Basketball-Eurocup Bayern entscheidet deutsches Duell für sich

Bayern München - ratiopharm Ulm Basketball Eurocup: Bayern München - ratiopharm Ulm, Zwischenrunde, Gruppe G, 2. Spieltag am 13.01.2016 im Audi Dome in München (Bayern). Justin Cobbs (r) von München schrimt den Ball gegen Carlon Brown (l-r), Raymor Morgan und Per Günther von Ulm ab. Foto: Sven Hoppe/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

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Die Bayern-Basketballer gewinnen innerhalb von zwei Wochen zum zweiten Mal gegen Ratiopharm Ulm. Der Wolfsburger Fußballer Bas Dost bricht sich den Mittelfuß. Neymar muss vor Gericht erscheinen.

Basketball, Eurocup: Der FC Bayern München hat das deutsche Duell in der Zwischenrunde des Basketball-Eurocups mit Ratiopharm Ulm gewonnen. Die Münchner feierten in eigener Halle einen 83:69 (48:36)-Erfolg und damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Ulm kassierte dagegen die zweite Niederlage nacheinander im zweitwichtigsten europäischen Vereinswettbewerb und geriet im Kampf um den Achtelfinal-Einzug schon früh ins Hintertreffen. Im Münchner Audi Dome waren Bayern-Kapitän Bryce Taylor mit 18 Punkten und Nihad Djedovic (15) die erfolgreichsten Werfer der Gastgeber. Den Ulmern, die schon in der Bundesliga eineinhalb Wochen zuvor bei den Bayern verloren hatten, reichten 23 Zähler des überragenden Raymar Morgan nicht. In der Gruppe G geht es für die Bayern in der nächsten Woche mit einem Auswärtsspiel in Bilbao weiter, die Ulmer empfangen den Vorjahres-Halbfinalisten Banvit Bandirma aus der Türkei.

Fußball, Bas Dost: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg muss in den ersten Spielen der Rückrunde auf seinen treffsichersten Spieler verzichten. Der niederländische Torjäger Bas Dost zog sich im Trainingslager in Lagos/Portugal nach einem Zweikampf mit dem Brasilianer Dante einen Mittelfußbruch zu. Dost, der noch am Mittwoch das Trainingscamp verließ, dürfte sechs bis acht Wochen ausfallen. VfL-Manager Klaus Allofs hatte das Foul von Mitspieler Dante laut kicker als "dämliche Aktion" bezeichnet. Allofs dürfte nun wieder verstärkt auf dem Transfermarkt nach Stürmern suchen, zumal der abwanderungswillige Nicklas Bendtner im Trainingslager bislang keinen guten Eindruck hinterließ. Für die Stürmerposition blieben im VfL-Kader nur noch die Nationalspieler Max Kruse und André Schürrle.

Fußball, Neymar: Brasiliens Fußballer Neymar muss am 2. Februar wegen Betrugsverdachts als Beschuldigter vor einem spanischen Gericht erscheinen. Das ordnete die oberste Staatsanwaltschaft an und lud auch beide Elternteile, den amtierenden (Josep Maria Bartomeu) und früheren (Sandro Rosell) Präsidenten des FC Barcelona sowie zwei Funktionäre von Neymars Ex-Verein FC Santos vor. Im Zuge von Neymars Transfer von Santos nach Barcelona 2013 soll betrogen worden sein. Barca hatte zunächst angegeben, 57,1 Millionen Euro Ablöse bezahlt zu haben, musste aber scheibchenweise eingestehen, dass sich die tatsächlichen Kosten für den Torjäger auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten. Der Strafantrag war vom brasilianischen Investitionsfonds DIS gestellt worden. Der Fonds hielt nach eigenen Angaben 40 Prozent der Anteile an Neymar (23) und wirft den Beteiligten Betrug und Korruption vor. Die Staatsanwälte hielten es für angemessen, dass Neymar als Beschuldigter erscheine, hieß es bereits in einer Mitteilung vom Freitag.

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American Football, NFL: Die kalifornische Metropole Los Angeles bekommt nach 21 Jahren wieder einen Football-Klub in der NFL. Die Klubbesitzer der Liga stimmten mit überwältigender Mehrheit für eine Rückkehr der Rams aus St. Louis nach Los Angeles zur nächsten Saison. Die Rams waren 1995 nach 48 Jahren in Kalifornien nach Missouri umgezogen. Rams-Besitzer Stan Kroenke plant ein neues, 70.000 Zuschauer fassendes Stadion im Vorort Inglewood, das bis 2019 für insgesamt 1,86 Milliarden Dollar gebaut werden soll. Bis dahin sollen die Rams im Rose Bowl in Pasadena oder im Los Angeles Coliseum spielen. "Das war die schwierigste Entscheidung, vor der ich jemals stand", sagte Kroenke. Während in Los Angeles die Freude groß war, gab es aus St. Louis harsche Kritik. "Die NFL ignoriert die Fakten, die Loyalität der Fans in St. Louis, die das Team durch weit mehr Tiefen als Höhen unterstützt haben, einen starken Markt und einen realistischen Plan für ein neues Stadion", sagte Bürgermeister Francis Slay. Los Angeles könnte zur neuen Saison noch einen zweiten NFL-Klub bekommen. Die San Diego Chargers haben eine Option auf einen Umzug nach Norden, bis zum Treffen der Klubbesitzer im März soll eine Entscheidung fallen. Die Oakland Raiders zogen ihren Antrag auf eine Rückkehr nach L.A. indes zurück. Sollten die Chargers allerdings verzichten, könnten sie einspringen.

Fußball, Stefan Effenberg: Stefan Effenberg hat beim vom Abstieg bedrohten Fußball-Zweitligisten SC Paderborn eine Jobgarantie bis zum kommenden Sommer erhalten. "Wir wollen in dieser Saison die Trainerfrage nicht mehr stellen. Er hat unser volles Vertrauen. Er wird uns aus dem Strudel herausführen. Sonst hätte ich in der Winterpause auch gehandelt", sagte SCP-Präsident Wilfried Finke der Sport Bild. Obwohl der Bundesligaabsteiger derzeit auf dem Relegationsplatz 16 rangiert, bewertete Finke die bisherige Arbeit des einstigen Weltklasseprofis und Trainer-Novizen positiv: "Wenn Stefan Effenberg eines hat, dann sind das Nerven aus Stahl. Und die braucht man im Abstiegskampf." Seit dem Amtsantritt des Gellhaus-Nachfolgers am 13. Oktober 2015 verbuchten die Paderborner in neun Ligaspielen zehn Punkte. Effenbergs Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2017.

Fußball, Höwedes: Der FC Schalke 04 muss zum Rückrundenauftakt auf Benedikt Höwedes verzichten. Der Fußball-Weltmeister "muss mit Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel mehrere Wochen pausieren", twitterte der Bundesligist in der Nacht zu Dienstag aus dem Trainingslager aus Florida. Kapitän Höwedes hatte sich die Verletzung beim Schalker 2:0 im Test gegen die Fort Lauderdale Strikers am Sonntag zugezogen. Der 27-Jährige reiste bereits zurück nach Deutschland. Schalke empfängt am 24. Januar den SV Werder Bremen.

Tennis, Auckland: Philipp Kohlschreiber hat sich auch im zweiten Duell gegen Benjamin Becker durchgesetzt und damit das Achtelfinale beim ATP-Turnier im neuseeländischen Auckland erreicht. Der Augsburger gewann in der ersten Runde gegen den 34-Jährigen aus Orscholz mit 7:6 (10:8) und 6:3. Vor den am Montag beginnenden Australian Open in Melbourne steht für Kohlschreiber nun ein echter Härtetest an. Der 32-Jährige trifft in der Runde der letzten 16 auf den an Nummer zwei gesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, gegen den er bislang bei neun Begegnungen achtmal als Verlierer den Platz verließ. Für Kohlschreiber war es das erste Spiel nach mehr als zweimonatiger Pause. Zuletzt stand der Schwabe am 29. Oktober in Basel gegen Roger Federer auf dem Platz, danach musste er die Saison wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel vorzeitig beenden.