1. Presse zu Barça gegen Chelsea — Knees-up für die unglaublichen Blues

    Der FC Chelsea steht nach einem 2:2 im Rückspiel in Barcelona im Finale der Champions League. Spaniens Zeitungen sehen in Lionel Messi den gefallenen Helden und beweinen eine verkorkste Saison. Die britische Presse hingegen beschwört die "Unglaublichen" aus London. mehr...

  2. Weckrituale zum Tag der Arbeit — Morgenstund' hat Gold im Mund

    Smartphone, Radio, der Kuss des Liebsten oder Kindergeschrei? Jeder hat ein anderes Ritual, den neuen Tag zu beginnen. Zum Tag der Arbeit berichten neun Menschen, auf welche Art sie sich jeden Morgen wecken lassen und wie sie sich dabei fühlen. Von Anja Perkuhn, Ronen Steinke, Marlene Weiss und Martin Zips mehr...

  3. Präsidentschaftswahl in Frankreich — Triumpf der Sozialisten

    Nach 17 Jahren regiert wieder ein sozialistischer Präsident: François Hollande gewinnt mit knapp 52 Prozent die Stichwahl, der Konservative Nicolas Sarkozy muss den Elysée-Palast räumen. Der Wahltag in Bildern. mehr...

  4. Gerhard Polt wird 70 — "Das ist ein Osterhasi, kein Nikolausi"

    Niemand grantelt so schön, niemand charaktisiert kleinbürgerliche Abgründe so gut: Der Kabarettist Gerhard Polt wird 70. Zum Geburtstag haben wir seine schönsten Sketche und lustigsten Sprüche gesammelt. Von Anna Fischhaber und Lisa Sonnabend mehr...

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  6. Deutsche Außenpolitik — Wie Gauck ein zweiter Weizsäcker werden könnte

    Meinung Schluss mit Wegducken: Das Trauma des Kriegs verhindert nach wie vor, dass Deutschland eine erwachsene Außenpolitik betreibt. Doch Berlins diplomatische Untätigkeit erzeugt in der Welt eher Angst statt Vertrauen. Bundespräsident Joachim Gauck könnte den Deutschen helfen, ihr eigenes Misstrauen zu überwinden - mit wegweisenden Worten, wie sie sein Vorgänger Richard von Weizsäcker heute vor 27 Jahren ausgesprochen hat. Ein Gastbeitrag von Jan Techau mehr...

  7. Rekordauktion in New York — 119,9 Millionen Dollar für den letzten "Schrei"

    Weltrekord am Kunstmarkt: Eine Version von Edvard Munchs "Der Schrei" hat bei Sotheby's in New York knapp 120 Millionen Dollar eingebracht. Der Andrang war so groß, dass das Onlinesystem des Auktionshauses zusammenbrach. mehr...

  8. "Roman in Fragen" von US-Autor Padgett Powell — "Sind ihre Gefühle rein?"

    Der US-Schriftsteller Padgett Powell hat ein Buch geschrieben, das nur aus Fragen besteht, ohne Handlung, ohne Zusammenhang und ohne Erzähler. Was wie eine Zumutung erscheint, ist ein tolles Leseabenteuer, das offenbar sogar Beziehungen verändern kann. Darüber wiederum ist der Autor selbst ein wenig erschrocken. Von Jörg Magenau mehr...

  9. Einseitige Aufkündigung eines Abkommens — Ägypten stoppt Gaslieferungen an Israel

    Rein wirtschaftliche Entscheidung oder politischer Akt? Kairo hat seine Gaslieferungen an Israel eingestellt. Die ägyptische Gasgesellschaft spricht von der Nichteinhaltung von Verträgen, das Ölministerium verweist auf die häufigen Anschläge auf die Pipeline. In Israel schrillen die Alarmglocken. mehr...

  10. Myanmar — Suu Kyi leistet umstrittenen Amtseid

    Die Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi hat ihren Widerstand gegen den umstrittenen Amtseid aufgegeben und ist im Parlament in Myanmar vereidigt worden. Als Abgeordnete will sie nun versuchen, "die Wünsche des Volkes hundertprozentig zu erfüllen". mehr...

  11. Missachtung der Justiz — Gericht verurteilt Pakistans Premier Gilani

    Der Premierminister Pakistans weigert sich, gegen den Präsidenten des Landes wegen Korruption zu ermitteln - und wird deswegen selbst verurteilt. Der Oberste Gerichtshof spricht Yousuf Raza Gilani wegen Missachtung der Justiz schuldig. Das Urteil könnte den Premier sein Amt kosten. mehr...

  12. Auktion bei Sotheby's in New York — Rekordsumme für Munchs "Schrei" erwartet

    Die Kunstwelt ist in Aufregung: In der Nacht zum Donnerstag könnte "Der Schrei" von Edvard Munch bei einer New Yorker Auktion für eine Rekordsumme verkauft werden. Doch die Versteigerung wird von heftigen Vorwürfen gegen den aktuellen Besitzer des Gemäldes überschattet. mehr...

  13. Berlin Biennale 2012 — Occupy geht immer

    Symbolische Besetzung durch die Occupy-Bewegung und pathetischer Kitsch: Unter dem Motto "Forget Fear" will die 7. Berlin Biennale politische Wahrheiten enthüllen, tatsächlich erweist sich vieles nur als Provokation. Das Etikett "Kunst" pappt dabei auf vielen Anliegen wie eine Camouflage. Von Catrin Lorch mehr...

  14. "Totem" im Kino — Schreckgespenst Spießertum

    Vom Eierlikör-Begrüßungstrunk bis zur Beinahe-Vergewaltigung: Die Haushaltshilfe Fiona erlebt in "Totem" den Horror des Kleinbürgertums zwischen Hemdsärmeligkeit, albtraumhafter Gemütlichkeit und Sadismus. Jessica Krummachers Hochschul-Abschlussfilm setzt ein Zeichen der Hoffnung für das deutsche Autorenkino. Von Rainer Gansera mehr...

  15. Vor Parlamentswahl — Griechen streiten um Athener Internierungslager

    Griechenland eröffnet nahe Athen das erste von 30 geplanten Aufnahmelagern für illegale Einwanderer fernab der Grenze zur Türkei. Der Streit um die kurzfristigen Maßnahmen spitzt sich wenige Tage vor der Parlamentswahl zu. Von der Debatte um die Einwanderer könnte eine zuvor bedeutungslose Neonazi-Partei profitieren. mehr...

  16. Schleswig-Holstein — Raue Sitten im Kieler Wahlkampf

    In Schleswig-Holstein sind politische Auseinandersetzungen oft hart bis grausam. In 30 Jahren als Politiker hat das auch Peter Harry Carstensen zu spüren bekommen - und andere spüren lassen. Zum Abschied aus dem Landtag wird sein Tonfall zwar sanfter, doch um ihn tobt der Wahlkampf fast wie zu Barschels Zeiten. Von Ralf Wiegand, Kiel mehr...

  17. Verbrannte Kunst als Protest — Befreiendes Feuer

    Fanal des Protestes oder typisch neapolitanisches Theater? Im süditalienischen Casoria werden seit kurzem Kunstwerke verbrannt. Damit soll der Blick auf die fehlende Unterstützung eines kleinen, aufmüpfigen Museums gelenkt werden. Eine Ortsbesichtigung. Von Henning Klüver mehr...

  18. Staat gegen Extremisten in NRW — Der Rechtsstaat ist tolerant, aber nicht blöd

    Meinung Populistische Rechtsradikale und randalierende Islamisten: Der Konflikt zwischen Pro NRW und den Salafisten fordert den Rechtsstaat heraus. Dass mehrere Gerichte nun Kundgebungen trotz Gewaltpotential erlauben, ist richtig. Der Staat darf sich nicht zu Überreaktionen hinreißen lassen. Ein Kommentar von Tanjev Schultz mehr...

  19. Wulffs Kreditaffäre — Was die Akten des Bundespräsidenten verraten

    Der Bundespräsident legt ein Dossier über seinen umstrittenen Privatkredit und den Hauskauf offen. Auch wenn die Details aufschlussreich sind, können sie die Zweifel an der Integrität von Christian Wulff nicht zerstreuen. Mit Hilfe von Akten werden sich die noch offenen Fragen nicht beantworten lassen. Von Jens Schneider mehr...

  20. Früherer Tour-Sieger entlastet — Staatsanwaltschaft schließt Armstrongs Akte

    Anklage verworfen, strafrechtliche Konsequenzen bleiben wohl aus: Die US-Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen gegen den siebenmaligen Sieger der Tour de France überraschend ein. Noch sind die Betrugs-Vorwürfe gegen Lance Armstrong aber nicht entkräftet - denn die Anti-Doping-Behörde USADA will ihre Strafverfolgung fortsetzen. mehr...

  21. Geheime Akten freigegeben — CIA-Akten bestätigen Mordplan gegen Fidel Castro

    Die Dokumente lesen sich wie ein billiger Krimi: Der US-Geheimdienst CIA wollte in den 60-er Jahren den kubanischen Präsidenten Fidel Castro töten lassen. Man versuchte es mit den unterschiedlichesten Methoden - doch alle versagten. mehr...

  22. Erforschung der Nazivergangenheit  — BND vernichtete historische Akten

    Eine Historikerkommission soll erstmals die Nazivergangenheit des Bundesnachrichtendienstes erforschen - doch zahlreiche wichtige Akten gibt es gar nicht mehr: Im Jahr 2007 wurden Papiere von 250 ehemaligen Mitarbeitern geschreddert, die in das NS-Regime verstrickt waren. Die Wissenschaftler fordern jetzt Aufklärung von der Behörde, doch die wiegelt ab. mehr...

  23. FBI-Akte von Apple-Gründer Steve Jobs — Betrügerisch und offen für Drogen

    Machthungrig und von fragwürdiger Moral: In einer jetzt veröffentlichten FBI-Akte zeichnen Weggefährten von Steve Jobs ein wenig schmeichelhaftes Bild des Apple-Gründers. Einen Beraterposten im Weißen Haus bekam Jobs aber trotzdem - und hatte Zugang zu streng geheimen Akten. mehr...

  24. Österreichs Ex-Finanzminister Grasser — Gefledderte Akte aus Liechtenstein

    Karl-Heinz Grasser hat Ärger mit der Justiz: Es geht um Papiere, die aus einer Hausdurchsuchung im Zuge von Korruptionsermittlungen rund um den früheren österreichischen Finanzminister stammen. Doch was geschah mit den brisanten Unterlagen, die erst entwendet, dann aber später an das Gericht zurückgegeben wurden? Von Uwe Ritzer mehr...

  25. Zum Tod des Verlegers Giangiacomo Feltrinelli — Mord im Auftrag des Staates?

    Ein Toter in einem Hochspannungsmast in der Lombardei - und zahlreiche Ungereimtheiten. Nachdem der italienische Verleger Giangiacomo Feltrinelli 1972 tot aufgefunden wird, landet der Fall schnell bei den Akten. Nun gibt es neue Indizien, die den Verdacht erhärten, dass der Mann, der Rudi Dutschke pflegte und Che Guevara nach Italien lotsen wollte, von Geheimdiensten ermordet wurde. Von Henning Klüver, Mailand mehr...

  26. Ermittlungen gegen Rechtsextreme — Razzia bei Neonazis in Thüringen und Sachsen

    Betrug im großen Stil: Dreizehn Verdächtige sollen Versicherungen durch vorgetäuschte Arbeitsunfälle um mehr als eine Million Euro geprellt haben. Die meisten von ihnen stammen aus der rechten Szene, auch zwei ehemalige V-Männer sind darunter. Bei Razzien in Thüringen und Sachsen hat die Polizei Akten und Festplatten gesichert - auch nach Waffen wurde gesucht. Von Hans Leyendecker und Tanjev Schultz mehr...

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