Posthum veröffentlichtes Interview Liz Taylor: James Dean wurde als Kind vergewaltigt

Der allerletzte Wille: Wenige Tage nach ihrem Tod lüftet die Hollywood-Diva Elizabeth Taylor ein Geheimnis - mittels eines vor Jahren aufgezeichneten Gesprächs.

Das Geheimnis, das Hollywood-Diva Liz Taylor über die Leinwand-Legende James Dean wusste, sollte bis zu ihrem Tod gehütet werden: Der 1955 bei einem Autounfall ums Leben gekommene Dean sei in seiner Kindheit von einem Geistlichen sexuell missbraucht worden, sagte Taylor in einem Interview, das am Freitag veröffentlicht wurde. Das habe ihr der Schauspieler anvertraut, als die beiden sich während der Dreharbeiten für den Film "Giganten" einst nächtelang unterhalten hätten.

Zwei Giganten in "Giganten": Während der Dreharbeiten zu dem Film von 1956 erzählte James Dean der kürzlich verstorbenen Liz Taylor, dass er von einem Geistlichen missbraucht wurde.

(Foto: REUTERS)

Das auf der Internet-Seite Daily Beast veröffentlichte Interview führte Taylor vor 14 Jahren mit dem Bestseller-Autor Kevin Sessums. "Ich mochte Jimmy sehr", sagte Taylor zu Sessums während des Gesprächs, in dem es zuvor um AIDS-Problematik und Schwulenehe ging.

"Und ich werde Ihnen jetzt etwas erzählen, das aber bis zu meinem Tod unter uns bleibt, ja?" Ein Priester habe den elfjährigen Dean nach dem Tod seiner Mutter missbraucht, sagte die Schauspielerin demnach. "Ich glaube, das hat ihn für den Rest seines Lebens verfolgt."

Sessums hielt sein Versprechen, diese Zitate erst nach dem Tod von Taylor zu veröffentlichen. Dean starb mit nur 24 Jahren, durch seine Rolle als rebellierender Teenager Jim Stark in "... denn sie wissen nicht, was sie tun" erreichte er Kultstatus.

"Giganten" kam erst 1956, nach Deans Tod, in die Kinos.

Taylor verschied am Mittwoch nach langem Herzleiden im Alter von 79 Jahren in Los Angeles, am Donnerstag wurde sie im Familien- und Freundeskreis beigesetzt.

"Ich kann es nicht glauben"

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