Margot Käßmann, nach einer Alkoholfahrt Pastorin ohne Gemeinde, kehrt Deutschland den Rücken: Sie geht an eine Südstaaten-Universität in den USA.
Margot Käßmann geht zu einem viermonatigen Studienaufenthalt in die USA. Die nach einer Alkoholfahrt im Februar von ihren kirchlichen Spitzenämtern zurückgetretene Theologin werde von August bis Dezember das Herbstsemester an der Emory University in Atlanta verbringen, bestätigte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Freitag.
Margot Käßmann will auf dem Ökumenischen Kirchentag im Mai erstmals wieder öffentlich auftreten. Im Sommer geht sie in die USA. (© Foto: dpa)
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Nach ihrem Rückzug als EKD-Ratsvorsitzende und Bischöfin von Hannover ist Käßmann Pastorin, zunächst allerdings ohne eine Gemeinde oder einen speziellen Auftrag. Beim Ökumenischen Kirchentag in München vom 12. bis 16. Mai will sie erstmals wieder öffentlich auftreten. Danach sind Predigten unter anderem in Hannover und Berlin geplant.
Die Universität in den USA habe die 51-Jährige zu Gastvorträgen eingeladen, erklärte die EKD. Die geschiedene Mutter von vier erwachsenen Töchtern hatte die USA bereits während eines einjährigen Schüleraustausches kennengelernt.
Die Studienzeit steht Käßmann wie allen Pastoren nach mindestens zehnjähriger Amtszeit zu. Nach ihrem Rücktritt hatte Käßmann zunächst Urlaub genommen. Die hannoversche Landeskirche erwartet sie Anfang 2011 als Pastorin in einer noch nicht bekannten Funktion zurück.
Käßmann war am 24. Februar von ihren Ämtern zurückgetreten, weil sie nach dem Überfahren einer roten Ampel mit 1,54 Promille am Steuer ihres Dienstwagens gestoppt worden war. Zu den Umständen der privaten Fahrt im Zentrum von Hannover hatte sie sich nicht geäußert. Zur Strafe muss Käßmann rund 8000 Euro Buße zahlen und für mindestens zehn Monate auf ihren Führerschein verzichten.
Ihre Nachfolge an der EKD-Spitze trat der rheinische Präses Nikolaus Schneider vorrübergehend bis zur Neuwahl im Herbst an. Er gilt allerdings als aussichtsreichster Kandidat. Im Herbst soll dann auch über die Nachfolge im Bischofsamt in Hannover entschieden werden.
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(sueddeutsche.de/dpa/pfau/wolf)
Bundespräsident Gauck in Israel
Ich wußte noch gar nicht, daß Deutschland ein US-Bundesstaat ist...
Ansonsten kann Frau K. ja problemlos bestätigen, daß ihr in keinem anderen (US-)"Bundesland" die Fahrerlaubnis entzogen wurde.
An myst 68:, Ich habe nichts gegen Frau Kaessmann,jeder der Auto faehrt weiss selber am besten,es waehre besser gewesen man haette so manche Fahrt nicht gemacht. Denn meisst ging es gut,oder man wurde nicht erwischt. Was ich meine mit dem Fuehrerschein,dass ist nun mal so,gerade in dem Weitlaeufigen Raum Atlanta ist das so. Nun da ihr Fuehrerschein weg ist,hat sie ja auch keinen Internationalen deutschen Fuehrerschein,ergo sie muss eine US Lizenz erwerben und da steht drinnen,haben sie in einem anderen Bundesland ihre Fahrerlaubniss verloren ? Alle Angaben mussen richtig sein und sie muessen das ganze Unterschreiben. Nun da ich auch eine US Fahrerlaubniss habe, desshalb weiss ich das. Ich hoffe ich konnte ihre Fragen beantworten.Das hat nichts mit der Wertschaetzung dieser Frau zu tun sie ist nun eimal in vielen Kirchlichen Dingen sehr Mutig gewesen und stand ohne wenn und aber zu ihrer Alkoholfahrt und akzeptierte die Strafe.Das ist heute bei vielen Prominennten nicht immer der Fall.
oh oh oh....wenn man keine ahnung hat ...besser erst informieren.
du bist wohl noch im kindergarten? es geht hier nicht nur um ihren führerschein.
sie wird ihren weg gehen....dann auch zu fuss....aber mit überzeugung, ideen und tatkraft.
sie hat vieles in rollen gebracht
- Befürwortung offen geführter Partnerschaften homosexueller Pfarrer
- zur diskussion angeregt - reiche deutsche kirche zur 3ten welt"
und viele andere themen.
wer meint sie nur auf ihren führerschein begrenzen zu müssen....ist selber begrenzt :-)))
Schätze sie wird dort einen Führerschein machen u. somit auf ihren dortigen Wegen fahren! Und Alkohol-Pfarren will die Kath. Kirche wahrscheinlich auch nicht!
ein wirklich nicht sehr origineller beitrag. wer nicht denkt fliegt raus...sagte schon beuys :-)
ich vermisse solche leute wie margot käßmann. natürlich wären solche kraftvollen, mutigen und ehrlichen leute auch in der katholischen kirche sehr sinnvoll.
schade dass so eine geringe sache sie zu fall brachte.
sehr schade....aber ich denke mir, sie wird trotzdem ihren weg gehen.
Paging