsvorhaben in Teheran. London nennt die iranischen Pläne "provozierend".
Von Rudolph Chimellimehr...
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