2. Bundesliga: Gewalt in den StadienDie Problemklubs der 2. Liga

Krawalle und kein Ende: In Deutschlands zweithöchster Spielklasse beginnt an diesem Wochenende die Saison - und alles dreht sich um die erheblichen Sicherheitsrisiken bei einigen Klubs. Fans zwischen Hamburg und Cottbus gelten als gewaltbereit. Ein Überblick.

Krawalle und kein Ende: In Deutschlands zweithöchster Spielklasse beginnt an diesem Wochenende die Saison - und alles dreht sich um die erheblichen Sicherheitsrisiken bei einigen Klubs. Fans zwischen Hamburg und Cottbus gelten als gewaltbereit. Ein Überblick.

Ende 2009 überfielen etwa 30 Vermummte einen Regionalzug in Weddel bei Braunschweig. Neben Familien und Kindern befanden sich darin Fans von Hannover 96. Die Angreifer kamen mit Latten und Eisenstangen, schlugen die Fenster ein und warfen Rauchbomben in den Zug. Sie trugen blau-gelbe Sturmhauben - ebenso wie dies Hooligans von Eintracht Braunschweig zu tun pflegen. Ohne ersichtlichen Grund traktierten zwei Männer in Braunschweig im Jahr 2008 zwei Syrer. Die Polizei sprach von Verbindungen zur örtlichen Hooligan-Szene. Über diese gab es im vergangenen Jahr sogar einen Kinofilm. Er trägt den Titel "66/67" - nach der die Saison, in der die Eintracht das einzige Mal Meister wurde.

Bild: imago sportfotodienst 12. Juli 2011, 17:422011-07-12 17:42:59 © SZ vom 13.07.2011/jbe