Tipps für Slow TourismLangsam, nicht lahm

Im Alltag geht alles schnell und hektisch genug, in den Ferien will man wieder zur Ruhe kommen. Und bestenfalls zu sich selbst finden. Experten nennen dieses Phänomen Slow Tourism und das Prinzip dahinter ist nicht schwer. Wie man langsam reist, ohne sich zu langweilen.

Von Carolin Gasteiger

Im Alltag geht alles schnell und hektisch genug, in den Ferien will man wieder zur Ruhe kommen. Und bestenfalls zu sich selbst finden. Experten nennen dieses Phänomen Slow Tourism und das Prinzip dahinter ist nicht schwer. Wie man langsam reist, ohne sich zu langweilen.Von Carolin Gasteiger

Entdecken statt vorschreiben lassen

Reisen mit Zeitpuffer: Im Slow Tourism ist immer noch ein bisschen Zeit, um da zu bleiben, wo es dem Urlauber gefällt. Das muss nicht langweilig sein. Testen Sie beim nächsten Badeurlaub auch den nächsten Strand oder übernächsten Strand und lassen Sie sich von Einheimischen einen schönen Fleck empfehlen. Egal welche Urlaubsart, planen Sie einen oder zwei Tage zusätzlich ein, an denen Sie sich bewusst nichts vornehmen. Auch Städtetrips lassen sich einfach entschleunigen. Wer nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzt und stets die dazu passenden Fakten aus dem Reiseführer memoriert, hat viel gesehen und die Stadt dennoch nicht entdeckt. Dazu gehört, einfach loszuschlendern, sich durch die Straßen treiben zu lassen, in einem Café zu sitzen und die Leute zu beobachten.

Bild: Renate Schmidt 9. Dezember 2013, 13:492013-12-09 13:49:38 © SZ.de/kaeb