AfD Frauke Petry entdeckt die Klatschpresse

Erstaunlich! Lustvoll badet das Power-Patchwork-Duo der Alternative für Deutschland im seichten Wasser der ganz unalternativen Klatschpresse.

Kommentar von Kurt Kister

Es gibt Berufe, in denen die Selbstentblößung Teil des Erfolgs ist. Das trifft nicht nur für Models jeder Art und Schauspieler etlicher Genres zu, sondern neuerdings auch für Sterneköche oder Bauern, zumindest solche, die öffentlich eine Gattin suchen.

Zur Selbstentblößung gehört die sogenannte home story: Der sich Ausstellende lädt Fotograf und Schreiber nach Hause ein. Er tut dies in der Hoffnung, man sehe ihn hinterher in einem eher schillernden Blatt so wie er wirklich sei, sympathisch, ganz Mensch.

Bei Politikern geht das manchmal ziemlich in die Hose. In Erinnerung bleibt die amouröse Plantscherei des damaligen Verteidigungsministers Scharping, welcher der Bunten seine neue Liebe vorführte. War nicht mehr lange Minister danach.

Jetzt gibt es in der nämlichen Zeitschrift eine weitere, höchst scharpinghafte home story: Frauke Petry und Marcus Pretzell, das Power-Patchwork-Duo der AfD, hat Herzen und Heim geöffnet.

"Dämonenhafte Schönheit"

Man erfährt, dass der Marcus von Fraukes "dämonenhafter Schönheit" entzückt ist (keine Erfindung der Lügenpresse!), und dass es bis zum ersten Kuss lange gedauert habe. Dann verteilt die Frauke ein paar Watschen an andere AfDler, Herrn Gauland und Frau von Storch zum Beispiel, die wohl nicht für schön, aber doch für irgendwie dämonenhaft gehalten werden.

Erstaunlich, wie lustvoll auch Petry und der Ihre im seichten Wasser der ganz unalternativen Klatschpresse baden.