Haustier in der Post Katze wird per Paket verschickt - und überlebt

Eine Woche und 400 Kilometer in einer Kiste voll DVDs. Happy End für Hauskatze Cupcake.

Eine Katze aus dem englischen Cornwall hat unfreiwillig die Reise ihres Lebens angetreten - und sie überlebt. Cupcake, so der Name des Haustiers, wurde von ihrer Besitzerin versehentlich per Post verschickt. Acht Tage lang steckte die Katze in einem Paket, das schließlich im mehr als 400 Kilometer entfernten Worthington in West Sussex ankam.

Cupcake war wohl in einer Box mit DVDs eingeschlafen, die ihre Besitzerin Julie Baggott an einen Kunden schicken wollte. Dieser erschrak verständlicherweise, als er eine Woche später sein Paket öffnete und eine lebendige Katze heraussprang. Das Tier wurde umgehend in eine Klinik eingeliefert. "Sie war ziemlich dehydriert und sehr verstört", wie der behandelnde Tierarzt Dr. Ben Colwell sagte. Die Katze erholte sich jedoch schnell.

Mit Hilfe eines Mikrochips konnten die Tierärzte in Worthington Cupcakes Besitzerin ausfindig machen. Die hatte schnell bemerkt, dass ihre Katze verschwunden war. Und Poster in ihrer Heimatstadt Falmouth aufgehängt. "Ich fühle mich schrecklich", sagte Julie Baggott gegenüber der BBC. "Ich habe alles in das Paket gesteckt und es sofort versiegelt. Ich habe keine Ahnung, wie sie da rein gekommen ist."

Mittlerweile ist Cupcake zurück in Cornwall. Obwohl die britische Royal Mail abgesehen von Insekten keine lebendigen Tiere verschickt, war Cupcake nicht das erste Haustier, das in der Post landete. 2006 musste ein Cambridge-Student umgerechnet beinahe 1000 Euro Strafe zahlen, weil er einen Hamster per Post verschickt hatte. Das Tier fraß sich durch den Umschlag und wurde von einem Postboten gerettet.