Sète im Süden FrankreichEin Kanal für den Sonnenkönig

Die Halbinsel mit einem der malerischsten Fischerorte in der Region Languedoc gefiel nicht nur Ludwig XIV., sondern auch Dichtern - und Piraten.

"Ich lebte im Wasser" schrieb einst der französische Dichter Paul Valéry in einem seiner Gedichte über Sète. Ein Blick vom Mont St. Clair genügt, um die Bedeutung seiner Worte vollständig zu erfassen: Sète ist umringt vom Meer und dem "Étang de Thau", einem Binnenmeer, das nur durch einen schmalen Sandstreifen vom Mittelmeer getrennt ist. Es gibt eine Felsenbucht, die das Meer überragt, und Fischkutter, die mit Schwärmen von Möwen im Schlepptau in den Hafen einfahren. Dieses Schauspiel ist nirgendwo besser zu sehen als vom Mont St. Clair aus, mit 183 Metern der höchste Punkt von Sète. In grauer Vorzeit flüchteten sich Piraten auf den Stadthügel. Bis heute ist er nicht nur wegen seines Blicks über die gesamte Küste des Languedoc und die Pyrenäen sehenswert. Hier liegt ...

Bild: Office de Tourisme de Sète/Olivier Maynard/dpa/tmn 29. April 2011, 09:452011-04-29 09:45:24 © dpa, Sabine Glaubitz/kaeb