CIA Der Bombenspürhund, der keiner sein wollte

Ex-CIA-Bombenspürhund Lulu.

(Foto: AFP)

Trotz des harten Trainingsprogramms bei der CIA für Spürhunde will Lulu einfach keine Bomben erschnüffeln. Also feuert der US-Auslandsgeheimdienst die Hündin. Die findet ihr Karriereende aber gar nicht schlimm.

Würden Bombenspürhunde bei der CIA Arbeitszeugnisse bekommen, für Hündin Lulu würde es mau aussehen. "Sie war nicht interessiert, Sprengstoff zu suchen", teilt der US-Auslandsgeheimdienst auf Twitter mit. Deshalb ist Lulu nun aus dem Trainingsprogramm der CIA für Bombenspürhunde geflogen. Wiederholen darf die Hündin das Programm nicht, für den hoffnungslosen Fall ist die Geheimdienst-Karriere beendet. "Für manche Hunde ist dies einfach nicht der Job, für den sie bestimmt sind", schreibt die CIA auf Twitter.

Dabei hatten die CIA-Mitarbeiter so ziemlich alles versucht. Lulu wurde mit Futter und Spielzeug motiviert - ohne Erfolg. Sie hatte einfach keinen Spaß bei der Arbeit, war ständig lustlos - und schlicht und ergreifend nicht erfolgreich bei der Sprengstoffsuche. Trotz ihres Rausschmisses ist Lulu aber nun nicht herrenlos. Die CIA-Hundeführer dürfen Tiere adoptieren, die nicht mehr weiter an dem Programm teilnehmen können - Lulu ist nun bei einem Mitarbeiter und seiner Familie eingezogen.

Der Hündin dürfte ihr Karriereende und die Adoption ganz gelegen kommen. Im Vergleich zum anstrengenden CIA-Alltag kommt ihr neues Leben einem dauerhaften Wellness-Urlaub gleich: Sie spielt den ganzen Tag mit den Kindern ihres neuen Besitzers und schnüffelt anstatt nach Bomben im Garten nach Kaninchen und Eichörnchen. "Wir werden Lulu vermissen, aber es war die richtige Entscheidung für sie und wir wünschen ihr alles Gute in ihrem neuen Leben", twittert die CIA.

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