Fußball Umfrage: Frauen wählen Müller zum beliebtesten Spieler

Gewinnt momentan alles: Thomas Müller.

(Foto: dpa)

Mats Hummels kommt nur auf Platz drei, bei jüngeren Frauen ist ein Torwart beliebt. VfB und Leverkusen müssen Geldstrafen zahlen. Und Handball-Bundesligist TVB Stuttgart holt einen Weltmeister.

Fußball, FC Bayern: FC-Bayern-Spieler Thomas Müller (26) ist bei den Frauen in Deutschland der beliebteste Fußballprofi. 18 Prozent der Befragten kürten den Weltmeister zu ihrem Lieblingsspieler, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins Frau im Spiegel ergab. Auf Rang zwei (16 Prozent) landete Vorjahressieger Manuel Neuer (29), der besonders bei den jüngeren Frauen punkten konnte. Mit jeweils acht Prozent folgen Mats Hummels (27), Bastian Schweinsteiger (31) und Philipp Lahm (32) auf dem dritten Platz. Müller sei authentisch, frech und intelligent, erklärte Sky-Moderatorin Jessica Kastrop dem Magazin. "Und sehr wichtig: Er ist solide und bodenständig." Über Bayern-Profi Neuer, aktueller "Welttorhüter des Jahres", sagte Kastrop: "Er befriedigt die Sehnsüchte vieler Menschen: Dass man einen großen Rückhalt im Leben hat! Wenn Neuer im Tor steht, fühlt man sich sicher."

Handball, Bundesliga: Auch der Bundesliga-Aufsteiger TVB 1898 Stuttgart nutzt die Insolvenz des HSV Handball, um sich zu verstärken. Die abstiegsbedrohten Schwaben verpflichteten bis zum Saisonende den früheren Nationaltorwart Johannes Bitter, wie der Tabellen-14. mitteilte. Der 33-Jährige erhalte einen Vertrag bis 30. Juni 2016. Der Neuzugang ist nach Adrian Pfahl (Frisch Auf Göppingen), Ilija Brozovic (THW Kiel) und Torwart Jens Vortmann (SC DHfK Leipzig) der vierte Profi, der den HSV nach der Insolvenz verlässt. Bitter hatte seit 2007 für den HSV gespielt. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Team des Deutschen Handball-Bundes (DHB) Weltmeister. Mit den Hamburgern gewann er 2011 die deutsche Meisterschaft und zwei Jahre später die Champions League. Nach der verpassten WM-Qualifikation im Sommer 2014 trat er aus der Nationalmannschaft zurück. Der TVB Stuttgart stellt den 2,05 Meter großen Torhüter bei einer Pressekonferenz am Donnerstag offiziell vor.

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Fußball, Italien: Inter Mailand ist ins Halbfinale des italienischen Fußball-Pokals eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Roberto Mancini siegte am Dienstagabend auswärts 2:0 (0:0) gegen den SSC Neapel. Die Tore für die Mailänder schossen Stevan Jovetic (74. Minute) und in der Nachspielzeit Adem Ljajic (90.+2). Inter trifft im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Lazio Rom gegen Juventus Turin, die am Mittwochabend gegeneinander spielen. Im anderen Halbfinale trifft der AC Mailand auf Drittligist US Alessandria.

Fußball, Strafen: Fußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen muss wegen des Fehlverhaltens seiner Fans 10 000 Euro Strafe zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete am Mittwoch in Frankfurt/Main das Anzünden mehrerer bengalischer Feuer vor dem Beginn des DFB-Pokalspiels bei Viktoria Köln am 28. Oktober 2015. Zudem wurde im Leverkusener Zuschauerbereich ein Plakat mit beleidigendem Inhalt gezeigt. Der Verein hat das Urteil angenommen, es ist damit rechtskräftig.

Außerdem muss der VfB Stuttgart wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans 6000 Euro Strafe zahlen. Wie das Sportgericht des DFB, hatten Anhänger des Bundesligisten während des DFB-Pokalspiels beim FC Carl Zeiss Jena am 28. Oktober 2015 zwei Rauchbomben und einen Blinker gezündet. Der Verein stimmte dem Urteil zu.

Fußball, FC Bayern: Die Münchner Polizei ermittelt in einem Fall, der Fußball-Profi Medhi Benatia (28) vom Rekordmeister Bayern München betrifft. Die Untersuchungen befassen sich mit einem möglichen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, bestätigte Polizeisprecher Oliver Timper. Demnach ist eine Lohnabrechnung des marokkanischen Verteidigers über soziale Medien an die Öffentlichkeit gelangt.

Eine unbekannte Person soll über WhatsApp ein Bild des Gehaltszettels verschickt haben, auf dem weitere sensible Daten Benatias zu sehen sind. Wie genau die Person an die Lohnabrechnung gelangt sei, ist laut Timper noch nicht aufgeklärt. Nach Informationen der Sport Bild war das vertrauliche Dokument in einem Fahrzeug liegend abfotografiert worden. Benatia soll demnach bis zu sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen.