Düsseldorf Gehen, gucken, kaufen auf der Kö

Die Königsallee ist eine Meile derer, die sich auf der Gewinnerseite wähnen.

(Foto: imago)

Von der Lebensader zum Lebensgefühl: Die Kö holt die Welt nach Düsseldorf. Aber vor allem gefällt man auf dieser Straße sich selbst. Ein Streifzug durch die Eitelkeiten.

Von Hans Hoff

Kein Düsseldorfer, der noch halbwegs bei Trost ist, geht freiwillig auf die Kö. Außer natürlich, wenn Besuch kommt. Dann geht es beinahe zwangsläufig auf die Kö, die offiziell Königsallee heißt, aber höchst selten so genannt wird. Für den Besuch will man eben ein bisschen angeben mit dem, was man hier hat, auch wenn man es selbst kaum nutzt. "Die Kö ist wie eine Sammeltasse. Die zeigt man gerne her, aber man trinkt nicht draus", sagt der Kabarettist Manes Meckenstock. ...