Zwei Tage nach seinem Suizidversuch ist der Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die am Samstag abgesagte Partie zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05 soll am 13. Dezember nachgeholt werden.
Schiedsrichter Babak Rafati ist zwei Tage nach seinem Suizidversuch aus dem Kölner Krankenhaus Holweide entlassen worden. Dies bestätigte am Montag eine Sprecherin der Klinik.
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Über den genauen Gesundheitszustand gab es keine Angaben. Der 41-Jährige soll sich jedoch in eine stationäre Behandlung gegeben haben. Rafati hatte wenige Stunden vor dem Fußball-Bundesligaspiel 1. FC Köln gegen FSV Mainz 05 versucht, sich in einem Kölner Hotel das Leben zu nehmen.
Die polizeilichen Ermittlungen stehen indes kurz vor dem Ende. "Wir haben mehrere Hinweise auf einen Suizidversuch. Fremdverschulden kann nach wie vor ausgeschlossen werden", sagte der Kölner Polizeisprecher Andre Faßbender.
Die am Samstag abgesagte Partie zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05 wird am 13. Dezember (20.30 Uhr) nachgeholt. Nach Auskunft des FC sollen die Tickets ihre Gültigkeit behalten.
Anmerkung der Redaktion: Wir haben uns entschieden, in der Regel nicht über Selbstmorde zu berichten, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Die Berichterstattung im Fall Rafati gestalten wir deshalb bewusst zurückhaltend, wir verzichten weitgehend auf Details. Der Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide.
Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.
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(dpa/sid/ebc)
Kosovo-Konflikt
Babak Rafati gab bei der Partie 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05 am 6. August 2005 vor Jahren sein Bundesligadebüt.
Am 21.November 2011 versuchte sich Babak Rafati
vor dem Bundesligaspiel in Köln das Leben zu nehmen.
Babak Rafati war in halbjährlichen Umfragen des Fachmagazins Kicker von den Bundesligaprofis viermal zum „schlechtesten Bundesligaschiedsrichter“ gewählt worden.
Brauchen wir Umfragen über einen schlechtesten Bundesligaschiedsrichter?
Ich erinnere mich, dass Janis Joplin [sie möge es mir verzeihen, dass ich es erwähne] in ihrer High School bei der Wahl zum
"häßlichsten Jungen" gewonnen hat. Böser gings wohl nicht.
Brauchen wir solche Wahlen? Ich denke Schiedrichter werden bei den Spielen von Fachleuten ständig beobachtet und bewertet. Warum muss auf die Schiedsrichter dann noch öffentlicht "scharf geschossen" werden?
Um sie in den Selbstmord zu treiben?
Um die Auflagen zu steigern ist wohl jedes Mittel recht.
Auch so kann man Menschen in den Selbstmord treiben,
nicht wahr? Redakteure vom Fußballmagazin Kicker.
Rafati war in halbjährlichen Umfragen des Fachmagazins Kicker von den Bundesligaprofis viermal zum „schlechtesten Bundesligaschiedsrichter“ gewählt worden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Babak_Rafati
Braune Methoden nach dem Motto, wo gehobelt wird, da fällt auch Späne. Ob nun Nazi-Terroristen oder Fachmagazine, Menschlichkeit ist denen fremd.
... nach einem Suizidversuche werden die Leute normalerweise nicht bereits nach zwei Tagen aus dem Krankenhaus entlassen. Selbst wenn die körperlichen Wunden verheilt sind besteht doch immer das Risiko, dass die Person "es" wieder versucht. Deshalb werden die Leute iegentlich immer erst dann entlassen, wenn die Ärzte von einer gewissen psychischen Stabilität ausgehen. Und das dauert normalerweise Wochen.
DFB und FIFA verweigern die Einführung von technischen Hilfsmitteln, die den Schiedsrichtern helfen würde, in Zweifelsfällen die richtige Entscheidung zu treffen. Dadurch wird von den Schiedsrichtern unmögliches verlangt, nämlich ohne Hilfsmittel in Zweifelsfällen korrekt zu entscheiden. Die Zuschauer können aber technisch unterstützt genau sehen, ob die Schiedsrichterentscheidung richtig oder falsch war. Das führt dazu, dass Schiedsrichter bei Fehlentscheidungen richtiggehend öffentlich vorgeführt werden. Diesen Druck auszuhalten, bei gleichzeitig viel zu wenig Anerkennung bis hin zu Verachtung, ist schon eine Zumutung von DFB und FIFA an die Schiedsrichter. Es wird höchste Zeit, dass sich in Punkto Videobeweis und Ballsensor endlich was tut!
"Anmerkung der Redaktion: Wir haben uns entschieden, in der Regel nicht über Selbstmorde zu berichten, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Die Berichterstattung im Fall Rafati gestalten wir deshalb bewusst zurückhaltend, wir verzichten weitgehend auf Details. Der Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide."
...aber wird hier nicht mit zweierlei maß gemessen? im fall breivik wurden auch keine details ausgespart, obwohl ein derartiges verbrechen durchaus von einigen wirrköpfen als nachahmungswürdiges ereignis interpretiert werden konnte/könnte.
selbstverständlich haben alle (print)medien die anschläge von oslo und utoya detailliert ausgebreitet und seziert; die menschen haben das recht informiert zu werden...aber wann wird die grenze zum voyeurismus überschritten?