Das Münchner Bewerbungsteam agierte anfangs recht glücklos. Doch in den vergangenen Wochen ist ein bemerkenswerter Endspurt gelungen - auch dank Katarina Witt. Kurz vor der Vergabe der Spiele gilt München plötzlich als Favorit.
Katarina Witt lächelt. Nach links, nach rechts, in jede Kamera. Scherzt, kokettiert mit ihrem Alter, hält kurz Händchen mit Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. Und erzählt in leicht mädchenhaftem Tonfall von den Vorzügen der Münchner Bewerbung, deren "Gesicht" die einstige Eiskunstläuferin abgeben soll.
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Das Gesicht für Olympia: die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt. (© dapd)
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Anschließend macht sich Ude über Ude lustig - wegen seiner teutonischen Interpretation der englischen Aussprache. Gelächter im Publikum. Es wirkt sympathisch, was da auf der Bühne passiert. Viele Journalisten sprechen Witt und Thomas Bach, den Chef des Deutschen Olympischen Sportbunds, mit Vornamen an. Man kennt sich.
Nur kurz später herrscht eine völlig andere Stimmung in dem Londoner Konferenzsaal, in dem die Bewerberstädte ihre Pressekonferenzen abhalten. Der koreanische Sportminister ist gekommen und doziert auf Koreanisch - so ausführlich, dass der Übersetzer kaum nachkommt. Das Pyeongchang-Team auf der Bühne wirkt steif, bürokratisch - das haben die Münchner inzwischen besser im Griff. Die bayerische Bewerbungsgesellschaft, so scheint es, hat nach einem ziemlich holprigen Start endlich zu sich gefunden.
Diese Entwicklung war noch vor wenigen Monaten keineswegs vorgezeichnet. Damals steckte die Gesellschaft, die ihre Büros nahe der Stadtwerkezentrale in Moosach - mit Blick aufs Olympiastadion - hat, in der Krise: der Aufruhr in Garmisch, dem man nur weitere Fettnäpfchen entgegenzusetzen hatte, der öffentlichkeitswirksam inszenierte Rückzug diverser Umweltinitiativen, das Anti-Olympia-Votum auf dem grünen Bundesparteitag in Freiburg, das zum Ausscheiden der grünen Bundesvorsitzenden Claudia Roth aus dem Olympia-Kuratorium sowie zu einem handfesten Streit im Münchner Parteiverband führte.
Dazu der ungeschickt agierende und schließlich von der Fahne gegangene Bewerbungschef Willy Bogner, dessen Ernennung wegen seiner Kontakte in internationale Sportkreise einst als Coup gefeiert worden war.
Dabei lief gerade die Besetzung der obersten Ebene von Anfang an nicht rund. Der allseitige Wunschkandidat Wilfried Spronk, der frühere Chef des Olympiaparks, schied schon 2009 aus gesundheitlichen Gründen aus. Der Tourismusexperte Richard Adam, der einst mit Spronk eine Doppelspitze gebildet hatte und sich im späteren Chef-Trio mit Willy Bogner und Bernhard Schwank untergebuttert fühlte, trat im März 2010 nach langen Querelen frustriert zurück.
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Wie vom 2. Strafsenat des OLG Muenchen (Chefin Beate Merk, CSU; Az: 2 Ws 379/380/11 u.v.) mit Veroeffentlichung vom 1.7.2011 verlautet, sind Olympia-2018 nach Bayern-Kritiker ab sofort nach Parag. 126a der Strafprozessordung “in einer psychiatrischen Einrichtung Bayerns ggf. auf Dauer unterzubringen.” Auch steht der Senat am OLG Muenchen auf dem Standpunkt, dass jede Nachforschung bei CSU-Behoerden, Bayr. Polizei in der JVA Stadelheim (Leitung Stumpf) oder Tel. mit dem Vorzimmer von Barbara Stamm, CSU als “Straftaten” i.S.d.G. zu ahnden sind. In "St.Adelheim" verstarb am 27.12.2010 ein U-Haeftling (“Miki” Obradovic,42) an einem sich laengst ankuendigen Herzversagen, weil es "niemanden" gab, der ihn ins 5 Min. entfernte Harlachinger Klinikum fuhr: “Es war grad kein Richter da”. So lag der Mann fast 3 Stunden im Koma in seiner Haftzelle Bau Sued. Kritikern an Gautings Psychiatrie (Leitung Dr. Frank u.a.) begegnet LR Karl Roth (CSU) mit der Ausarbeitung von toedlichen “Behandlungsplaenen” (s. Az: 255 Js 226907/10 u.v.), ja sofortiger Unterbringung, Zwangsfixierungen und “Therapie” mit hochdosierten Neuroleptika, und laesst sich das auch noch vom AG Starnberg, Richterin A. Plattner, am 14.4.2011 absegnen. Bei den “Mengeles von Haar bis Straubing” sind Falschgutachten und Titelmissbrauch seit Jahren an der Tagesordnung incl. Opfer mit gefaelschten Todesursachen. Und Unschuldigen, wie “Bence” Benedikt Th. 35, (Boehringer Mordfall 2006) und anderen schiebt man fix Morde in die Schuhe, obwohl jeder wusste, dass ers nicht war, sondern gar ein Polizei-IM/Vertrauensperson?! CSU-staatsgeschuetzt. Das ist nur ein kleiner Extrakt dessen, was uns und die "Jugend der Welt" erwartet, vergaebe das IOC morgen Olympia 2018 zu Seehofer & Co. nach Bayern. “Alexander Zouras Medienpreis”-Sprecher BP.
wird der zweite Aschermittwoch in diesem Jahr für die Korruptionsallianz aus Sport, Politik und Wirtschaft.
Nicht, dass man den Koreanern diese Geier und Blutsauger wünscht, aber wenigstens bleibt die hiesige Bevölkerung verschont.
Letztendlich müssen alle Menschen lernen, die Raben und nächt´gen Geier zu vertreiben!
Sehr schön. Also an den Kapitalismus, zumindest an das Einstreichen von Geldern, gewöhnt man sich recht schnell. Nun ja der Fussball Opi füllt sich auch seinen Geldsack!!! Olympia? Nein, danke.
... dann auch die notwendigen Grundstücke auf denen im Schnee gerannt und gefahren werden darf?
Es war schon immer teurer, auf besonders originelle Art und Weise unterhalten zu werden. Daher ist der deutsche Steuerzahler zwar nicht bereit, Hartz IV-Empfängern deutlich mehr Geld zu geben, aber sehr wohl Unsummen in nutzlose Projekte zu investieren, die ihm einige Stunden Unterhaltung garantieren. Und wenn dann über Garmisch bei rührseliger Musik tatsächlich die Feuerwerkskörper explodieren sollten, denken alle, dass es sich doch ganz doll gelohnt hat.
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