Schwieriger Spagat: Auch wenn Palästinener-Präsident Abbas von Frieden mit Israel spricht - auf Drohgebärden kann er dennoch nicht verzichten.
Palästinenserpräsident Machmud Abbas hat zur Eröffnung des ersten Fatah-Parteitages seit zwanzig Jahren am Dienstag in Bethlehem etwas widersprüchliche Aussagen in Bezug auf den Friedensprozess gemacht.
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Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas spricht auf dem Parteitag der Fatah vor mehr als 2000 Delegierten. (© Foto: AP)
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Vor etwa 2000 Fatah-Delegierten sagte Abbas, dass die Palästinenser Friedensverhandlungen mit Israel fortsetzen müssten, solange es "auch nur einen kleinen Funken Hoffnung" gebe. Dennoch "behalten wir uns das Recht auf Widerstand vor, was nach dem Völkerrecht legitim ist". Dies solle vor allem für den Fall gelten, dass die Friedensgespräche mit Israel scheitern. In einem Entwurf für ein neues Parteistatut heißt es, dass die Palästinenser im Falle eines Scheiterns der Friedensverhandlungen einseitig einen Palästinenserstaat ausrufen würden.
Die etwa 2000 Delegierten wollen bei ihrem dreitägigen Treffen in Bethlehem im Westjordanland ein neues Parteiprogramm verabschieden, ein neues Zentralkomitee sowie einen neuen Revolutionsrat wählen und damit den Weg für eine jüngere Generation an die Spitze der Partei frei machen.
Etwa 300 Fatah-Mitglieder aus dem Gaza-Streifen wurden von der dort herrschenden radikal-islamischen Hamas an der Teilnahme gehindert. Mit einem neuen Programm will sich die Bewegung, die 1959 von Abbas Vorgänger Jassir Arafat gegründet worden war, deutlicher von der Hamas abgrenzen. Fatah will mit dem Parteitag den Ruf der Korruption abschütteln, sich als Alternative zur Hamas im Gaza-Streifen und gegenüber den USA als demokratische Partei präsentieren. Andererseits beabsichtigen die Parteimitglieder nicht, die Gründungscharta zu modifizieren. In ihr wird der bewaffnete Kampf legitimiert, "bis der zionistische Staat ausgelöscht und Palästina befreit ist". Im Statut der Hamas, die seit dem Putsch im Gaza-Streifen vor zwei Jahren mit Fatah verfeindet ist, wird ganz ähnlich zur Zerstörung Israels aufgerufen.
In Israel ist das neue Parteiprogramm der Fatah bereits vor seiner Annahme durch die Delegierten auf Kritik gestoßen. Informationsminister Juli Edelstein sagte am Dienstag zu Abbas' Rede: "Die gewalttätigste und radikalste Siedlung wäre ein Palästinenserstaat, der von angeblich Moderaten wie Abbas ausgerufen wird und den bewaffneten Kampf gutheißt." Zuvor hatte bereits Transportminister Israel Katz das Programm als "Kriegserklärung" bezeichnet. Der frühere Geheimdienstchef Avi Dichter von der Oppositionspartei Kadima sagte am Dienstag, eine Entscheidung, die Gewaltoption beizubehalten, würde "sie und uns um Jahrzehnte zurückwerfen".
Derzeit finden keine Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israel statt. Israels Regierung wartet inoffiziell auf den Ausgang der palästinensischen Präsidenten- und Parlamentswahlen im Januar 2010. Palästinenserpräsident Abbas wiederum weigert sich, die Verhandlungen wiederaufzunehmen, solange Israel am Ausbau der jüdischen Siedlungen im Westjordanland festhält.
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(SZ vom 05.08.2009/bica)
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Wiisen Sie, Wenn Sie hier nicht staendig herumpoebeln wuerden haette man die Moeglichkeit sich mit Ihren Ausssagen auseinderzusetzen.
Bei anderen Israelkritischen Bloggern geht das ja auch. Die meisten Ihrer Blog fallen eher durch Phrasen wie "die ublichen Textbausteine", "Diffamierung" und mehr oder weniger beleigenden Bewertungen der Mitblogger auf.
Ich glaube ihnen aufrichtig das Sie fuer Ihre Blog nicht bezahlt werden, weil der Sache keinen Gefallen tun durch Ihren Ton.
Na ja, vielleicht braucht die Hasbara noch Provokateure fuer die Blogs, ich kann ja mal fragen *-).
@ Nadav: "Barabara Und kriege ich heute vielleicht eine Antwort?
gewohnt plumper Art mit dem Versuch der Diskreditierung oder beleidigend gearbeitet. (Was tut man nicht alles für Geld?)
1. Wer ist hier plump? 2. Wie meinen Sie das mit dem Geld?
Danke"
Schön, das sie sich angesprochen fühlen!
Und kriege ich heute vielleicht eine Antwort?
1. Warum bricht Israel seine eigenen Zusagen - jeweils nur nach Tagen?
2. Warum kann ein Staat UN Resolutionen und das Völkerecht seit Jahrzehnten brechen und missachten??
Und kriege ich heute vielleicht eine Antwort?
gewohnt plumper Art mit dem Versuch der Diskreditierung oder beleidigend gearbeitet. (Was tut man nicht alles für Geld?)
1. Wer ist hier plump? 2. Wie meinen Sie das mit dem Geld?
Danke
@Revisor-Man: "Es ist schon eigenartig, dass Sie, die ihre Kommentare immer nur aus den gleichen vier Versatzstücken (Annapolis, UN-Resolution, Völkerrechtsbruch und fehlender Friedenswillen) zusammensetzt, ausgerechnet zwei Dokumente zitieren, deren Inhalt Sie nicht kennen.
(Gerade wollte ich schreiben, dass sei nicht besonders klug. Aber das Wort "klug" wäre so oder so fehl am Platz ...)"
Ja aber sicher doch, NUR Israel und all seine vielen Schreiber können die wahren Aussagen von UN Resolutionen erkennen oder neu deuten.... Und wenn gar nichts hilft kommt dann eben die übliche Taktik - anti irgend etwas oder man versucht einfach JEDEN Kritiker zu diskreditieren.
Aber wie lange glauben sie und all ihre fleissigen Kollegen damit noch zu punkten? Warum nur verfängt diese bewährte und stets präsenten Methode nicht mehr???
Warum nur wird Israel trotz dieser pausenlosen "Medienarbeit" von der Mehrheit aller EU Bürger als grösste Gefahr für den Weltfrieden angesehen???
Liegt es vielleicht daran, weill in all den tausenden Beiträgen nur immer alles relativiert wird immer neu gedeutet wird - wo es längst nichts mehr zu deuten gibt?
Wie vertrauenswürdig erscheint ein Staat, der seine eigenen Zusagen, die als "Verhandlungssieg, Durchbruch der Diplomathie" gefeiert wurden, schon nach wenigen Tagen bricht???
Wieso trennen Sie "Annapolis" von der "Roadmap" - kennen Sie die Annapolis-Erklärung am Ende gar nicht?
(So wie Sie offenbar auch die einzelnen Kernaussagen der UNO-Resolution 242 nicht kennen?)
Es ist schon eigenartig, dass Sie, die ihre Kommentare immer nur aus den gleichen vier Versatzstücken (Annapolis, UN-Resolution, Völkerrechtsbruch und fehlender Friedenswillen) zusammensetzt, ausgerechnet zwei Dokumente zitieren, deren Inhalt Sie nicht kennen.
(Gerade wollte ich schreiben, dass sei nicht besonders klug. Aber das Wort "klug" wäre so oder so fehl am Platz ...)
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