Hiobsbotschaften vom Hindukusch: 63 Amerikaner sind im Juli in Afghanistan getötet worden. Seit Beginn des Krieges starben nie mehr US-Soldaten als in diesem Monat.

Blutiger Juli: Der zu Ende gehende Monat war nach einer Zählung des US- Fernsehsenders CNN für die amerikanischen Streitkräfte der bislang blutigste  seit Beginn des Afghanistan-Kriegs vor neun Jahren. Mindestens 63 US-Soldaten seien dem Konflikt seit dem 1. Juli zum Opfer gefallen. Erst am Donnerstag waren drei amerikanische Soldaten bei der Explosion eines Sprengsatzes getötet worden.

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US-Soldaten in der Provinz Kundus: Im Juli starben 63 Amerikaner in Afghanistan. (© dpa)

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Insgesamt seien im Juli 85 Mitglieder der internationalen Streitkräfte am Hindukusch ums Leben gekommen. Die zweitmeisten amerikanischen Opfer gab es im Juni: Im vergangenen Monat waren 60 Amerikaner getötet worden.

US-Präsident Barack Obama stockt die amerikanischen Truppen in Afghanistan vorübergehend um 30.000 Mann auf. Bereits im Juli 2011 will er aber schon mit dem Abzug von Soldaten beginnen. Angesichts des mangelnden Fortschritts in dem Konflikt hinterfragen US-Medien diesen Termin inzwischen immer kritischer.

(dpa)

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