Nach Tod von "Dallas"-Star Larry Hagmans Asche wird in alle Welt verstreut

Es war sein letzter Wunsch: Die sterblichen Überreste von US-Schauspieler Larry Hagman werden nach Aussage seines Managers an verschiedenen Orten rund um den Globus vertreut. Der Sohn des "Dallas"-Fieslings soll die Asche seines Vaters in die Welt tragen.

Wenn er sich als Major Nelson von Jeannie bezaubern ließ, saßen Millionen Menschen vor den Bildschirmen. Und seine Fans blieben Larry Hagman auch treu, als er in der Serie Dallas (1978 bis 1991) zu Bösewicht J.R. wurde. Vielleicht ist es den Fans des Schauspielers nach dessen Tod ein Trost, dass Hagman sie nicht ganz verlassen wird: Seine Asche soll auf eigenen Wunsch an verschiedenen Orten rund um den Globus verstreut werden.

"Er wird praktisch in alle Welt verteilt", sagte Hagmans Manager John Castonia in der US-Sendung Entertainment Tonight. Offenbar soll der Sohn des früheren Serienstars den letzten Wunsch seines Vaters erfüllen. Dieser reise viel, so Castonia.

Hagman war am Freitag umgeben von seiner Familie und Freunden in einer Klinik im texanischen Dallas an Krebs gestorben. Der Schauspieler wurde 81 Jahre alt. Die Familie wolle in dieser Woche in Kalifornien und in Texas zwei Gedenkfeiern ausrichten, allerdings nur für geladene Gäste, sagte Castonia. "Es wird keine offizielle Grabstätte für Mr. Hagman geben."

Nach dem Tod des Dallas Protagonisten waren die Dreharbeiten zur Neuauflage der Serie am Montag ausgefallen. Am Dienstag sollten sie aber wieder aufgenommen werden, teilte die Produktionsfirma mit. Zunächst war nicht bekannt, wie die Seifenoper nach dem Tod des populären Schauspielers umgeschrieben werden soll.

Trotz seiner schweren Erkrankung stand Hagman bis zuletzt vor der Kamera. Der US-Sender TNT hatte die weltweit beliebte Texas-Story im Sommer wieder aus der Taufe gehoben - über 20 Jahre nach dem Ausklang der Originalserie. In der ersten Staffel war der damals schon vom Krebs gezeichnete Hagman in zehn Episoden zu sehen.

Die zweite Dallas-Staffel soll in den USA vom 28. Januar an ausgestrahlt werden. Für Deutschland hat der Privatsender RTL die Senderechte erworben.