Philippinen Schiffbrüchige Deutsche nach zwei Tagen gerettet

48 Stunden mussten sie auf hoher See ausharren, ehe Hilfe kam: Drei Schiffbrüchige haben sich vor den Philippinen zwei Tage lang an ihr gekentertes Boot geklammert, dann wurden sie von der Küstenwache gerettet. Von dem Steuermann fehlt jedoch jede Spur.

Sie klammerten sich zwei Tage lang an ihr Boot, bis Hilfe kam: Zwei Deutsche und ein Australier sind nach einem Bootsunglück auf den Philippinen gerettet worden.

Wie die philippinische Küstenwache mitteilte, kenterten der 54-jährige Deutsche und sein 20 Jahre alter Sohn sowie ein australischer Freund bereits am Dienstag auf dem Weg zwischen zwei Inseln im Zentrum des Landes. Das Boot sei von einer riesigen Welle umgeworfen worden. Der philippinische Steuermann des Bootes werde vermisst, seitdem er sich aufmachte, an Land zu schwimmen und Hilfe zu holen.

Die anderen drei Schiffbrüchigen, die sich weiter an das gekenterte Boot geklammert hatten, wurden am Donnerstag schließlich von einem Frachter gerettet. "Sie waren geschwächt, weil sie nicht gegessen hatten, und weil sie zwei Tage und zwei Nächte auf dem Meer waren", sagte ein Mitglied der Küstenwache.

Die drei Geretteten, die in Australien leben, seien im Krankenhaus behandelt und inzwischen entlassen worden, sagte der Sprecher der Küstenwache weiter. Sie seien dehydriert gewesen und hätten Prellungen davongetragen. Die Schiffe in der Region seien aufgefordert worden, nach dem vermissten Philippiner Ausschau zu halten.