SpVgg Greuther Fürth Die Rückkehr der Buben

Die Freude muss raus: Lukas Gugganig (Zweiter von rechts) bejubelt seinen Treffer mit Vorlagengeber Maximilian Wittek (ganz rechts).

(Foto: imago/Zink)

Fürths Trainer Buric vertraut im zum "Existenzkampf" ausgerufenen Abstiegsgipfel gegen Dresden auf eine Mischung aus Verschmähten und Enttäuschten.

Von Thomas Gröbner

Es dauerte nur 60 Sekunden, bis Damir Buric erkannte, das seine Spieler diesmal dem Druck nicht standhalten konnten. Hilflos staunte er, als chirurgisch genaue Steilpässe die wie offene Wunden klaffenden Lücken in der Fürther Verteidigungskette zerschnitten. Schon ab der ersten Minute musste Torhüter Sascha Burchert sich in Eins-gegen-Eins-Duelle werfen. "Wir haben zu viel gewollt", sagte Buric danach. "Manchmal, da ist das Herz größer als der Verstand."

Mit "allergrößtem Widerstand" hatte Dresdens Trainer Uwe Neuhaus vor dem Spiel gerechnet. Doch stattdessen ...