Großrazzia in Ostdeutschland gegen linke Gewalttäter: Mehrere Verdächtige sollen Neonazis rüde traktiert haben - von drei Vorfällen ist die Rede.
In einer breit angelegten Razzia ist die sächsische Polizei am Dienstag gegen mutmaßliche Linksextremisten vorgegangen. Etwa 400 Beamte durchsuchten an die 20 Wohnungen und Geschäftsräume in Ostdeutschland. Wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte, wird wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt.
Bild vergrößern
Unverblümter Appell zur Gewalt gegen Neonazis: Linksextreme Parole in Gardelegen (Sachsen-Anhalt). (© ddp)
Anzeige
Als Beschuldigte werden 16 Männer und eine Frau genannt, denen gewaltsame Angriffe gegen Rechtsradikale vorgeworfen werden. So geht es unter anderem um Auseinandersetzungen, die sich am Rande der Demonstrationen gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen am 19. Februar 2011 in Dresden abgespielt hatten. Dabei sollen zwei Busse mit rechten Demonstranten, die in Freital bei Dresden parkten, von linken Gegendemonstranten mit Steinen beworfen worden sein.
Gegenstand des Ermittlungsverfahrens sind nach den Worten eines Sprechers der Staatsanwaltschaft Dresden verschiedene Überfälle auf rechtsorientierte Personen. Die Angriffe der Tatverdächtigen seien "ansatzlos, gezielt und zum Teil äußerst brutal" erfolgt, so der Sprecher. Bei den Durchsuchungen, die in Dresden, Leipzig, Grimma und diversen anderen Orten in Sachsen sowie am südöstlichen Rand Brandenburgs stattfanden, wurden nach Polizeiangaben zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt, darunter Laptops, USB-Sticks und Mobiltelefone.
Konkret werden von der Staatsanwaltschaft drei Vorfälle genannt, die Gegenstand der Ermittlungen seien. So beispielsweise die Steinwurfangriffe auf die zwei in Freital geparkten Busse, bei denen die Tatverdächtigen laut Staatsanwaltschaft in Kauf genommen hätten, "dass durch die Steinwürfe die Fahrer verletzt werden könnten". Jedoch sei es gar nicht zu Verletzungen gekommen.
20 gegen drei
Ein weiterer Vorfall ereignete sich bereits im Oktober des Jahres 2009 in Dresden, als nach Polizeiangaben an die 20 vermummte Linksextreme drei Rechtsradikale angegriffen hätten, die von einer Demonstration in Leipzig zurückgekehrt waren. Die Männer seien mit Schlägen und Fußtritten traktiert worden, eines der Opfer habe eine Schädelfraktur erlitten.
Bei dem dritten Vorfall, der im Sommer 2010 stattfand, geht es um Auseinandersetzungen zwischen Links- und Rechtsradikalen, die sich als Folge eines Überfalls ereignet hatten, den Rechtsextreme zuvor auf ein linkes Wohnprojekt in Dresden verübt hatten. Ob auch gegen sie ermittelt wird, geht aus der Erklärung der Staatsanwaltschaft nicht hervor.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
- Thema
- Linksextremismus RSS
- Verfassungsschutzbericht Historischer Höchststand bei linksextremen Straftaten 03.03.2011
- Rechtsextremist Küssel Wiener Polizei nimmt Nazi-Hetzer fest 12.04.2011
- Brandsätze an Gleisen in Berlin Polizei dringt auf mehr verdeckte Ermittler bei Linksextremen 14.10.2011
- Innere Sicherheit Fachgebiet mit Pfui-Image 14.10.2011
- Linksextremismus in Deutschland Wo die Gewalt beginnt 13.10.2011
- Frankreich Online-Portal hetzt gegen Polizisten 12.10.2011
- Reaktionen auf Anschläge gegen Bahn Grüne und Linke warnen vor Vergleich mit RAF-Terrorismus 11.10.2011
(SZ vom 13.04.2011/odg)
Debatte um Militärintervention in Syrien
Die modernen Antifaschisten sind die ehemaligen DDR-Vertreter und daher um keinen deut besser als Faschisten
Hach wie ist es schön zu sehen wie sich Reihenweise User der Erbärmlichkeit preisgeben...
Wo ist der Unterschied zwischen einem Linken und einem Rechten? Beides sind Faschisten, der Eine rot der Andere braun - beide wollen mit Gewalt Dritten ihre Meinung aufzwingen bzw. meinen über Andere urteilen zu können und dieses Urteil mit Gewalt durchzusetzen.
Wo ist der Unterschied wenn Rechte Ausländer oder Linke "Besserverdiener" aus ihrem Viertel vertreiben wollen? Es gibt keinen - beides ist erbärmlich...
Hier von linken Opfern rechter Gewalt zu schreiben die sich ja nur gewehrt hätten oder Gewalt überhaupt in irgendeiner Weise zu rechtfertigen zeugt von einer dermaßen gewaltigen geistigen Armut, dass es mich wundert hier ganze Sätze zu lesen!
...er ist ein Mystische Überwesen kreiert aus Geschichte, Hollywood und der Presse. Nun erntet man die sauren Früchte dieser Differenzierung. So hat die Armee der 6 Mio. Uniformen ihr treiben gerechtfertigt und so haben die Ostblockstaaten ihre Vernichtungen gerechtfertigt.
Der Sozialist vergisst dabei das Nazionalsozialisus und Kommunistischer Sozialismus die selben Atidemokratischen Prinzipien verfolgt. Beide haben nur einen Unterschied nämlich den Personenkreis. Beim einen ist es die gute oder schlechte Nationalität beim anderen ist der Feind das Bürgertum oder die Elite also die Klasse.
Ansonsten schenken sie sich nichts. Ein Sozialist bildet immer die Brücke von Links nach Rechts über die Geselschaft und möchte alle Themen besetzen. Das sich "Linke" (was sie ja als sozialisten nicht sein können) hier moralisch überlegen fühlen war schon immer ein irrglaube.
Die Jungs müssen mit Freiheit und Demokratie etwas völlig fasch verstanden haben.
Bei den einen schon ein 20 Jahre dauernder Kampf gegen Ausländer in einem Land ohne Ausländer, bei den anderen ein Kampf gegen die Bonzen.
Rassismus in der DDR ist schon Bestandteil der Kultur
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13497383.html
Ein ungleicher Kampf, da die einen sich jeglicher Unterstützung der Grünuniformierten sicher sein können.
Pogrom von Hoyerswerda
http://www.youtube.com/watch?v=FGdJWFFv6Bs
Antifas verjagen Nazis und werden dann von Grünuniformierten festgenommen und inhaftiert: http://www.youtube.com/watch?v=2RSsTMIyXAg
Wie Polizei und Justiz Rechtsradikale schützt
http://www.sopos.org/aufsaetze/3c7650a177162/1.phtml
Bilderserie von Hoyerswerda
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/15-Jahre-Hoyerswerda-article35240.html
In Rostock: Jagd auf Ausländer mit Polizeiunterstützung
http://www.youtube.com/watch?v=xnQwS98dqcI
Nazi-Überfall Halberstadt – Polizei? Totalversagen auf allen Ebenen
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,521913,00.html
Herr Endrias vom Verein gegen rechte Gewalt: „Die meisten Übergriffe kommen nicht von Skinheads, sondern von scheinbar „ganz normalen“ Menschen.
Ich habe überlebt.
+++ kein vergessen – kein vergeben +++
und dann muss man auf den Sack hauen - man trifft nie einen Falschen. Sie gleichen sich in dem einen entscheidenden Punkt nämlich dass beide fest daran glauben, nur sie hätten jeweils die Wahrheit ganz allein gepachtet und: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich" und darf oder muss sogar mit Gewalt bekämpft werden. Ich finde es unerklärlich, dass Antifaschisten diese Gleichheit mit den Faschisten nicht selbst sehen. Antifaschisten sollten genau wie NPD-Anhänger unbehindert demonstrieren dürfen, wenn sie aber Gewalt anwenden müssen sie genauso wie die Neo-Nazis bestraft werden.
Paging