Vor 80 Jahren brannte der Reichstag

Der Reichtstagsbrand gilt als eines der entscheidenden Ereignisse rund um das Ende der Weimarer Republik. Hitler und die Nazis nutzten das Feuer, um ihre Gegner auszuschalten und politische Grundrechte außer Kraft zu setzen. Bis heute streiten Historiker, wer den Brand gelegt hat.

27. Februar 1933, 21 Uhr: Knapp einen Monat nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler wird im Restaurant des Reichtstags ein Feuer gemeldet. Während des Alarms stellt sich heraus, dass im Gebäude zahlreiche Brandherde verteilt sind. Innerhalb kurzer Zeit breiten sich die Flammen auf große Teile des Gebäudes aus. Erst nach Mitternacht gelingt es der Feuerwehr, das Feuer weitgehend einzudämmen. Doch was folgt, ist ein politischer Flächenbrand - und der Anfang vom Ende der Weimarer Republik.

Bild: dpa

27. Februar 2013, 18:38 2013-02-27 18:38:00  © Süddeutsche.de/müh

zur Startseite