Demonstration in Teheran, AP
Von Louay Yassin

Vor 30 Jahren begann das Geiseldrama in der US-Botschaft in Teheran, das die Welt mehr als ein Jahr in Atem hielt. Es führte Iran in die weltpolitische Isolation - und die USA in ein kollektives Trauma.

Es war die öffentlich vorgeführte Demütigung der Weltmacht USA: Am 4. November 1979 stürmten etwa 400 Studenten die Botschaft der USA in Teheran. Sie setzten 90 Mitarbeiter der Botschaft fest und erklärten die 66 US-Amerikaner unter ihnen zu ihren Gefangenen. Schnell sammelten sich mehrere tausend Demonstranten vor der Botschaft. Ihnen und den Fernsehkameras wurden die Geiseln immer wieder mit verbundenen Augen vorgeführt. Die Forderung: die Auslieferung des Schahs.

Antiamerikanische Demonstration vor der US-Botschaft in Teheran. Foto: AP

4. November 2009, 15:58 2009-11-04 15:58:00  © 

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