Hin- und Hergenudel: Die österreichischen Behörden verwehren sich dagegen, einem Atheisten aus religiösen Gründen erlaubt zu haben, auf einem Passfoto ein Nudelsieb zu tragen.
Nun ist es angeblich doch nicht die Ehrfurcht vor dem "Fliegenden Spaghetti-Monster" gewesen, die dem Österreicher Niko Alm ein Passfoto auf dem Führerschein beschert hat, auf dem er ein Nudelsieb als Kopfbedeckung trägt.
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Niko Alm mit Nudelsieb: Streit mit den österreichischen Behörden. (© dpa)
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Laut der Bundespolizeidirektion Wien wurde sein Foto nur genehmigt, weil er auf dem Bild korrekt erkennbar sei. Mit religiösen Gründen habe das Ganze, wie zuvor auch bei jetzt.de berichtet, nichts zu tun.
Allein für Passfotos gelte die Regel, dass Kopfbedeckungen aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen zu genehmigen seien.
Der Kirchenkritiker und selbsternannte "Pastafari" Alm hatte argumentiert, sein Bekenntnis zum Nudelmonster sei genau so viel Wert wie ein Bekenntnis zu Allah oder Krishna. In Wiener Behördenkreisen wird nun gemunkelt, das schnelle Dementi der Polizei solle einen Schwall von Folgeanträgen verhindern: Würde das Sieb auf dem Kopf offiziell als religiöses Attribut anerkannt, dann entstünde daraus ein Rechtsanspruch auf den sich andere, ähnlich obskure "Gläubige" berufen könnten.
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(SZ vom 15.07.2011/grc)
Kanzlerin Merkel und die Macht
was er macht um die Heuchelei der Behörden vorzuführen. Ohnehin eine Frechheit Kopftücher zu erlauben aber einheimischen Jugendlichen Baseballkappen zu verbieten. Auch hier werden Muslime eimel mehr gegenüber Europäern klar bevorzugt.
"Laut der Bundespolizeidirektion Wien wurde sein Foto nur genehmigt, weil er auf dem Bild korrekt erkennbar sei."
die Prüfung immerhin hat zwei Jahre in Anspruch genommen
Die religiöse Frage hat sich in Europa schon vor hundertfünfzig Jahren erledigt. Darauf macht Alm mit seiner Aktion zurecht aufmerksam.
Erinnert sei an die Erkenntnis von Marx: "Religion ist Opium fürs Volk." Oder an Nietzsches Aussagen "Gott ist tot", die er damit begründet, dass „,Gott‘ ist eine viel zu extreme Hypothese" ist.
Beide lebten im 19. Jahrhundert. Daran kann man ermessen, welch unsäglich hinterwäldlerische Diskussionen uns heute von außen aufgezwungen werden.
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scheint das Somemrloch riesen groß zu sein.
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