In den vergangenen zwei Jahren beschlagnahmten die Behörden mehr als 800 Waffen im rechtsextremen Milieu. Außerdem stellt das Innenministerium fest, dass sich die Szene immer professioneller organisiert.
Deutsche Behörden haben einem Zeitungsbericht zufolge in den vergangenen zwei Jahren mehr als 800 Waffen bei Rechtsextremisten sichergestellt. Das gehe aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, berichtet die Berliner Zeitung.
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Danach wurden dem Bundeskriminalamt 2009 und 2010 insgesamt 811 Waffenfunde aus dem Bereich der rechtsextrem motivierten Kriminalität gemeldet. Darunter seien 15 Faustfeuerwaffen, 16 Langwaffen und acht Waffen gewesen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Dazu zählen zum Beispiel auch vollautomatische Schusswaffen wie Maschinengewehre und Handgranaten. Zudem habe die Polizei in diesem Zeitraum bei rechtsextremen Gruppierungen 40 Spreng- und Brandvorrichtungen gefunden, 331 Hieb- und Stichwaffen sowie 210 Reizgaswaffen wie etwa Pfeffersprays.
"Immer mehr Waffenfunde bei Neofaschisten beweisen, dass die militante Rechte massiv aufrüstet", sagte die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, dem Blatt. "Erschreckend ist insbesondere die stark angestiegene Zahl von Schusswaffenfunden." Jelpke fordert, dass Neonazis nun auch der Zugang zu legalen Waffen, wie er etwa über die Mitgliedschaft in Reservistenvereinigungen und Schützenverbänden möglich ist, verwehrt werden müsse.
Auch organisatorisch rüsten die Rechtsextremen offenbar auf: Im Bereich der rechtsextrem motivierten Kriminalität seien laut Bundesinnenministerium seit 2001 elf Fälle von kriminellen Vereinigungen und acht Fälle von terroristischen Vereinigungen registriert worden, heißt es in dem Zeitungsbericht. Einer Statistik der Bundesanwaltschaft zufolge wurden seit dem Jahr 2001 gegen 13 Gruppierungen Verfahren wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung geführt.
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(dpa/mane/leja)
Szene München
Vielleicht sollte mal jemand der Frau Jelpke mal sagen, dass grundgesetzfeindliche Aktionen und die Mitgliedschaft in grundgesetzfeindlichen Organisationen ein Versagungsgrund für Waffenrechtliche Erlaubnisse darstellt! Die legale Waffenbeschaffung über Schützenvereine und Reservistenverbände scheidet damit von vorneherein aus!
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Tausende von Waffen liegen noch bei verkappten Neonazis herum, die sich offiziell im Hintergrund halten.
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Einige davon sind Mitglieder getarnt in Schützenvereinen und besitzen privat über 200 Waffen pro Person. In gewissen Kreisen sind sie als braune Vordenker und Vorbilder bekannt.
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Und diese Leute sind unverbesserlich.
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http://www.sueddeutsche.de/politik/ns-vergangenheit-und-verfassungsschutz-ueber-die-seilschaften-der-altnazis-1.1150775
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Da diese braune Brut von ganz oben geduldet und indirekt hoffiert wurde, kann ich keinen echten Willen bei allen Behörden erkennen, gegen dieses Pack echt was zu unternehmen.
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Im Gegenteil. Vermutlich rechnen einige von ganz oben mit dem Einsatz von solchen willigen Schlägertrupps.
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In Ungarn ist eine rechtskonservative Regierung bereits an der Macht und dort ist die Pressefreiheit inzwischen massiv eingeschränkt...
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Die in Ungarn hatten engste Kontakte zu Jörg Haider und die Gelder von der Hypo Alpe Adria... flossen im Überfluss --- der bayerische Steuerzahler hatte von diesen Machenschaften im Hintergrund keine Ahnung....
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Buchtip: Lion Feuchtwanger: Erfolg
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Ich halte das alles für bestens organisiert... eiskalt geplant!
Gott sei Dank rüsten die "friedlichen Aktivisten" im Wendland nur mit Brandflaschen, Nagelbrettern und dergleichen mehr auf. Ist gegenüber ganz normalen Polizeibeamten ja auch gerechtfertigt, da es um "höhere Ziele" geht.
dass das nur die mehr oder werniger zufällig gefundenen und nicht genehmigten Waffen sind. Einige bekannte Nazis haben offiziell Waffenscheine und ich denke, viele sind richtig gut darin, Waffen zu verstecken.... Und es wurde ja nicht mal flächendeckend gesucht, schließlich hat man die ja für harmlos gehalten.
Keine Aktivitäten im rechtsradikalen Bereich. Na Grimms Märchen hatten wohl einen höheren Wahrheitsgehalt.
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